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Varchentin: Dorfkirche, Schloss und Seen

Unterkünfte in Varchentin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Varchentin bietet für die Reiseplanung zwei gut erkennbare Themen: historische Architektur und eine von Seen geprägte Landschaft. Dorfkirche, Schloss und Landschaftspark stehen für unterschiedliche Epochen und Formen der Bau- und Gartengestaltung. Wer den Aufenthalt lieber im Freien ausrichtet, findet mit den Varchentiner Seen und einer etwa einstündigen Runde um den Kleinen Varchentiner See eine konkrete Orientierung. So lässt sich der Schwerpunkt zwischen Kulturgeschichte und einem Spaziergang mit überschaubarer Zeitplanung setzen.

Die Dorfkirche und ihre Baugeschichte

Die denkmalgeschützte Dorfkirche Varchentin wurde um 1250 aus Backstein errichtet und besaß ursprünglich keinen Turm. Erst um 1815 kam ein hölzerner Westturm hinzu. Diese beiden Bauphasen lassen sich an den unterschiedlichen Entstehungszeiten ablesen. Zu den weiteren Merkmalen gehören Bleiglasfenster aus der Zeit um 1920 mit Darstellungen von Martin Luther und Christus sowie zwei Emporen. Alte Wandmalereien wurden bei Renovierungsarbeiten im Jahr 2002 freigelegt. Wer Kirchenarchitektur betrachtet, kann hier Backsteinbau, späteren Turm, Fenster und Wandmalereien als verschiedene Schichten der Baugeschichte einordnen.

Schloss Varchentin und der Park

Schloss Varchentin wurde 1847 für den Hamburger Kaufmann Jenisch im Stil der englischen Tudorgotik erbaut. Im Inneren sind ein großer doppelseitiger Kamin und eine imposante Holztreppe aus der Bauzeit erhalten. Das Schloss ist unsaniert; Besichtigungen sind nur von außen möglich. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob dieser Zugangshinweis weiterhin gilt. Im Park von Schloss Varchentin steht das 1895 im Neorenaissancestil errichtete Mausoleum der Familie Grote.

Der Lennepark bei Schloss Varchentin erstreckt sich bis zum Varchentiner See. Im Landschaftspark Varchentin verlaufen Sichtachsen zwischen dem Herrenhaus und dem Großen Varchentiner See. Angelegt wurde der Landschaftspark nach Plänen von Peter Joseph Lenné, die aus dem Jahr 1838 stammen. Diese Angaben zu den Plänen datieren nicht die Anlage des Parks selbst. Für einen Besuch bietet der Park damit einen eigenen gartenhistorischen Bezug neben der Baugeschichte des Schlosses.

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Seen und Aktivitäten im Freien

Der Kleine und der Große Varchentiner See liegen in der von Seen geprägten Landschaft Varchentins und sind von Schilfgürteln umgeben. Den Kleinen Varchentiner See können Sie zu Fuß in etwa einer Stunde umrunden. Diese Zeitangabe hilft, die Runde in die Tagesplanung einzuordnen, ohne sie mit einer Tour um beide Seen zu verwechseln. Wer sich für eine Radrunde interessiert, kann außerdem die Tour „Von Torgelow zum Großen Varchentiner See“ berücksichtigen: Schloss Varchentin ist dort als eine der Sehenswürdigkeiten aufgeführt. Die Rundtour und die etwa einstündige Seerunde sind unterschiedliche Möglichkeiten, die benannten Orte und Landschaftsthemen in die Planung einzubeziehen.

Ein eigener Akzent im übergeordneten Reiseziel Groß Plasten

Auch im übergeordneten Reiseziel Groß Plasten gibt es historische Architektur, jedoch mit einem anderen Kirchenbau als in Varchentin. Die Dorfkirche Groß Plasten wurde 1901 als verputzter, achteckiger Zentralbau im neobarocken Stil auf einem Natursteinsockel errichtet und von Franz Schwechten gestaltet. Ihre vollständige Sandsteinausstattung stammt aus der Bauzeit. Die 1901 von W. Sauer erbaute Orgel auf der Westempore wurde 1997 restauriert. Damit unterscheiden sich die überlieferten Bauzeiten und Baustile der Kirchen in Groß Plasten und Varchentin. Im Landschaftspark am Schloss Groß Plasten verbinden Wanderwege Groß Plasten und Klein Plasten.

Weitere Reiseziele entdecken: Grabowhöfe, Jabel, Vollrathsruhe, Klocksin, Hohen Wangelin, Klink, Moltzow, Torgelow Am See.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Seenlandschaft Waren.

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