Hohenleipisch entdecken
Unterkünfte in Hohenleipisch
Hohenleipisch lässt sich über Wanderwege zwischen Obst- und Bergbaulandschaften, das Moorgebiet Der Loben und eine lange Töpfereitradition entdecken. Obstbau und Dorfgeschichte ergänzen diese Schwerpunkte. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Landschaft, Bewegung oder Handwerk ausrichten.
Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der 11 Kilometer lange Pfad von Obst- und Bergbau beginnt in Hohenleipisch. Die Route verbindet blühende Wiesen und vielfältige Obstlandschaften mit ehemaligen Rohstoffgruben. Ebenfalls im Ort beginnt die 8 Kilometer lange Wanderung „Im Reich der Blütenkönigin“. Sie erkundet die südliche Obstbauregion des Naturparks, in der alte Kirschbäume die Landschaft prägen.
Damit unterscheiden sich die beiden Strecken sowohl in der Länge als auch im Landschaftsthema: Der Pfad von Obst- und Bergbau ist drei Kilometer länger und führt Obstwiesen und ehemalige Abbaugruben zusammen; bei der Blütenkönigin stehen die alte Kirschlandschaft und die Obstbauregion im Mittelpunkt. Eine weitere Option ist die markierte Route „Unterwegs im Moorgebiet Der Loben“. Sie ist etwa 8 Kilometer lang und beginnt nahe Hohenleipisch. Zum Loben-Themenpfad gehören gut ausgebaute Wege, Informationstafeln, ein Aussichtsturm und ein Sonnendeck. Prüfen Sie vor einer Tour die aktuellen Routendetails.
Moorlandschaft und geschützte Natur
Der Loben gilt als eine der letzten großen, weitgehend intakten Moorlandschaften Südbrandenburgs. Das Naturschutzgebiet Hohenleipisch umfasst rund 169 Hektar. Innerhalb des Gebiets sind etwa 88 Hektar für die natürliche Entwicklung ohne direkten menschlichen Einfluss vorgesehen.
Zum geschützten Landschaftsbild gehört ein großer, zusammenhängender und weitgehend ungestörter Wald mit kiefernreichen Eichenmischwäldern und einer reichen Zwergstrauchschicht. Rund um die Hohenleipischer Bunker ist der alte, strukturreiche Eichenwald ein wichtiges Jagdgebiet für Fledermäuse. Diese Schutzgebiets- und Waldthemen ergänzen die Wanderwege um eine weitere Perspektive auf die Natur der Gegend.
Obstbau und Apfelthemen
Hohenleipisch ist mit dem Anbau von Kirschen und Erdbeeren verbunden. Zwischen Hohenleipisch und Kraupa liegt eine öffentliche Streuobstwiese, auf der je nach Saison Früchte für den persönlichen Gebrauch geerntet werden können. Die Ernte hängt von der jeweiligen Saison ab.
Auch die etwa 50 Kilometer lange Apfelroute führt durch Hohenleipisch und Döllingen; unterwegs gibt es Informationsstationen rund um den Apfel. Prüfen Sie die Routendetails vor der Fahrt. Im nahe gelegenen Döllingen widmet sich ein rund drei Hektar großer pomologischer Lehr- und Schaugarten alten Sorten von Äpfeln, Birnen und weiteren Früchten. So begegnet Ihnen das Obstthema sowohl in der Landschaft als auch in der Sortenvielfalt des Gartens.
Töpfereitradition in Hohenleipisch
Reiche Tonvorkommen und über Generationen weitergegebene Töpferkenntnisse trugen dazu bei, dass Hohenleipisch ein bedeutender Töpferort wurde. Die Töpferei Lück und die Töpferei Biebach führen diese Tradition fort. Zu ihren handgefertigten Erzeugnissen zählen Tischgeschirr, Gartenkeramik und dekorative Stücke.
In der Werkstatt von Töpferei Anett Lück werden keramische Museumsstücke gezeigt, besonders das mit Hohenleipischs Töpfergeschichte verbundene graue Steinzeug. Bei kreativen Veranstaltungen können Besucher Produkte aus einer vorbereiteten Tonform dekorieren. Werkstattangebote und Veranstaltungstermine können sich ändern; erkundigen Sie sich vor einem geplanten Besuch nach dem aktuellen Stand.
Dorfkirche und Geschichte
Die Evangelische Kirche von Hohenleipisch wurde 1208 errichtet und besitzt einen restaurierten, markanten Kirchturm. In Brandenburgs Liste der Kulturdenkmale für Elbe-Elster ist sie unter der Kennung 09135411 aufgeführt. Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie vorab den aktuellen Zugang.
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