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Hohenmocker: Kirche, Pfarrwitwenhaus und Gemeindegeschichte

Unterkünfte in Hohenmocker

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Hohenmocker suchen, lohnt sich die Unterscheidung zwischen dem Ort selbst, weiteren Orten der zugehörigen Gemeinde und dem übergeordneten Reiseziel Mecklenburgische Seenplatte. In Hohenmocker bilden Kirche und Pfarrwitwenhaus einen Schwerpunkt der Baugeschichte. Hohenbrünzow und Tentzerow ergänzen ihn mit eigenen Gutshaus- und Parkgeschichten, liegen aber in anderen Orten der Gemeinde. So können Sie den gewünschten Umfang Ihrer Reise einordnen, ohne die einzelnen Schauplätze zu vermischen.

Kirche und Pfarrwitwenhaus in Hohenmocker

Die Kirche in Hohenmocker ist ein frühgotischer Feldsteinquaderbau. Sie wurde um 1235 auf einer Anhöhe errichtet; erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1239. Bauzeit und erste schriftliche Erwähnung bezeichnen unterschiedliche historische Bezugspunkte. Die Jahreszahlen beschreiben also nicht denselben Vorgang.

An der Westseite sind Fundament und Maueransätze eines früheren Querturms erhalten. Der Turm selbst ist zerstört; er diente als Schutzraum für die Bevölkerung. Die massiven Grundmauern des unteren Turmteils waren 3,20 Meter dick. Eine derart breite Bauform gilt in der Gegend als selten. Das Zusammenspiel aus erhöhter Lage, frühgotischem Bau und den erhaltenen Teilen des Schutzbaus gibt der Kirche mehrere historische Aspekte, die sich voneinander unterscheiden lassen.

Ein anderes Bild früheren Lebens vermittelt das Hohenmocker Pfarrwitwenhaus. Der um 1800 errichtete Fachwerkbau umfasst zwei Wohneinheiten und zugehörige Stallungen unter einem Dach. Er veranschaulicht die früheren Wohn- und Lebensbedingungen der Einlieger des Pfarrhofs, darunter Gesinde und Pfarrwitwen. Neben der Kirchenarchitektur steht damit die soziale Geschichte der Menschen, deren Leben mit dem Pfarrhof verbunden war.

Gutshaus- und Parkgeschichte in der Gemeinde

In Hohenbrünzow entstand das Herrenhaus um 1865 im spätklassizistischen Stil; zugleich begann die Anlage des englischen Parks. Mit Herrenhaus, Park und Wirtschaftsgebäuden gehörte die Gutsanlage bis zum Abriss einiger Stallanlagen zu den weitestgehend vollständig erhaltenen Gutsanlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Das Gutshaus befindet sich in Privatbesitz und wird seit 2018 saniert. Diese Angaben helfen, den historischen Baubestand von der gegenwärtigen Situation des Hauses zu unterscheiden.

Auch Tentzerow hat eigene bauliche und landschaftliche Merkmale. Das dortige Gutshaus ist ein Umbau vom Beginn des 19. Jahrhunderts und besteht aus zwei Gebäudeteilen. Im ehemaligen Gutspark befindet sich ein frühdeutscher Turmhügel aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, der mit mächtigen Stieleichen bewachsen ist. Direkt westlich hinter dem Gutshaus steht außerdem ein Virginischer Wacholder im ehemaligen Park. Diese Details gehören zu Tentzerow und damit zur Gemeinde, nicht zum Ort Hohenmocker selbst.

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Orientierung und überregionaler Naturkontext

Zur Einordnung der Gemeinde gehört auch der Strehlower Bach: Er fließt durch die Gegend von Hohenmocker und mündet später bei der Leistenower Mühle in den Augraben. Der Bahnhof Sternfeld befindet sich am Bahnhof 34 in 17111 Hohenmocker. Wenn Sie eine Bahnreise planen, prüfen Sie die passende Verbindung für Ihren Reisetermin vorab.

Die Mecklenburgische Seenplatte bildet einen übergeordneten regionalen Kontext. Der Müritz-Nationalpark ist Teil dieser Region und von Wäldern, Mooren, Seen und weiten Wiesen geprägt. Sein Wanderweg erschließt die Landschaft in neun Etappen und führt an Seen, durch urwüchsige Wälder, vorbei an Binnendünen und zur Havelquelle. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bieten lehrreiche Touren durch den Nationalpark an, darunter Führungen im UNESCO-Welterbe-Buchenwald von Serrahn und Touren von der Wasserseite aus. Das ergänzt die Baugeschichte Hohenmockers und der Gemeinde um einen eigenen Natur- und Wanderkontext auf regionaler Ebene.

Für die Hotelwahl können Sie daher zunächst überlegen, ob Ihr Reiseinteresse vor allem der Kirche und dem Pfarrwitwenhaus in Hohenmocker gilt, ob Sie weitere Orte der Gemeinde einbeziehen möchten oder ob Sie zusätzlich den regionalen Naturraum berücksichtigen. Diese Unterscheidung hält die verschiedenen Maßstäbe der Reiseplanung klar auseinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohenbollentin, Kletzin, Verchen, Siedenbrünzow, Borrentin, Meesiger, Sarow, Sommersdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Demmin-Land.

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