Herborn: Fachwerk und Geschichte erleben
Unterkünfte in Herborn
Wenn Sie Ihren Aufenthalt auf historische Architektur, Fachwerk und Stadtkultur ausrichten möchten, lässt sich Herborn über mehrere Themen kennenlernen: bedeutende Bauwerke, die Geschichte der Hohen Schule, Führungen zu Architektur und wiederkehrende Märkte. Für die Hotelwahl kann es hilfreich sein, zunächst den Schwerpunkt Ihrer Reise festzulegen: Möchten Sie vor allem historische Gebäude betrachten, eine Führung nutzen oder Ihren Besuch an einem Markttermin ausrichten?
Herborns Baugeschichte und Fachwerk
Das Herborner Wohnschloss wurde um 1350 erstmals urkundlich erwähnt. Eine weitere Datierung findet sich beim „Ältesten Wohnhaus von 1445“ in der Herborner Altstadt: Es befindet sich in der Mühlgasse 5 und zählt zu den historischen Sehenswürdigkeiten. Auch die Alte Färberei in der Altstadt, Mühlbach 5/7, gehört zu den historischen Sehenswürdigkeiten. Herborn ist außerdem Teil der Deutschen Fachwerkstraße.
Zu den sichtbaren Zeugnissen der Stadtbefestigung gehören Reste der Stadtmauer und die Stadttore Steinerne Pforte sowie Neue Pforte (Leonhardsturm). Erhalten sind zudem die Türme Hexenturm, Bürgerturm, Speckturm und Dillturm. Die Evangelische Stadtkirche gilt möglicherweise als ältestes Gebäude Herborns. In ihrem Inneren finden sich Baustile von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock. Zusammen bieten diese Bauwerke unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt, der Stadtgeschichte und Architektur in den Mittelpunkt stellt.
Führungen zu Kirche, Hoher Schule und Fachwerk
Die Führung „Die 1000jährige Stadtkirche“ stellt Baustile von der Romanik bis zur Renaissance vor. Zum Thema gehören außerdem der gotische Chorraum, das Netzgewölbe und die Fürstinnen-Gruft. Der Blick auf die Kirche reicht damit über die im Inneren vorhandenen Baustile von der Gotik bis zum Barock hinaus: Die Führung setzt einen eigenen Schwerpunkt auf ihre Architekturgeschichte.
Bei der Führung „Die Hohe Schule“ geht es um die Geschichte der Hohen Schule; die Stationen führen zu Schloss, Kirche und Rathaus. Sie dauert etwa 90 Minuten und ist jederzeit auf Anfrage buchbar. Die Hohe Schule selbst wurde 1584 von Graf Johann VI. von Nassau-Katzenelnbogen gegründet. Wenn Sie sich für die zeitliche Einordnung von Fachwerk interessieren, vermittelt die Führung „Fachwerk Spezial“, wie sich Fachwerkbauten aus sechs Jahrhunderten einordnen lassen. Auch hierfür können Termine jederzeit auf Anfrage vereinbart werden. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Buchungsmöglichkeiten der Führungen.
Märkte und wiederkehrende Termine
Der Herborner Wochenmarkt findet jeden Freitag auf dem Kornmarkt und dem Holzmarkt statt. Wenn ein Marktbesuch zu Ihrem Aufenthalt gehört, prüfen Sie die Termine vor der Reise noch einmal vor Ort. Als jährliche Veranstaltung findet der Martinimarkt jeweils am zweiten Novemberwochenende in Herborn statt; er wird seit 1465 erwähnt. Termine und Programm können sich ändern.
Ein weiterer wiederkehrender Termin ist der Kartoffelsonntag am zweiten Sonntag im September in der Herborner Innenstadt. Dort gibt es Spezialitäten rund um die Kartoffel; Geschäfte und Stände öffnen um 12 Uhr, der Eintritt ist frei. Auch bei diesem jährlichen Ereignis können sich Termine und Programm ändern. Wochenmarkt, Martinimarkt und Kartoffelsonntag unterscheiden sich damit nicht nur durch ihren Anlass, sondern auch durch ihren Rhythmus: Der Wochenmarkt findet wöchentlich statt, die beiden anderen Termine sind jährliche Veranstaltungen.
Aussicht über Herborn und das Dilltal
Vom Aussichtsturm „Dillblick“ reicht der Blick über Herborn, die nähere Umgebung und das Dilltal. So ergänzt ein Landschaftsblick die historischen Bauwerke und die Fachwerk-Themen der Stadt. Wenn Sie verschiedene Interessen verbinden möchten, können Sie Ihren Aufenthalt nach Architektur, einer der thematischen Führungen, einem Markttermin oder der Aussicht ausrichten.
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