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Hohensaaten zwischen Wasserwegen und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Hohensaaten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hohensaaten lässt sich über seine Wasserwege und die Geschichte des Dorfes erschließen. Mehrere Wasserstraßen treffen hier aufeinander; zugleich erzählen die evangelische Dorfkirche und die Ausstellung des Heimatvereins von unterschiedlichen Seiten des Ortes. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich so eine klare Auswahl zwischen Wassersport, Radroute, Landschaft und Kulturgeschichte.

Wasserwege und Radroute

Zwei moderne Schleusenanlagen verbinden die Wasserstraßen bei Hohensaaten mit der Oder. Der Ort ist besonders bei zahlreichen Wassersportlern beliebt und lässt sich auf dem Wasserwege erleben. Wasser ist damit sowohl Teil der örtlichen Infrastruktur als auch ein prägender Bezugspunkt für die Wahrnehmung des Ortes.

Eine andere Perspektive bietet der Oder-Neiße-Radweg: Er führt von Hohensaaten in den Nationalpark Unteres Odertal weiter. Das ist ein konkreter Routenbezug neben den Wasserwegen und hilft, Hohensaaten auch unter dem Gesichtspunkt Radfahren einzuordnen. Der Weg benennt zugleich seine Fortsetzung in den Nationalpark Unteres Odertal und lässt sich als eigener Reiseaspekt neben dem Wasserbezug betrachten.

Dorfgeschichte in Kirche und Ausstellung

Die evangelische Dorfkirche wurde zwischen 1858 und 1860 im neugotischen Stil errichtet. Damit steht ein präzise datierbares Bauwerk neben der Ausstellung des Heimatvereins, die den Wandel des Dorfes erzählt. Sie ist in einem ehemaligen Stallgebäude an der Dorfstraße in Hohensaaten untergebracht und gibt Besuchern Einblicke in den Ort als ehemaliges Fischer- und späteres Schifferdorf.

Der 90 Zentimeter große Mammutknochen aus der Kiesgrube Hohensaaten ist das Highlight der Ausstellung. Neben der Geschichte des früheren Fischer- und späteren Schifferdorfs setzt dieses Fundstück einen eigenen Akzent.

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Wasser und Wald als Landschaftsthemen

Zu den Hohensaaten umgebenden Wäldern gehört die Lunower Bauernheide. So stehen im Landschaftsbild zwei unterschiedliche Bezüge nebeneinander: die Wasserstraßen, die bei Hohensaaten zusammentreffen, und die benannte Waldlandschaft. Für die Einordnung des Ortes können Sie diese Elemente neben der Radroute und den historischen Themen berücksichtigen.

Bad Freienwalde (Oder) als eigener Kontext

Im übergeordneten Reiseziel Bad Freienwalde (Oder) gehören Schloss Freienwalde und der dazugehörige Schlosspark zu den Sehenswürdigkeiten. Schloss Neuenhagen, ebenfalls in diesem übergeordneten Reiseziel, wurde 1575 vom Adelsgeschlecht derer von Uchtenhagen als sogenanntes „Festes Haus“ errichtet. Die Bauform bezeichnet eine im 16. Jahrhundert auftretende Übergangsform zwischen mittelalterlicher Adelsburg und späterem schlossartigem Herrenhaus. In Bad Freienwalde stehen an der Stadtkirche St. Nikolai rote gotische Backsteinmauern teilweise auf Feldsteinen des im 13. Jahrhundert errichteten Vorgängerbaus. Auch der Bismarckturm bei Bad Freienwalde hat eine klar datierte Besuchergeschichte: Nach vollständiger Restaurierung wurde er 1995 wieder für Besucher geöffnet.

Im Moorerlebnisgarten an der Mühlenfließaue in Bad Freienwalde gibt es einen Kneipp-Pfad, auf dem man barfuß durch kaltes Wasser waten kann, und einen Mini-Barfußpfad. Kinder können dort einen Wasserspielplatz barfuß erleben. Der Turmwanderweg bei Bad Freienwalde ist seit 2005 ein zwölf Kilometer langer Abschnitt des Oderlandweges mit insgesamt 490 Höhenmetern. Er verbindet vier Aussichtstürme und mehrere Aussichtspunkte entlang des Barnimer Höhenzuges.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bad Freienwalde.

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