Zum Inhalt

Blumenholz

Unterkünfte in Blumenholz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Blumenholz ist von Seen, Wiesen, Feldern und Wäldern geprägt. Der Ort liegt im Bereich der Endmoräne des Pommerschen Stadiums der Wechselkaltzeit und ist vom Tollenseseebecken sowie von der Seenkette aus Müritzsee, Mittelsee, Langer See und Krebssee umgeben. Zu den markanten Landschaftspunkten gehören die Hellberge; Kirchen und historische Bauwerke setzen eigene Akzente. Für Ihre Reiseplanung lässt sich so ein Schwerpunkt wählen: Wandern, Naturbesonderheiten oder Bau- und Kirchengeschichte. Wer ein Hotel für Blumenholz sucht, kann den Aufenthalt nach diesen Interessen ausrichten.

Wandern und Natur in den Hellbergen

Die Hellberge sind ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Der etwa 1,5 Kilometer lange Höhenzug verläuft von Norden nach Süden südlich der Lieps. Seine höchste Erhebung liegt bei 91,7 Metern über NN; von den Hellbergen bietet sich ein weiter Rundblick. Das Gebiet liegt in einem Landschaftsschutzgebiet. Damit gehören sowohl die Form des Höhenzugs als auch die Aussicht und der geschützte Landschaftsraum zu seinen prägenden Merkmalen.

Auch die trockenen Standorte prägen den Charakter der Hellberge. Dort kommen Schafschwingel-Magerrasen vor, während die trockenen Hänge mit Schafen beweidet werden. In den Hellbergen befindet sich zudem das einzige bekannte Vorkommen des Fünfmännigen Sparks in Mecklenburg-Vorpommern. Für Naturinteressierte stehen damit neben dem weiten Rundblick auch Trockenrasen, Beweidung und eine besondere Pflanzenart im Blickpunkt.

Die Hellberge sind ein konkretes Wanderziel; auch das Gebiet um Blumenholz lädt zum Wandern ein. Radtouren gehören ebenfalls zu den Aktivitäten im näheren Umfeld. So verbindet die Reiseplanung einen benannten Höhenzug mit weiteren Möglichkeiten, die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rad zu erleben.

Kirchen und Baugeschichte

Die Kirche Blumenholz wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Fachwerkbauweise errichtet und hat keinen Turm. Im Inneren sind ein Kanzelaltar und Chorstühle aus der Rokokozeit erhalten. Fachwerk, fehlender Turm und die beiden Ausstattungsstücke geben dem Bau ein eigenes architektonisches Profil. Das Hilhaus ergänzt die örtliche Baugeschichte als 1938 erbautes Fachwerk-Sommer-Jagdhaus.

Anzeige

Auf dem Schloßberg in der Nähe des Mittelsees befinden sich die Grundmauerreste einer alten Burg. Ebenfalls auf dem Schloßberg liegt ein Findling mit 4,5 Metern Durchmesser und 2 Metern Höhe; ursprünglich lag er im Zechower Wald. Die beiden Merkmale unterscheiden sich deutlich: Hier stehen Reste eines Bauwerks einem großen einzelnen Findling gegenüber. Für Reisende mit Interesse an Geschichte und Natur bietet der Schloßberg damit zwei klar unterscheidbare Themen.

In der zugehörigen Gemeinde liegt auch Weisdin. Die dortige Kirche wurde von 1747 bis 1749 auf einem achteckigen Grundriss durch das Herrschaftsgeschlecht von Peckatel erbaut. Ihr Türmchen verweist auf die damals modische Neigung zur Chinoiserie; im Inneren hängt ein farbig bemalter Taufengel von der Decke. Im Vergleich zur Kirche Blumenholz mit ihrer Fachwerkbauweise und dem Kanzelaltar treten in Weisdin der achteckige Grundriss, das Türmchen und der Taufengel hervor. Die beiden Kirchen setzen damit unterschiedliche architektonische Akzente innerhalb der zugehörigen Gemeinde.

Weitere Reiseziele entdecken: Klein Vielen, Godendorf, Hohenzieritz, Carpin, Kratzeburg, Blankensee, Userin, Grünow.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Neustrelitz-Land.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.