Fredersdorf-Vogelsdorf entdecken
Unterkünfte in Fredersdorf-Vogelsdorf
Fredersdorf-Vogelsdorf verbindet Ortsgeschichte mit Möglichkeiten zur Naturbeobachtung. Der Gutshof mit Taubenturm und Schlosspark bildet einen historischen Schwerpunkt; auf Wegen im Schlosspark und in Richtung Vogelsdorf können Sie einheimische Sing- und Wasservögel beobachten. Für Ihre Aufenthaltsplanung ergeben sich damit zwei unterschiedliche Interessen: Baugeschichte und wechselnde Ausstellungen oder Wege in der Landschaft.
Gutshof und Taubenturm in Fredersdorf Süd
Das Gutsgelände im Ortsteil Fredersdorf Süd grenzt rückwärtig an das Mühlenfließ und den angrenzenden Schlosspark. Im Mittelpunkt des Ritterguts steht der Taubenturm. Wahrscheinlich wurde er um 1830 aus roten und gelben Ziegeln errichtet. Die Datierung ist nicht sicher, gehört aber zu den prägenden historischen Details des Ortes.
Im Taubenturm auf dem Gutshof, Ernst-Thälmann-Straße 30, werden kleine wechselnde Ausstellungen vorübergehend gezeigt, während nach einer Museumslösung gesucht wird. Die Präsentationen sind also als Zwischenangebot angelegt. Wenn Sie sich für den Turm interessieren, verbinden sich hier ein historisches Gebäude und ein wechselndes Ausstellungsangebot, ohne dass daraus ein dauerhaftes Museum folgt.
Für Besichtigungen des Gutshofs sind der erste und dritte Montag des Monats ab 13 Uhr sowie der zweite Samstag des Monats ab 9 Uhr angegeben. Die Angabe sollten Sie vor einer geplanten Besichtigung prüfen und klären, ob diese Zeiten für Ihren Besuch gelten.
Vogelbeobachtung im Schlosspark und Richtung Vogelsdorf
Auf den Wegen des Schlossparks können Sie einheimische Sing- und Wasservögel beobachten. Als Ausgangspunkt ist die Fließbrücke zwischen den Ortsteilen Fredersdorf und Vogelsdorf genannt. Eine weitere Möglichkeit zur Vogelbeobachtung liegt entlang des nicht ausgebauten Rad- und Fußwegs von der Schöneicher Allee über das Mühlenfließ bis zum alten Dorfkern Vogelsdorf.
Die Beschreibungen unterscheiden sich durch ihre Bezugspunkte: Im Schlosspark ist die Fließbrücke der Ausgangspunkt; der andere Weg wird durch Schöneicher Allee, Mühlenfließ und den alten Dorfkern Vogelsdorf orientiert. So können Sie für Ihre Planung zwischen Wegen im Park und einer Route mit diesen benannten Wegmarken unterscheiden. Eine Länge oder Gehzeit ist für diese Strecken hier nicht angegeben.
Kultur und Natur im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland
Im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland kommen weitere Kultur- und Naturthemen hinzu. In Buckow ist das Brecht-Weigel-Haus seit 1977 ein Museum. Das Literaturmuseum veranstaltet ganzjährig Lesungen, Konzerte, Gespräche, Diskussionen, Filme, Ausstellungen und Sonderführungen; die einzelnen Angebote variieren. In der Bergbaugemeinde Rüdersdorf bei Berlin wird das Bergfest seit der Wiederbelebung des bergmännischen Brauchs jedes Jahr am ersten Juli-Wochenende gefeiert. Programm und genaue Termine unterscheiden sich von Jahr zu Jahr.
Für Natur- und Wanderinteressen bietet die Märkische Schweiz zwei unterschiedlich lange Routen: den 17 Kilometer langen Natura Trail und die knapp 21 Kilometer lange, zertifizierte Naturparkroute Märkische Schweiz. Der Längenvergleich hilft bei der Auswahl des geplanten Streckenumfangs; die örtlichen Routenbedingungen sollten Sie vorab prüfen. Der Oderlandweg führt durch schattige Waldwege, sonnendurchflutete Laubwälder und enge Täler sowie an kleinen Wasserflächen vorbei.
Auch die Radwege setzen verschiedene Akzente. Die Hauptroute des Oderbruchbahn-Radwegs führt von Fürstenwalde/Spree oder alternativ von Müncheberg nach Wriezen. Sie verläuft durch die stille Landschaft des Oderbruchs und verbindet diese mit einem Blick auf die Anfänge des 20. Jahrhunderts und die Geschichte des Eisenbahnverkehrs. Radtouren entlang des Oder-Neiße-Radwegs sind ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Märkisch-Oderland möglich.
Weitere Reiseziele entdecken: Manschnow, Buckow, Neuenhagen, Vierlinden, Garzau-Garzin, Prötzel, Hönow, Lietzen
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Märkisch-Oderland.