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Nuthe-Urstromtal: Seen, Natur und Museen

Unterkünfte in Nuthe-Urstromtal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nuthe-Urstromtal bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für die Planung eines Hotelaufenthalts: Das Landschaftsbild umfasst dichte Wälder, weite Felder, kleine Flüsse und Heideflächen. Dazu kommen Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Skaten sowie Badeseen zur Erholung. Ob Sie Ihre Zeit lieber draußen verbringen, baden oder sich mit Geschichte und Fotografie beschäftigen möchten – die unterschiedlichen Themen eröffnen verschiedene Schwerpunkte für die Reiseplanung.

Landschaft, Wege und Wasser

Die Flaeming-Skate ist rund 230 Kilometer lang und führt durch Wälder, Wiesen und Felder abseits des Straßenverkehrs. Sie eignet sich zum Radfahren; auch Familien und ältere Menschen schätzen sie. Die Pfefferfließroute ist 20,3 Kilometer lang und führt am Naturschutzgebiet Oberes Pfefferfließ vorbei. Der Wildgehegeweg wiederum verläuft als Rundweg um das bewaldete Damwildgehege in Berkenbrück und ist 4,1 Kilometer lang. Die Streckenlängen geben einen konkreten Eindruck von den unterschiedlichen Größenordnungen, ohne etwas über die benötigte Zeit auszusagen.

Ein markanter Landschaftspunkt ist der Weinberg in Dobbrikow: Er ist eine Ablagerung aus der Eiszeit, die durch wandernde Gletscher entstand. Von dort reicht der Panoramablick über die umliegende Hügellandschaft. Das trockene Grasland am Weinberg gilt in der Region als Naturdenkmal. Auch die Seen lassen sich konkret unterscheiden: Der Bauernsee ist mit 15,6 Hektar Wasserfläche der größte der fünf Seen, die an Dobbrikow angrenzen. An seinem Westufer erstreckt sich das 50 Hektar große Naturschutzgebiet Dobbrikower Wiesen und Weinberg.

Für Erholung am Wasser kommt auch der Glienicksee in Betracht. Er ist ein Badesee; in seiner Nähe liegen ein Campingplatz und ein Sandstrand. Bade- und Campingbedingungen können sich ändern. Informieren Sie sich deshalb vor der Reise über die aktuellen Bedingungen. So können Sie bei der Planung zwischen Wegen, Landschaftseindrücken und einem Aufenthalt am Wasser abwägen.

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Fotografiegeschichte und regionale Vergangenheit

In Stülpe enthält die Kirche einen Marienaltar und einen schwebenden Taufengel. Das Oskar-Barnack-Museum eröffnete 1995 in Lynow, dem Geburtsort Oskar Barnacks. Seine Exponate behandeln die Entwicklung der Ur-Leica und ihrer Nachfolgemodelle; außerdem vermittelt das Museum Einblicke in die Geschichte der Kleinbildfotografie. Damit stehen in der Gegend sowohl sakrale Ausstattung als auch Technik- und Fotografiegeschichte als unterschiedliche Themen im Raum.

Einen anderen Schwerpunkt setzt die Museums-Scheune in Jänickendorf: Sie stellt das ländliche Leben dar, wie es vor 100 Jahren war. In Ahrensdorf erinnert die Hachschara-Stele an den früheren Hachschara-Ort. Dieser bereitete zwischen 1936 und 1941 jüdische Jugendliche auf die Auswanderung nach Israel vor. Die Stele und die Ortsgeschichte geben der Reiseplanung damit auch einen historischen Bezug, der sich deutlich von den Natur- und Freizeitangeboten unterscheidet.

Weitere Reiseziele entdecken: Dobbrikow, Niedergörsdorf, Ludwigsfelde, Siethen, Seehausen, Trebbin, Blankenfelde-Mahlow, Jänickendorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teltow-Fläming.

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