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Gorden-Staupitz: Natur und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Gorden-Staupitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gorden-Staupitz spricht besonders Reisende an, die Naturbeobachtung mit Dorfgeschichte und regionalem Handwerk verbinden möchten. Weißstorch und Storchentour prägen einen Teil des Naturthemas; in Staupitz kommen Weidendom und Dorfkirche hinzu, in Gorden die Mühle und das alte Steinkreuz.

Weißstorch, Wege und Wasser

Sechs Informationstafeln entlang der Storchentour behandeln Gefährdungen des Weißstorchs und seine Zugzeiten. Die Tour schließt Gorden, das Naturschutzgebiet Suden, Staupitz und den Abschnitt Gordener Strand am Grünewalder Lauch ein. Der Storchenrundweg verbindet Gorden und Staupitz über etwa 22 Kilometer; sein Verlauf führt durch Weißstorch-Lebensraum und an Nestern in beiden Orten vorbei. Die Tafeln geben der Storchentour einen klaren Themenfokus; die ungefähren 22 Kilometer des Storchenrundwegs liefern einen konkreten Anhaltspunkt für den Streckenvergleich.

Am Teich bietet die Froschlausche Informationen zum Tier- und Pflanzenleben an Wasser, Wiesen und Hecken. Bei Spaziergängen im nahegelegenen Grünhaus stehen seltene Pflanzen und Tiere im Blick, etwa Sandstrohblume und Steinschmätzer. Am nahegelegenen Grünewalder Lauch sind Baden, Rudern, Surfen und Segeln möglich. Der nordwestliche Strandabschnitt mit Bungalows und Caravanstellplätzen gehört ebenfalls zu Gorden-Staupitz. Die Froschlausche richtet den Blick auf Tier- und Pflanzenleben an Wasser, Wiesen und Hecken; Grünhaus auf seltene Arten.

Weidendom und Dorfkirche in Staupitz

Der Weidendom in Staupitz wurde 2012 innerhalb einer Woche aus 1.500 Weidenruten errichtet. Für die Wiese am Weidendom wurden drei Informationstafeln geschaffen. Ein Picknickstand am Weg zwischen Gorden und Staupitz bietet einen Blick auf Gorden. Diese Orte geben Ihrer Planung unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Informationstafeln und Weidendom stehen in Staupitz, während der Picknickstand den Blick auf Gorden richtet.

Die Dorfkirche Staupitz wurde 1717 als breite, verputzte Saalkirche fertiggestellt. Im Inneren befindet sich ein weiß gefasster Kanzelaltar aus der Zeit um 1832. Der freistehende Südturm kam 1888 hinzu; er ist teilweise aus Ziegeln und teilweise als verbretterte Holzkonstruktion ausgeführt. So lassen sich mehrere Bauphasen unterscheiden: die Fertigstellung der Kirche, der spätere Kanzelaltar und der hinzugefügte Turm gehören zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das alte Steinkreuz in Gorden gilt der örtlichen Überlieferung nach als Sühnekreuz aus dem 16. Jahrhundert.

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Mühlenhandwerk und geführte Touren

Die Gordener Mühle mahlt weiterhin Getreide von umliegenden Höfen mit elektrischer Kraft. Wenn Sie dort Mehl kaufen, erhalten Sie Einblick in das Müllerhandwerk. Das verbindet ein regionales Produkt mit einem konkreten Einblick in die Arbeit des Mahlens.

Harald Schneider führt Gäste zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch den Naturpark. Zu seinen Tourthemen gehören Naturschutzgebiete, ehemalige Bergbaugebiete und traditionelles Handwerk. Wenn eine geführte Tour für Ihre Reiseplanung infrage kommt, klären Sie am besten vorab, ob sie aktuell verfügbar ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Wahrenbrück, Plessa, Röderland, Schlieben, Fichtwald, Mühlberg, Lebusa, Sonnewalde.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Elbe-Elster.

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