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Zehlendorf: Angerdorf, Dorfkirche und Tonstich

Unterkünfte in Zehlendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zehlendorf ist ein gut erhaltenes Angerdorf in einer Landschaft zwischen der Barnimer Grundmoränenplatte und der Havelniederung. Ortsbild, offene Flächen, ein Angelgewässer und die historische Dorfkirche geben der Reise unterschiedliche Schwerpunkte. Sie können den Ort über Landschaft, Ortsgeschichte oder das Angeln kennenlernen.

Angerdorf und Landschaft

Die offene Landschaft ist vor allem von Ackerflächen und Dauergrünland geprägt; verstreut liegen kleine und mittelgroße Waldinseln. Das Dorf liegt im Übergang zwischen der Barnimer Grundmoränenplatte und der Havelniederung. Zusammen mit dem gut erhaltenen Angerdorf prägt diese Landschaft den Charakter Zehlendorfs.

Zehlendorf liegt am Knotenpunkt der Regionalstraßen L 21 und L 29. Die L 21 verbindet Schildow mit Zehdenick, die L 29 Schmachtenhagen mit Biesenthal. Anhand der jeweiligen Endpunkte können Sie die beiden Straßenverbindungen bei der Planung auseinanderhalten.

Tonstich und Dorfkirche

Der Tonstich in Zehlendorf an der Funkstation ist ein Angelgewässer, das von einem Waldgürtel umgeben ist. Er umfasst 3,93 Hektar und erreicht eine maximale Tiefe von 15 Metern. Am bequemsten erreichen Sie das Gewässer mit dem Auto über den Tongrubenweg. Angelberechtigungen sind über den Landesanglerverband Brandenburg erhältlich; die Berechtigungen und ihre Bedingungen können örtlichen Regeln unterliegen. Wenn Sie dort angeln möchten, prüfen Sie vorab die geltenden örtlichen Vorgaben.

Die 1872 eingeweihte Dorfkirche ist eine Backstein-Hallenkirche im romanischen Stil. Friedrich August Stüler entwarf das Gebäude; es steht unter Denkmalschutz. Damit ergänzt ein konkretes baugeschichtliches Thema den Landschafts- und Angelbezug Zehlendorfs.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Oranienburg

Zu den eigenständigen Themen im übergeordneten Reiseziel Oranienburg gehören Schloss Oranienburg sowie die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen. Das Schloss zählt zu den bedeutendsten Barockbauten der Mark Brandenburg. Die Gedenkstätte und das Museum erinnern am authentischen Ort an die Geschichte des Konzentrationslagers Sachsenhausen (1936–1945), des sowjetischen Speziallagers Nr. 1/7 (1945–1950) sowie an die Entstehungsgeschichte der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte (1945–1961).

In erhaltenen Gebäuden des Lagers sind 13 Dauerausstellungen zu besichtigen. Ihre thematischen Schwerpunkte verbinden sich jeweils mit den entsprechenden Orten; außerdem gehört ein umfangreiches museumspädagogisches Vermittlungsangebot dazu. Das Tourismusportal von Oranienburg bietet verschiedene Themenführungen sowie individuell buchbare Führungen für Gruppen, Familien oder Einzelpersonen an – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus.

Auch die Radwege im übergeordneten Reiseziel Oranienburg unterscheiden sich nach Länge und Verlauf. Die 300 km lange Regionalparkroute „Rund um Berlin“ verläuft im Stadtgebiet Oranienburg von Leegebruch durch Eden bis zum Schloss, anschließend durch das Zentrum und über die Lehnitzschleuse nach Schmachtenhagen und Wensickendorf. Der etwa 300 km lange Fontane-Radweg beginnt in Oranienburg und führt durch Brandenburg auf den Spuren Theodor Fontanes. Der 50 km lange Holländer-Rundweg verbindet Liebenwalde und Oranienburg. Prüfen Sie vor einer Radtour die Streckenbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Fürstenberg/Havel, Kremmen, Leegebruch, Mühlenbecker Land, Amalienfelde, Wesendorf, Oranienburg, Liebenwalde

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberhavel.

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