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Neuhardenberg: Schloss, Schinkel-Kirche und Landschaftspark

Unterkünfte in Neuhardenberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Neuhardenberg eignet sich für eine Reise, bei der Schlossgeschichte, Architektur, Parkgestaltung und Kulturveranstaltungen im Mittelpunkt stehen. Der Ort bietet mehrere unterschiedliche Zugänge zu diesen Themen: die Baugeschichte von Schloss Neuhardenberg, die Schinkel-Kirche und ihren architektonischen Zusammenhang mit dem Schloss, dazu Ausstellungen und das Dorfmuseum Alte Schule.

Schloss, Kirche und Landschaftspark

Die heutige Gestalt von Schloss Neuhardenberg geht auf die Umgestaltung durch den preußischen Baumeister Karl-Friedrich Schinkel Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Auch die Schinkel-Kirche gehört zum architektonischen Ensemble von Schloss Neuhardenberg; ihre heutige Form wurde von Karl Friedrich Schinkel entworfen. Der gemeinsame Bezug auf Schinkel verbindet beide Bauwerke und zeigt zugleich unterschiedliche Seiten seines Beitrags: die Umgestaltung des Schlosses und den Entwurf der heutigen Kirchenform.

An der Ostseite der Kirche wurde 1823 nach einem Entwurf Schinkels eine schmale, offene dorische Säulenhalle als Grabstätte des Staatskanzlers angefügt. Damit gehören neben der Entwurfsgeschichte auch die Lage und die Funktion dieses Bauteils zur Geschichte der Kirche. Die Säulenhalle ist als konkrete architektonische Ergänzung ein eigener Aspekt innerhalb des Ensembles.

Der Landschaftspark von Schloss Neuhardenberg ist eng mit der Schlossanlage verbunden. Er wurde nach Plänen von Peter Joseph Lenné durch Hermann Fürst von Pückler-Muskau und John Adey Repton angelegt. Bei einem Rundgang durch den Landschaftspark eröffnen sich wiederholt Sichtachsen auf das Schlossgebäude sowie auf weitere Fixpunkte und Landschaftsmarkierungen. Während die Baugeschichte Namen und Entwurfsphasen in den Mittelpunkt stellt, prägen beim Rundgang die wiederkehrenden Sichtbezüge den Eindruck des Parks.

Ausstellungen und Ortsgeschichte

Die Dauerausstellung „Schloss Neuhardenberg. Ein Ortstermin“ behandelt die Geschichte des Schlosses, der Familie von Hardenberg und des Ortes. Sie nutzt Texttafeln, Medieninstallationen mit Filmen und Zeitzeugeninterviews sowie ausgewählte Exponate. Die verschiedenen Präsentationsformen geben der Ausstellung einen eigenen Schwerpunkt neben der Betrachtung der Gebäude und des Parks. Für aktuelle Öffnungsdetails sollten Sie vor dem Besuch die Besucherinformationen prüfen.

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Das Dorfmuseum Alte Schule befindet sich in einem preußischen Schulgebäude, das um 1905 erbaut wurde. Schon der Ort des Museums verbindet den Besuch mit einem anderen historischen Gebäude als dem Schloss: Hier ist die Baugeschichte des Schulhauses Teil des Rahmens für den Besuch. So ergänzen sich die Schlossgeschichte und ein Blick auf ein historisches Schulgebäude, ohne dass beide Orte dieselbe Geschichte erzählen.

Eine weitere Form der Ortsgeschichte bietet das jährlich stattfindende Vereinsfest Bollenfüßlerfest. Bei Wein und Stricksocken wird dort Dorfgeschichte erzählt. Wenn Sie das Fest in Ihre Reise einbeziehen möchten, prüfen Sie den konkreten Veranstaltungstermin vorab; die jährliche Tradition ersetzt keine Information zum jeweiligen Datum.

Kulturprogramm und Termine

Die Stiftung Schloss Neuhardenberg veranstaltet ein Programm aus Konzerten, Lesungen, Theater, Gesprächen und Ausstellungen; einzelne Angebote variieren. In der Schinkel-Kirche veranstaltet die Stiftung insbesondere Konzerte. Damit bietet sich neben den Bau- und Ortsgeschichtsthemen auch ein Zugang über ein konkretes Kulturangebot. Wenn Sie Ihre Reise auf eine Veranstaltung ausrichten möchten, prüfen Sie im Kalender der Stiftung die jeweiligen Termine.

Weitere Reiseziele entdecken: Bleyen-Genschmar, Petershagen/Eggersdorf, Lebus, Diedersdorf, Georgenthal, Treplin, Bad Freienwalde, Oberbarnim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.

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