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Cornberg: Kloster, Sandstein und Rundwanderweg

Unterkünfte in Cornberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cornberg verbindet die Geschichte des Klosters mit dem Cornberger Sandstein und einer Wanderung durch Mischwald zu einem unbewaldeten Aussichtspunkt. Für die Wahl des Reiseziels ergeben sich damit konkrete Themen: Baugeschichte, Geologie und ein Rundweg mit Landschafts- und historischen Bezügen.

Kloster Cornberg: Geschichte und Bauform

Die Frauengemeinschaft, aus der das Kloster Cornberg hervorging, unterstellte sich 1230 der benediktinischen Reichsabtei Hersfeld. Zwischen 1292 und 1296 zog die Gemeinschaft in das geschützter gelegene Tal von Cornberg. Diese beiden Stationen ordnen die frühe Verbindung zur Abtei und den späteren Umzug zeitlich ein.

Die schlichten Klostergebäude aus charakteristisch gebändertem Cornberger Sandstein gruppieren sich um einen quadratischen Hof. Im Nordflügel liegt die kurz vor 1300 erbaute, Maria geweihte einschiffige Kirche mit Glockenturm und erhaltener Nonnenempore. So lässt sich die Kirche als Teil der Klosteranlage einordnen: Sie nimmt einen bestimmten Flügel ein, während die übrigen Gebäude den Hof umgeben. Bauform, Sandstein und Hofanlage geben dem Klosterensemble seine konkreten architektonischen Merkmale.

Rundwanderweg „Drei Kreuze“

Der Rundwanderweg „Drei Kreuze“ ist 8,25 km lang und weist einen Höhenunterschied von 178 m auf. Seine Höhenlage reicht von 275 bis 419 m ü. NN. Die Werte beschreiben unterschiedliche Aspekte der Runde: die Streckenlänge, den Höhenunterschied und die Höhenlage des Wegverlaufs. Der Weg führt südwestlich von Rockensüß im Sontratal und westlich der Siedlung Cornberg durch ausgedehnte Laub- und Nadelmischwälder.

Als Start des Rundwegs wird der vereinseigene Tennisplatz Cornberg empfohlen. Dort gibt es Parkplätze und einen Infopunkt. Wer die Runde vorbereitet, findet damit am empfohlenen Start sowohl Parkmöglichkeiten als auch einen Informationspunkt.

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Ein Wechsel zur offenen Landschaft zeigt sich an der unbewaldeten Kuppe des Kuhbergs. Von dort bietet sich Rundumsicht bis zum Meißner, zum Ringgau, zur Kuppenrhön und zum Monte Kali. Ein anderer historischer Bezugspunkt sind die drei schlichten Holzkreuze an der Schutzhütte „Drei Kreuze“. Sie stehen am alten, seit dem Mittelalter bekannten überregionalen Handelsweg „Franzosenstraße“ (X9, Wartburgpfad). Mit den Kreuzen wird der Durchzug des französischen Heeres unter Napoleon in Verbindung gebracht; dort sollen drei Soldaten gestorben sein.

Sandsteinmuseum und ehemaliger Steinbruch

Das Cornberger Sandsteinmuseum befindet sich im Westflügel des Klosters. Sein geologisch-paläontologischer Teil informiert über die Geschichte und Entstehung des Cornberger Sandsteins. Damit begegnet Ihnen der Sandstein in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen: als Baumaterial der schlichten, gebänderten Klostergebäude und als Gegenstand der geologischen und paläontologischen Betrachtung.

Der ehemalige Cornberger Sandsteinbruch grenzt direkt an das Kloster. Er kann selbstständig montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 13:00 Uhr erkundet werden. Prüfen Sie die Zeiten vor der Anreise. Museum, Klosterarchitektur und Steinbruch bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise, die Cornbergs Sandstein nicht nur als Baustoff, sondern auch als Thema der Ortsgeschichte und Geologie in den Blick nimmt.

Weitere Reiseziele entdecken: Ludwigsau, Rotenburg, Ronshausen, Alheim, Kirchheim, Bebra, Nentershausen, Philippsthal.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hersfeld-Rotenburg.

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