Glienicke: Viadukt, Skulptur und Landschaft
Unterkünfte in Glienicke
Glienicke lässt sich über Baugeschichte, Kunst und geografische Lage einordnen. Am südlichen Rand steht ein geschütztes Eisenbahnviadukt; auf dem Friedhof an der Ecke Hartensdorfer Straße und Radlower Straße befindet sich die Skulptur „Herbst des Lebens“. Die Themen reichen vom historischen Ingenieurbau bis zu einem Kunstwerk aus dem Kronenansatz der früheren Dorfeiche.
Das geschützte Glienicker Viadukt
Das Glienicker Viadukt überspannt die Glienicker Schlucht im Tal des Blabbergrabens. Das Ziegel-Eisenbahnviadukt ist 95 Meter lang und besitzt vier Bögen. Länge und vier Bögen geben sowohl die Ausdehnung als auch die Gliederung des Bauwerks an. Es wurde 1898 fertiggestellt, 1949 wiederaufgebaut und 2014 umfassend renoviert.
Die Skulptur „Herbst des Lebens“
Die Skulptur wurde vom Künstler Steffen Böttger aus dem Kronenansatz der ehemaligen Dorfeiche gearbeitet. Sie steht auf dem Friedhof an der Ecke Hartensdorfer Straße und Radlower Straße und wurde am 2. Oktober 2015 aufgestellt. Beim Viadukt stehen Ziegelbau und Bauphasen im Vordergrund; bei der Skulptur ist es die Herkunft des Materials aus der Dorfeiche.
Glienickes Lage zwischen zwei Seen
Glienicke liegt östlich des Herzberger Sees und erstreckt sich in Richtung Scharmützelsee. Der Herzberger See ist dabei der Lagebezug, während der Scharmützelsee die Ausdehnungsrichtung bezeichnet. So erfüllen beide Gewässer in der geografischen Einordnung unterschiedliche Rollen.
Im übergeordneten Reiseziel Rietz-Neuendorf
Rietz-Neuendorf bildet den übergeordneten regionalen Rahmen: Die ländlich geprägte Gemeinde umfasst 14 Ortsteile auf 184,81 Quadratkilometern.
Kirchliche Geschichte zeigt sich an mehreren Orten. In der Kirche von Herzberg befinden sich denkmalgeschützte historische Gegenstände, darunter ein silbervergoldeter Kelch aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und eine Messingtaufschale von 1668. In Neubrück wurde die Kirche am 15. Mai 1955 feierlich eingeweiht; ihr Fachwerkanbau des Querhauses wurde 2018 saniert. In Buckow stehen die Kirche und der slawische Burgwall bei ihr unter Denkmalschutz. Die Kirche in Birkholz hat mittelalterliche Ursprünge; ihre mit schmiedeeisernen Bändern versehene Eingangstür ist etwa 300 Jahre alt.
Neubrück ist zu großen Teilen von Wasser umgeben; durch den Ortsteil fließt die Spree. An der Straße nach Neubrück liegen beiderseits der Hauptstraße Karpfenteiche mit einer Fläche von etwa 44 Hektar. Bei Buckow liegen an der Straße nach Lindenberg zwei Landschaftsschutzgebiete, in denen geschützte und vom Aussterben bedrohte Kleintiere leben. Das forstökologische Waldexperiment in Sauen entwickelte eine dürftige Kiefernmonokultur in kurzer Zeit zu einem artenreichen Wald mit hoher Stabilität und Krisenfestigkeit. In Birkholz können Besucher in einer ökologisch bewirtschafteten Gatterwildhaltung Damwild, Rotwild und andere Tierarten beobachten. Wenn Sie diese Tierbeobachtung einplanen, klären Sie die Besuchsmodalitäten vor der Anreise.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rietz-Neuendorf.