Asterode: Kirche und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Asterode
Kirche und historische Namensformen geben Asterode einen klaren lokalen Geschichtsschwerpunkt. Wenn Sie bei der Planung Ihres Aufenthalts kulturelle Interessen berücksichtigen, können Sie diesen Ortsbezug von den weiteren Themen des übergeordneten Reiseziels Neukirchen unterscheiden. Dort kommen eigene Erinnerungs-, Museums- und Märchenthemen hinzu; sie gehören nicht zur Geschichte der Asteroder Kirche.
Kirche und Ortsgeschichte
Die frühere Kirche stürzte 1845 ein. Die heutige Asteroder Kirche wurde 1850 an einem neuen Standort wiederaufgebaut; ihre Bauzeit umfasst 1850 und 1851. So unterscheiden sich die Geschichte des Vorgängerbaus und die Entstehung der heutigen Kirche sowohl durch den Standort als auch durch ihre zeitlichen Stationen. 1882 erhielt die Kirche ihre Orgel als Stiftung der Einwohnerin Christine Schreiber, geborene Muth. Die Orgelschenkung ist eine spätere Etappe in der Geschichte des Kirchengebäudes.
Asterode ist seit 1240 unter dem Namen „Alsterode“ dokumentiert; spätere Formen sind „Astinerode“ und „Asterode“. Damit ergänzen sich zwei historische Blickwinkel: Die Namensformen erzählen von der Überlieferung des Ortsnamens, die Kirchendaten von einzelnen Bau- und Stiftungsschritten. Der zeitliche Kontrast macht beide Perspektiven unterscheidbar: Die älteste genannte Namensform reicht bis 1240 zurück, die beschriebenen Kirchenereignisse liegen im 19. Jahrhundert.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Neukirchen
Ein eigener Erinnerungsschwerpunkt in Neukirchen ist die Verlegung von Stolpersteinen. Seit 2014 werden sie jährlich zum Gedenken an jüdische Familien aus der Stadt verlegt, die während der NS-Zeit entrechtet, vertrieben oder ermordet wurden. Dieses Thema unterscheidet sich von Asterodes Kirchen- und Namensgeschichte: Es richtet den Blick auf die Verfolgungsgeschichte der betroffenen Familien.
Am historischen Marktplatz von Neukirchen steht das Märchenhaus. Aus dem oberen Stockwerk eines kleinen Fachwerkhauses hängt ein dicker blonder Rapunzel-Zopf. Im Märchenhaus werden lebendig gestaltete Märchenszenen und Kostbarkeiten gezeigt; einige davon sind mehr als 150 Jahre alt. Besucher können nach Vereinbarung einer Märchenerzählerin oder Vorleserin lauschen. Prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit, wenn Sie dieses Angebot einplanen.
Das Heimatmuseum setzt einen anderen Schwerpunkt. Seine beiden benachbarten Gebäude liegen hinter der Nikolaikirche am Marktplatz; das Museum zeigt Werkstätten von mehr als zehn Handwerksberufen. In den Sommermonaten bieten die ausgebildeten Gesundheitsberater Silke und Holger Arndt Kneipp-Schnupperkurse an. Da es sich um ein saisonales Angebot handelt, prüfen Sie vor der Planung die aktuelle Durchführung. Bei der Planung unterscheiden sich die Angebote zeitlich: Eine Märchenerzählung oder Vorlesung ist nach Vereinbarung möglich, die Kneipp-Schnupperkurse werden in den Sommermonaten angeboten; hier zählt die Vereinbarung, dort die Saison.
Eine weitere Facette im übergeordneten Reiseziel Neukirchen ist das Hallenbad der Badewelt: Sowohl im Schwimmerbecken als auch im Kinderplanschbecken beträgt die Wassertemperatur 28 °C.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neukirchen.