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Kaisermühl: Geschichte am Kanal

Unterkünfte in Kaisermühl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kaisermühl verbindet seine Ortsgeschichte mit dem Friedrich-Wilhelm-Kanal, der heute Oder-Spree-Kanal heißt. Eine Fußgänger- und Radwegbrücke verbindet den Ort über den Kanal; historische Häuser und Erinnerungsorte ergänzen das Profil. Wenn Sie Kaisermühl als Reiseziel erwägen, können Sie Ihre Wahl daran ausrichten, ob Sie sich besonders für die Entwicklung der Siedlung, ihre Bauzeugnisse oder eine Kanalquerung auf einer regionalen Route interessieren.

Kanal und Ortsgeschichte

Der Friedrich-Wilhelm-Kanal wurde zwischen 1662 und 1668 als schiffbare Verbindung mit etwa 27 Kilometern Länge und 13 Schleusen fertiggestellt. Die Siedlungsgeschichte Kaisermühls ist eng mit dieser Wasserstraße verbunden.

Nach der Sprengung der früheren Brücke im April 1945 bestand dort ab 1945 eine Fähre. Sie beförderte Personen über den Kanal bis 1990 ganzjährig und von 1990 bis November 1999 nur noch saisonal. Im Sommer 2007 verband eine neue Fußgänger- und Radwegbrücke die zuvor getrennten Teile Kaisermühls wieder. Die frühere Fähre in Kaisermühl wurde zu einem Rastplatz umgestaltet.

Häuser und Erinnerungsorte

Das historische Gutshaus mit Park wurde zwischen 1790 und 1800 erbaut; im Volksmund wird es „Schloss“ genannt. Ein denkmalgeschütztes Kolonistenhaus aus dem 18. Jahrhundert zeugt von der Ansiedlungszeit. Das Fachwerkhaus und heutige Hotel und Restaurant „Kaisermühle“ gilt als ältestes Haus von Kaisermühl. Die erste Erwähnung von Hotel und Restaurant datiert auf 1604; das Hotel Kaisermühle wurde auf dem Fundament des ältesten Hauses des Ortes errichtet.

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Die „Alte Eiche“, auch „Friedenseiche“ genannt, ist als Naturdenkmal geschützt und gehört zur Art Quercus robur. Sie wurde am 2. Mai 1872 neben einem Kriegerdenkmal gepflanzt, das den im Ersten Weltkrieg gefallenen Kaisermühlern gewidmet ist. So reichen die genannten Ortszeugnisse von der Siedlungszeit und dem Gutshaus bis zu einem konkreten Datum des 19. Jahrhunderts und dem Gedenken an die Gefallenen.

Routenbezüge

Die Mönchstour überquert den Oder-Spree-Kanal in Kaisermühl. Im regionalen Umfeld von Kaisermühl führt außerdem die NEB-Ausflugstour vom Bahnhof Müllrose auf einem mit rotem Balken markierten Rad- und Wanderweg am Friedrich-Wilhelm-Kanal entlang nach Groß Lindow. Die Angaben unterscheiden sich nach ihrem Bezug: Die NEB-Tour verläuft am Kanal entlang nach Groß Lindow, die Mönchstour überquert ihn in Kaisermühl.

Wege im übergeordneten Reiseziel Müllrose

Im übergeordneten Reiseziel Müllrose lassen sich drei Routen mit unterschiedlichen Längen vergleichen. Der Drei-Seen-Weg in Müllrose ist rund sechs Kilometer lang, beginnt und endet am Marktplatz und führt am Großen Müllroser See, am Kleinen Müllroser See und am Katharinensee entlang. Der Rundwanderweg um den Großen Müllroser See ist neun Kilometer lang und beginnt am Müllroser Markt. Der 25 Kilometer lange Schlaubetal-Wanderweg führt von Müllrose bis zum Wirchensee durch das Schlaubetal und ist vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg ausgezeichnet. So stehen in Müllrose eine kürzere Route an drei Seen, ein Rundweg um den Großen See und eine ausgezeichnete Wanderstrecke durch das Schlaubetal zur Auswahl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Müllrose.

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