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Bad Sooden-Allendorf: Salzgeschichte, Fachwerk und Landschaft

Unterkünfte in Bad Sooden-Allendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bad Sooden-Allendorf verbindet die Geschichte der Salzgewinnung mit Fachwerk und Landschaftserlebnissen. Für die Suche nach einem Hotel können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher auf Stadt- und Salzgeschichte oder auf Ausflüge in die Umgebung ausrichten möchten. Rund um den Kurpark liegen mehrere Sehenswürdigkeiten, die den historischen Zusammenhang der Sole verständlich machen.

Foto: Markus Lenk

Salzgeschichte rund um den Kurpark

Das Salzmuseum im Söder Tor grenzt an den Kurpark und informiert über die Geschichte der Stadt. Zu den Themen gehören das Salzsieden und der Salzhandel ebenso wie die heilende Wirkung der Sole. Außerdem behandelt die Ausstellung die Salzquelle, die Salzgewinnung in früheren Zeiten und den Transport des „weißen Goldes“ auf alten Salzstraßen. So kommen die Gewinnung des Salzes und seine Bedeutung für den Handel in einem historischen Zusammenhang zusammen.

Zum besonderen Bestand der Ausstellung gehört eine kostbare Abschrift der „Salzbibel“ von Johannes Rhenanus aus dem 17. Jahrhundert. Wenn Sie dieses Exponat sehen möchten, prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob es aktuell gezeigt wird. Auch außerhalb des Museums begegnet Ihnen die Geschichte der Salzverarbeitung: Der Solgraben fließt durch den Kurpark. Früher trieb sein Wasser Wasserräder an, mit denen Sole zum Gradierwerk hinaufgepumpt wurde. In der Nähe des Kurparks steht außerdem ein Pumpenturm, der zu den erhaltenen Geräten der Salzverarbeitung zählt.

Ein weiteres historisches Detail ist das erste Badehaus in der Nähe des Kurparks, das aus dem Jahr 1881 stammt. Zusammen mit dem Salzmuseum und den erhaltenen Geräten ergibt sich ein Bild verschiedener Seiten der örtlichen Salzgeschichte – vom Umgang mit der Sole bis zu ihrer Verarbeitung.

Gradierwerk, Kurpark und Fachwerk

Das Gradierwerk in Bad Sooden-Allendorf ist 140 Meter lang und 12 Meter hoch. 1887 erhielt es einen überdachten Wandelgang; bis heute dient es als Freiluftinhalatorium. Während der Hauptsaison stehen dort kostenlos Liegen zur Verfügung. Wenn Sie damit planen, erkundigen Sie sich nach der aktuellen Verfügbarkeit. Die Maße geben zugleich eine Vorstellung von der Größe des Bauwerks, das zu den prägenden historischen Anlagen des Ortes gehört.

Gut erhaltene Fachwerkhäuser an der Weinreihe und der Langen Reihe rahmen den Kurpark ein. Damit liegen die Fachwerkarchitektur und die Anlagen rund um die Solegeschichte in einem gemeinsamen Ortsbild. Auch vom Wasser aus eröffnet sich ein anderer Blick auf die Stadt: Beim Kanufahren auf der Werra können Sie die Fachwerkhäuser am Ufer von Bad Sooden-Allendorf sehen.

Stadtführungen und praktische Orientierung

In Bad Sooden-Allendorf werden wöchentlich kostenfreie Stadtführungen angeboten. Da sich der Zeitplan auf einen konkreten Besuchstag beziehen muss, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine. Die Tourist Information grenzt ebenfalls an den Kurpark. Dort erhalten Sie Eintrittskarten für Veranstaltungen, Fahrrad- und Wanderkarten sowie Informationen zu Ausflugszielen. Da sich diese Besucherservices ändern können, klären Sie aktuelle Angebote am besten direkt vor Ort.

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Die St.-Crucis-Kirche wird zusammen mit einem Bibelgarten und dem Café Himmelspforte als Sehenswürdigkeit beschrieben. Wenn Sie diese Station einplanen, erkundigen Sie sich vorab nach den Besuchsmöglichkeiten. So können Sie Ihren Stadtrundgang an den tatsächlich möglichen Besuchen ausrichten, ohne die Kirche, den Garten und das Café als ein und denselben Ort zu behandeln.

Wege und Landschaft im weiteren Umfeld

Im weiteren Umfeld führt der 1 km lange Lehrpfad „Römerlager“ an bronzezeitlichen Hügelgräbern und karolingerzeitlichen Wallanlagen vorbei. Er verbindet damit eine überschaubare Weglänge mit archäologischen Stationen aus unterschiedlichen Epochen. Eine andere Landschaftsperspektive bietet der Premiumweg P7 „Söder Wald“: Er verläuft überwiegend auf naturbelassenen Wegen über Wiesen und durch Wald. Von den Aussichtspunkten Meißnerblick und Rabenstein gibt es weite Ausblicke; an der Strecke liegen auch Teiche und Quellen. Im Frühling kommen Orchideenwiesen hinzu. Die genannten Wegmerkmale geben unterschiedliche Anlässe, einen Aufenthalt mit einer Tour in der Umgebung zu verbinden.

Der regionale Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Werra-Meißner-Kreis gehört der Tourismus zum Geo-Naturpark Frau-Holle-Land. Der Hohe Meißner ist der höchste Berg der Region und gilt als Heimat der Frau Holle. Zwischen Werratal, Hohem Meißner und Kaufunger Wald prägen geologische Vielfalt und unterschiedliche Landschaftsformen die Region; auch ihre Flora und Fauna sind vielfältig.

Weitere Reiseziele entdecken: Rommerode, Wehretal, Waldkappel, Großalmerode, Meißner, Witzenhausen, Ringgau, Datterode.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Werra-Meißner-Kreis.

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