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Berlin-Prenzlauer Berg: Kulturgeschichte und Freiräume

Unterkünfte in Berlin-Prenzlauer Berg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Berlin-Prenzlauer Berg bietet für Kulturinteressierte mehrere deutlich verschiedene Blickwinkel: Museumspräsentationen behandeln das Leben um 1900 und den Alltag in der DDR, während Kunst im öffentlichen Raum und die Geschichte der Revolution von 1989 weitere historische Bezüge setzen. Auch die Freiräume unterscheiden sich nach Gestaltung und Vergangenheit. Ein denkmalgeschütztes Gartendenkmal mit alten Bäumen und Wegen ist ein anderer Zugang als ein Park auf einem ehemaligen Mauerstreifen.

Museen und Kulturgeschichte

Das Museum Pankow widmet sich der Geschichte von Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee. Am Standort Dunckerstraße erhalten Interessierte einen lebensechten Eindruck vom Leben im Prenzlauer Berg um 1900. Das Museum in der Kulturbrauerei zeigt in einem ehemaligen Schultheiss-Brauereikomplex die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“. So unterscheiden sich die Ansätze sowohl in ihrer Reichweite – ein Museum umfasst drei Gebiete, ein Standort setzt einen lokalen Akzent – als auch in der Zeitperspektive zwischen um 1900 und DDR-Alltag.

Die KulturBrauerei ist ein multikulturelles Zentrum mit Theatern, einem Kino und Museen. Eine zweistündige Führung durch den Prenzlauer Berg beginnt an der KulturBrauerei; wenn Sie sie einplanen, berücksichtigen Sie die Dauer und prüfen Sie vorab, ob sie angeboten wird.

Zu den Museen in Prenzlauer Berg gehören außerdem das MACHmit! Museum für Kinder, das Zeiss-Großplanetarium und das Museum für Architekturzeichnung. Damit reicht die Auswahl über die lokalhistorischen Schwerpunkte hinaus: Kindermuseum, Planetarium und Architekturzeichnung stehen für unterschiedliche Themen. Das hilft Ihnen, gezielt zwischen historischen Präsentationen und anderen kulturellen Schwerpunkten zu wählen.

Auf dem Kollwitzplatz steht seit 1959 eine Bronzeplastik von Käthe Kollwitz. Gustav Seitz fertigte sie nach einem Selbstbildnis der Künstlerin. Die Gethsemanekirche im Prenzlauer Berg gehörte zu den wichtigsten Informationszentren der Revolution von 1989. Die Bezüge unterscheiden sich deutlich: Bei der Plastik geht es um eine künstlerische Arbeit mit einem Selbstbildnis als Vorlage, bei der Kirche um ihre historische Rolle im Jahr 1989.

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Gartendenkmal und Mauerpark

Der Wasserturmplatz ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gartendenkmal. Alte Bäume, Wege, ein Spielplatz und ein Schwimmerhäuschen gehören zu seiner Ausstattung. Die Elemente geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Gestaltung des Platzes: Bäume und Wege prägen den Gartencharakter, Spielplatz und Schwimmerhäuschen ergänzen ihn um konkret benannte Bestandteile.

Der Mauerpark liegt auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding. Seit 2005 gehört ein Teilstück nördlich der Gleimstraße rund um den Kinderbauernhof Moritzhof zum Park. Die Jahreszahl bezeichnet die Zugehörigkeit dieses Teilstücks; sie datiert nicht die Entstehung des gesamten Parks. Beim Vergleich mit dem Wasserturmplatz liegt der Unterschied damit klar: Hier zählt die Geschichte des früheren Mauerstreifens, dort stehen Gartendenkmal und Gestaltung im Vordergrund.

Weitere Reiseziele entdecken: Friedenau, Berlin-Neukölln, Wannsee, Hohenschönhausen, Hermsdorf, Wedding, Velten, Rahnsdorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Berlin.

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