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Sugenheim: Schlösser, St.-Erhards-Kirche und WeinWanderWelt

Unterkünfte in Sugenheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schlösser, Kirche, Tor und Museumsgebäude geben der historischen Seite konkrete Anhaltspunkte; die WeinWanderWelt steht für Rundwanderwege und Talradwege. So können Sie den Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie sich stärker für Architektur und Ortsgeschichte oder für die verschiedenen Formen der Erkundung zu Fuß und mit dem Rad interessieren.

Schlösser und ihre Baugeschichte

Das Alte Schloss Sugenheim wurde 1376 erstmals erwähnt. Nach seiner Zerstörung 1525 wurde es von 1525 bis 1529 an gleicher Stelle wiedererrichtet. Das ehemalige Wasserschloss stammt aus dem 14. Jahrhundert und hat die Form einer Dreiflügelanlage mit vier Ecktürmen. Die Bezeichnung Dreiflügelanlage macht die Grundform anschaulich: Drei Gebäudeflügel bestimmen den Bau, die vier Ecktürme markieren seine Eckpunkte. So treffen an einem Bauwerk historische Einordnung und eine klar beschriebene architektonische Form zusammen.

Das Neue Schloss Sugenheim stammt aus dem 16. Jahrhundert. Um 1746/49 erhielt es einen Anbau sowie eine Ummantelung im Markgrafenstil. Die St.-Erhards-Kirche wurde 1765/66 im sogenannten Markgrafenstil errichtet. Der Stilname begegnet damit bei zwei unterschiedlichen Bauten, jedoch in verschiedenen zeitlichen Zusammenhängen: Beim Neuen Schloss bezeichnet er spätere Veränderungen, bei der Kirche die Bauzeit. Eine Ummantelung bezeichnet eine äußere Hülle um einen Baukörper.

Kirche, Tor und Museumsorte

In der St.-Erhards-Kirche befinden sich außerdem Epitaphien der langjährigen Patronatsherren. Sie geben dem Kirchenbau einen Bezug zur Geschichte des Patronats. Das Deutenheimer Tor in Sugenheim stammt aus dem Jahr 1602. Chronologisch liegt es nach dem Wiederaufbau des Alten Schlosses und vor den späteren Veränderungen am Neuen Schloss – ein weiterer zeitlicher Bezugspunkt zwischen den genannten Bauwerken.

Das Alte Schloss beherbergt das Spielzeugmuseum, das 1988 von Jan und Manuela Kube eröffnet wurde. Die ehemalige Schafscheune beherbergt heute das Heimatmuseum. Damit sind zwei Museumsfunktionen unterschiedlichen Gebäuden zugeordnet: dem Schloss und einer früheren Scheune. Die Baugeschichte der Museumsorte lässt sich so auch über ihre frühere und heutige Nutzung betrachten.

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Landschaft und Wege erkunden

Die Landschaft in Sugenheim ist von Landwirtschaft und Weinbau geprägt; kleinstrukturierte Rebflächen liegen eingebettet zwischen Streuobstwiesen und Hecken. Weinbau steht hier also neben weiteren prägenden Elementen des Landschaftsbilds. Diese Zusammenschau aus Rebflächen, Obstwiesen und Hecken ergänzt die historischen Gebäude um einen anderen Blick auf den Ort.

Die „WeinWanderWelt“ in Sugenheim lässt sich auf Rundwanderwegen und Talradwegen erkunden. Für die Wahl zwischen den Wegformen können Sie sich an der Fortbewegungsart orientieren: zu Fuß auf den Rundwanderwegen oder mit dem Rad auf den Talradwegen. So stehen Wandern und Radfahren als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander, während die benannte Landschaftserfahrung im Mittelpunkt bleibt.

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