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Kleinmachnow: Schleuse, Dorfkern und Wald

Unterkünfte in Kleinmachnow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kleinmachnow lässt sich über unterschiedliche Seiten kennenlernen: die Machnower Schleuse und den Teltowkanal, den historischen Dorfkern sowie Wege durch Wald und Landschaft. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Kleinmachnow suchen, geben diese Orte eine Orientierung für Ihre Planung – ob Sie sich vor allem für Geschichte, Kultur oder Aktivitäten im Freien interessieren.

Machnower Schleuse und Rundweg um den See

Die Machnower Schleuse ist die einzige Schleuse des Teltowkanals. Ihre historische Bedeutung reicht über den Ort hinaus: Sie diente als Vorbild für das Schleusensystem des Panamakanals, das von 1909 bis 1914 entstand. Direkt an der Schleuse befindet sich die Schleusnerbude, ein Informationszentrum zum Teltowkanal, zu den Besonderheiten der Schleuse und zur Kulturgeschichte der Umgebung.

Wer Kleinmachnow zu Fuß erkunden möchte, kann den Rundwanderweg um den Machnower See als Orientierung nehmen. Die Route führt am Fuß der alten Neuen Hakeburg vorbei, durch den historischen Ortskern mit Alter Dorfkirche und Medusentor, durch das Landschaftsschutzgebiet Bäketal und bis zur Machnower Schleuse. So liegen Wasser, Ortsgeschichte und geschützte Landschaft entlang eines beschriebenen Rundwegs beieinander.

Karten mit ausgeschilderten Wanderrouten liegen an der Schleuse, an der Friedensbrücke und am Ortseingang an der Karl-Marx-Straße aus. Wenn Sie eine bestimmte Tour planen, prüfen Sie vorab, ob die Karten dort bereitliegen.

Alter Dorfkern und Kulturorte

Zum historischen Dorfkern, dem Alten Dorf, gehören die Kirche, das Medusentor und die Ruine der Alten Hakeburg. Das Medusentor ist nach dem Medusenhaupt an seiner Krone benannt und im Dorfkern noch heute zu sehen. Die Dorfkirche wurde 1597 unter dem Patronat derer von Hake eingeweiht. Von der Alten Hakeburg ist nur noch das Kellergewölbe erhalten; es wurde 2003 freigelegt.

Ein weiterer historischer Ort ist der erhaltene Kommandantenturm des früheren DDR-Grenzübergangs Drewitz. Der Verein Checkpoint Bravo nutzt ihn heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Damit steht neben den Bau- und Ortsgeschichten des Alten Dorfes auch die Geschichte des früheren Grenzübergangs als Thema im Ort.

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Die Neuen Kammerspiele bieten Kinobetrieb. Das Gebäude wurde ursprünglich von 1936 bis 1938 als reines Lichtspielhaus erbaut. Zum Kulturprogramm gehören Lesungen, Musik- und Theaterveranstaltungen sowie ein vielfältiges Kinderprogramm. Für die Reiseplanung können Sie diese Kulturorte neben den historischen Stationen und dem Rundweg berücksichtigen.

Wald und geschützte Landschaft

Der Gemeindewald von Kleinmachnow wird zum Spazierengehen, Joggen und Fahrradfahren genutzt. Die Waldflächen grenzen unmittelbar an die Siedlungsbereiche an und sind größtenteils über natürliche Pfade zugänglich. Das unterscheidet den eher offenen Zugang zu Waldwegen vom konkret beschriebenen Rundweg um den Machnower See: Die eine Möglichkeit führt durch den Gemeindewald, die andere verbindet bestimmte Orte und Landschaften in einer festen Route.

Auch geschützte Gebiete gehören zum Landschaftsbild Kleinmachnows. Das Landschaftsschutzgebiet Parforceheide verläuft innerhalb der Gemarkung Kleinmachnow entlang des Teltowkanals. Südlich der Wohnsiedlung Stolper Weg liegt seit 2018 ein 12,88 Hektar großes Fauna-Flora-Habitat-Gebiet mit der EU-Nummer DE 3645_301. Diese Angaben geben Naturinteressierten verschiedene räumliche Bezugspunkte: den Kanalrand, den Bereich südlich des Stolper Wegs und die Waldflächen an den Siedlungsbereichen.

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