Ungedanken: Wandern und Geschichte am Büraberg
Unterkünfte in Ungedanken
Ungedanken liegt im Edertal am Fuß des Bürabergs auf 280 m über NN. Die Wegeauswahl und die historischen Bezüge bieten unterschiedliche Ansatzpunkte, wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Aktivität oder Interesse planen.
Wanderwege in Ungedanken
Für Ungedanken sind fünf Wanderwege ausgewiesen. Ihre Längen reichen vom Doornkaathüttenweg bis zum Grenzweg:
- Doornkaathüttenweg: 4,5 km
- Bürabergtour: 5,0 km
- Ameisenweg: 5,0 km
- Rothhelmshausentour: 6,5 km
- Grenzweg: 14,5 km
Damit liegen zwei der ausgewiesenen Strecken bei jeweils 5,0 km; die Rothhelmshausentour ist mit 6,5 km etwas länger. Die kürzeste Strecke ist der 4,5 km lange Doornkaathüttenweg, der Grenzweg mit 14,5 km die längste. Die Angaben geben Ihnen einen konkreten Vergleich für die Auswahl nach Streckenlänge.
Am Multifunktionshaus beginnt die U1-Bürabergtour. Ein Abschnitt der Tour gehört zum Kunstwanderweg Ars Natura. Beim U2 Ameisenweg stehen die Ausblicke auf das Ostenbachtal im Mittelpunkt. Zahlreiche Ameisenhügel in der Umgebung des Wegs stehen unter Naturschutz. So unterscheiden sich die beiden Wege nicht nur durch ihren Namen: Für die U1 ist die Beziehung zum Kunstwanderweg benannt, für den U2 sind Ausblicke und geschützte Ameisenhügel beschrieben.
Büraberg und Ortsgeschichte
Auf dem Büraberg befand sich seit spätmerowingischer Zeit die fränkische Festungsanlage Büraburg. Sie umfasste etwa 8 ha. Die ungefähre Flächenangabe vermittelt eine Vorstellung von der Größe der Anlage, während die Datierung ihren historischen Bezug einordnet.
Auch zur religiösen Geschichte Ungedankens gehören unterschiedliche Zeitpunkte und Einrichtungen. 1864 verfügte der Ort über eine eigene Synagoge. Die heutige Brigidenkirche diente als Kathedralkirche des Hessenbistums. Diese Angaben ergänzen die Geschichte der fränkischen Festungsanlage um weitere Aspekte der Ortsgeschichte.
Anreise und Aufenthalt planen
Der Bahnhof Ungedanken liegt an der Straße An der B 253. Wenn Sie eine Bahnreise planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Abfahrten und Services, da sich diese ändern können. Damit lässt sich die Anreise als eigener Planungspunkt neben der Wahl einer passenden Wanderstrecke berücksichtigen.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Fritzlar
Im übergeordneten Reiseziel Fritzlar gibt es weitere historische Kulturthemen. Der Fritzlarer Dom St. Peter erhielt 2004 den Ehrentitel einer päpstlichen Basilika. Zum Dom gehören Krypten mit dem Hochgrab des Heiligen Wigbert, die Dombibliothek, der Kreuzgang sowie das Stiftsgebäude mit Dommuseum und Domschatz.
Die Evangelische Stadtkirche, auch Minoritenkirche genannt, ist eine zweischiffige gotische Hallenkirche. Ihr Bau erfolgte im ersten Drittel des 14. Jahrhunderts, nachdem 1237 ein Franziskanerkloster gegründet worden war. Seit 1817 ist sie evangelische Stadtkirche. Zu ihrer Ausstattung gehören eine Kreuzigungsgruppe um 1320, ein Marienfresko um 1330 und ein barocker Nepomukaltar von 1735. Über das Jahr finden dort Konzerte statt; eine Führung ist auf Wunsch und nach vorheriger Vereinbarung möglich.
Der Graue Turm in Fritzlar zählt zu den höchsten noch erhaltenen städtischen Wehrtürmen Deutschlands. Auf seinen vier Etagen sind zahlreiche Details zur Fritzlarer Stadtgeschichte zu sehen. Die Bau- und Ausstattungsdetails der Kirchen und des Turms bilden einen eigenen kulturellen Schwerpunkt innerhalb des übergeordneten Reiseziels Fritzlar.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fritzlar.