Märkische Heide: Wiesenlandschaft, Kirchen und Radfahren
Unterkünfte in Märkische Heide
Märkische Heide verbindet eine von Wasser geprägte Wiesenlandschaft mit Dorfkirchen und einem historischen Ensemble. Für die Wahl Ihres Reiseziels können diese unterschiedlichen Themen eine praktische Orientierung bieten: Natur, Baugeschichte oder eine Strecke für eine Tour zu Fuß und mit dem Rad. Wenn Sie ein Hotel suchen, überlegen Sie, welcher dieser Schwerpunkte Ihren Aufenthalt bestimmen soll.
Die Gemeinde Märkische Heide liegt östlich des Unterspreewalds am Rand des UNESCO-Biosphärenreservats Spreewald und erstreckt sich über mehrere Landschaftsschutzgebiete. Die Beispiele liegen in verschiedenen Dörfern: die Landgrabenniederung bei Dürrenhofe, Kirchen in Groß Leuthen und Kuschkow sowie das Ensemble aus Herrenhaus, Park und Wirtschaftshof in Pretschen.
Wiesenlandschaft und Wasservögel
Die Landgrabenniederung Dürrenhofe ist eine etwa 420 Hektar große Wiesenlandschaft mit zahlreichen schmalen Gräben und Stichgräben. Mittig verläuft der Landgraben als wichtigste wasserführende Ader. Die erhaltenen Feuchtwiesen dienen Wasservögeln als Rast- und Ruheplatz. Damit lässt sich der Landschaftsraum sowohl über seine Wasserführung als auch über seine Bedeutung als Ruheplatz für Wasservögel einordnen.
Am Kirchsteig in Dürrenhofe befindet sich ein Informationspunkt zur gesamten Landgrabenniederung. Sein Thema reicht über einen einzelnen Graben hinaus und hilft, Wasserläufe und Feuchtwiesen als Teile derselben Landschaft zu betrachten.
Dorfkirchen und Baugeschichte
Die Kirche in Groß Leuthen wurde 1857 anstelle eines Vorgängerbaus aus dem 16. Jahrhundert eingeweiht und im Rundbogenstil aus Raseneisenstein errichtet. In der Kirche befinden sich Grabsteine der Familie Schenk von Landsberg, die den Renaissance-Vorgängerbau der heutigen Kirche errichtete. Baugeschichte und Familienbezug treffen damit an einem Ort aufeinander: Der Kirchenbau und die Grabsteine verbinden unterschiedliche Kapitel der Dorfgeschichte.
Die Dorfkirche in Kuschkow wurde um 1830 bis 1840 als rechteckiger Putzbau im Rundbogenstil errichtet. Beide Kirchen teilen den Rundbogenstil, unterscheiden sich aber in Bauzeit und Material: 1857 und Raseneisenstein in Groß Leuthen, um 1830 bis 1840 und Putz in Kuschkow. Der Vergleich gibt Ihnen einen konkreten architektonischen und zeitlichen Unterschied zwischen den beiden Orten.
In Pretschen bildet die Einheit aus Herrenhaus, Park und Wirtschaftshof ein anschauliches Beispiel für die landwirtschaftliche Geschichte der Niederlausitz. Anders als bei den Dorfkirchen steht hier nicht ein einzelnes Bauwerk, sondern das Zusammenspiel der drei Bestandteile im Mittelpunkt. So kommt neben der Kirchenbaugeschichte ein eigener Aspekt der regionalen Agrargeschichte hinzu.
Radfahren, Spazierengehen und Ortsleben
Die Strecke vom Dorfstrand in Groß Leuthen bis nach Bückchen eignet sich für Fahrradtouren im Spreewald und entspannte Spaziergänge. Sie spricht damit sowohl Radreisende als auch Gäste an, die eine Strecke lieber zu Fuß erkunden möchten.
In der Kuschkower Kirchstraße 16 lädt Christa Kowalke regelmäßig Gäste in die ungezwungene Atmosphäre eines Wohnhauses mit uriger Scheune ein. Das ergänzt die Bau- und Landschaftsthemen um einen persönlichen, hausbezogenen Akzent.
Dahme-Spreewald als übergeordneter Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Dahme-Spreewald gehören das Dahme-Seengebiet und der Spreewald gemeinsam zum Reisegebiet im Landkreis Dahme-Spreewald, das landschaftliche, historische und kulturelle Attraktionen bietet. Für Radreisende umfasst das Kreisgebiet mehr als 1.000 km gut ausgebaute und vollständig beschilderte Radwege, die Landschaften und Ausflugsziele im Spreewald und im Dahme-Seenland verbinden. Prüfen Sie vor einer Tour die Streckenbedingungen.
Weitere Reiseziele entdecken: Hohenbrück, Heidesee, Neuendorf Am See, Zeuthen, Steinreich, Rietzneuendorf-Staakow, Spreewaldheide, Luckau.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dahme-Spreewald.