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Oberursel (Taunus): Kultur, Stadtgeschichte und Wege

Unterkünfte in Oberursel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oberursel (Taunus) bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Planung eines Aufenthalts: ein weithin sichtbares Wahrzeichen, Kunst im Innenstadtbereich, Stadtgeschichte und geführte Themenangebote. Wenn Sie ein Hotel in Oberursel suchen, können diese Interessen bei der Wahl des Reiseziels eine Orientierung geben. Auch Radverkehrsrouten führen durch das Stadtgebiet; weitere Ziele, die hier vorgestellt werden, liegen im übergeordneten Reiseziel Hochtaunus.

Stadtbild, Kunst und Geschichte

Die St.-Ursula-Kirche mit ihrem Turm Hohe Wacht ist das Wahrzeichen von Oberursel. Im gesamten Innenstadtbereich stehen zahlreiche Skulpturen; daraus ist ein Skulpturenrundweg entstanden. Er führt vom Bahnhof über die Adenauerallee sowie durch den Rushmoorpark und den Lomonossowpark. Damit lassen sich Kunstwerke an mehreren Stationen eines beschriebenen Weges verbinden, statt sie nur an einem Ort zu betrachten.

Die enge Bindung der Oberurseler an ihr Wasser, „der Bach“, zeigt sich in zahlreichen neu geschaffenen, restaurierten oder wiederhergestellten Brunnen. Auch das Vortaunusmuseum am Marktplatz widmet sich der Stadtgeschichte: Es wurde im Sommer 1987 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als modernes Regionalmuseum eröffnet. Zu seinen Themen gehören Seifenkisten, Stadtgeschichte, Industriegeschichte und Mittelalter.

Einen anderen Blick auf Landschaft und Natur bietet das Taunus-Informationszentrum in Oberursel. Seine interaktive Ausstellung behandelt Besonderheiten der Landschaft und Lebensräume im Naturpark Taunus. So stehen im Stadtgebiet sowohl Kultur- und Stadtgeschichtsthemen als auch eine Ausstellung zur Naturparklandschaft zur Wahl.

Radwege und Landwirtschaft anschaulich erklärt

Beschilderte überörtliche Radverkehrsrouten führen durch das gesamte Stadtgebiet und weisen Radlern den Weg in Nachbarstädte und darüber hinaus. Sie verlaufen auf Wegen, die gar nicht oder nur wenig von Kraftfahrzeugen befahren werden.

An der U3-Haltestelle Weißkirchen Ost veranschaulicht die Agrar-Kultur-Achse landwirtschaftliche Produktion und Anbauprozesse am Beispiel von Mais: Ein blaues Rohrsystem widmet sich dem Anbau, ein rotes zeigt, was nach der Ernte geschieht und wie vielfältig Nutzung und Vermarktung der Produkte sind. Die beiden Systeme machen so unterschiedliche Abschnitte landwirtschaftlicher Produktion zum Thema.

Geführte Rundgänge und feste Termine

Am ersten Samstag jedes Monats findet in der Altstadt ein Rundgang mit Informationen zur Geschichte Oberursels statt. Für Einblicke in die Spuren keltischen Lebens wird am zweiten Samstag der Monate April bis Oktober eine Führung durch das Heidetränk-Oppidum angeboten. Bei diesen beiden Angeboten geben der Monatstermin und – beim Oppidum – der saisonale Zeitraum unterschiedliche Orientierung für die Planung. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Termine und Durchführungsdetails.

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Eine weitere Führung dauert zwei Stunden und führt mit Maren Horn und Angelika Rieber vom Denkmal für den deutsch-französischen Krieg in der Adenauerallee zum Alten Friedhof. Inhaltlich geht es um die verschiedenen Epochen des parkähnlichen Friedhofs, besondere Grabstätten und deren Geschichte. Wenn Sie sich für Friedhofsgeschichte interessieren, unterscheidet sich dieses Angebot durch seinen fest beschriebenen Weg und die zweistündige Dauer von den Rundgängen in Altstadt und Oppidum. Informieren Sie sich vorab über aktuelle Termine und Arrangements.

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Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Hochtaunus

Auch der Hochtaunus bietet unterschiedliche thematische Ziele. Das Freilichtmuseum Hessenpark liegt in Neu-Anspach im Hochtaunuskreis. Eine Familienroute zeigt Kindern und Erwachsenen gemeinsam, wie Menschen früher wohnten, lebten und arbeiteten. Als öffentliche Verkehrsverbindung zum Museum ist die Buslinie 63 angegeben; sie verbindet Wehrheim beziehungsweise den Bahnhof Neu-Anspach/Anspach mit der Haltestelle Neu-Anspach/Anspach Hessenpark. Prüfen Sie die aktuellen Verbindungen vor der Fahrt.

Im Römerkastell Saalburg umfassen Führungen das Kastellinnere, das äußere Lagerdorf und den Limes. Die Führung „extra muros“ führt durch das Lagerdorf und den Außenbereich, darunter Kastellbad, Herberge, Schanzen und Limes. So lassen sich die genannten Führungsinhalte unterscheiden, wenn Sie sich mit der römischen Geschichte im Hochtaunus befassen möchten.

Zur Burg Kronberg gehören weitere historische Themen im Hochtaunus: Sie liegt auf einem Felssporn am Südhang des Taunus und wurde als Reichsburg auf staufischem Krongut vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet. Der knapp 44 Meter hohe Freiturm bietet bei klarer Sicht einen weiten Blick bis zum Spessart und Odenwald. Das Museum und die Innenräume der Burg sind nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen; informieren Sie sich vorab über die aktuellen Besuchszeiten.

Für eine Wanderung im Hochtaunus ist der Heilklima-Wanderweg Windeck (WE2) eine andersartige Option: Der leichte Rundweg ist 3,33 Kilometer lang und beginnt und endet am Parkplatz Windeck in Königstein im Taunus. Er verläuft überwiegend wind- und sonnengeschützt um den Großen Feldberg, den höchsten Berg im Taunus.

Weitere Reiseziele entdecken: Grävenwiesbach, Usingen, Schmitten, Glashütten, Bad Homburg Vor Der Höhe, Weilrod, Königstein Im Taunus, Steinbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hochtaunus.