Breesen: Dorfkirche, Gutsgeschichte und Dorfleben
Unterkünfte in Breesen
Wenn Sie ein Hotel in Breesen suchen, hilft eine klare Unterscheidung der Reiseebenen: Dorfkirche, Gutsgeschichte und örtliche Traditionen sind lokale Themen; Nationalpark und Wisentreservat gehören zum übergeordneten Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte.
Dorfkirche und Baugeschichte
Die Dorfkirche Pinnow in Breesen ist ein harmonischer Fachwerkbau aus dem Jahr 1709. Ihre unverputzte Außenhülle zeigt die sorgfältig mit Ziegelsteinen ausgemauerten Gefache. So werden Fachwerk und Ziegelausmauerung unmittelbar am Baukörper als zwei miteinander verbundene Elemente sichtbar.
Der Kirchturm wurde erst 1907 hinzugefügt und besteht aus Feldstein- und Ziegelmauerwerk. Zwischen dem Jahr des Fachwerkbaus und der Ergänzung des Turms liegen 198 Jahre. Die Kirche lässt sich damit als Bau mit klar unterscheidbaren Phasen lesen: Der Fachwerkbau stammt aus 1709, der Turm kam beinahe zwei Jahrhunderte später hinzu. Für Architekturinteressierte liegt der besondere Anhaltspunkt im Zusammenspiel von unverputzter Fachwerkfläche und dem späteren Turm aus zwei Mauerwerksmaterialien.
Gutshistorie und örtliche Traditionen
Bei der Gutsgeschichte sind die Ortsbezüge genau zu unterscheiden: Die Dorfkirche Breesen steht in historischem Zusammenhang mit Gutshaus und Pfarrhaus. Park und Gut Breesen sowie das Gutshaus im benachbarten Pinnow zeugen ihrerseits von der früheren Bewirtschaftung der Landschaft durch Rittergüter.
In Pinnow steht außerdem eine alte Stieleiche, die manche Kenner für die schönste Eiche Deutschlands halten.
Auch Veranstaltungen sind Teil des Breesener Ortslebens: Das traditionelle Kinder- und Dorffest wird von den Einwohnern selbst organisiert. Gleiches gilt für das Rasentraktorrennen, das eine lokale Tradition ist. Wer die Reise an einem dieser Anlässe ausrichten möchte, sollte den aktuellen Termin des gewünschten Festes vorab prüfen.
Weitere Themen in der Mecklenburgischen Seenplatte
Im übergeordneten Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte gehört der Müritz-Nationalpark zu einer eigenen Natur- und Landschaftsperspektive. Er ist von Wäldern, Mooren, Seen und weiten Wiesen geprägt. Sein Wanderweg erschließt in neun Etappen die Landschaftstypen und Besonderheiten des Parks; die Route führt an Seen, durch urwüchsige Wälder, vorbei an Binnendünen und zur Havelquelle. Für Wanderinteressierte bietet die Gliederung in neun Etappen eine klare Orientierung.
Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bieten lehrreiche Touren durch den Müritz-Nationalpark an. Dazu gehören Führungen im UNESCO-Welterbe-Buchenwald von Serrahn und Touren von der Wasserseite aus.
Das Wisentreservat Damerower Werder liegt auf einer Halbinsel im Kölpinsee und im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Besucher können dort Wisente beobachten. Das Reservat verfügt über einen Walderlebnispfad mit Klettermöglichkeiten, einem Ameisenhaus, einer Ausstellung mit Fühl- und Sichttafeln sowie einem Dendrophon.
Für das übergeordnete Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte gibt es außerdem eine Wasserwander-Perspektive: Vom Stadthafen Neustrelitz aus können Wasserwanderer über die Obere Havel-Wasserstraße den Müritz-Nationalpark und die Strelitzer Kleinseenplatte erkunden.
Weitere Reiseziele entdecken: Tützpatz, Grapzow, Wolde, Gnevkow, Röckwitz, Burow, Wildberg, Kriesow
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Treptower Tollensewinkel.