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Ippesheim: Wein, Wege und „Ippsi“

Unterkünfte in Ippesheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise nach Ippesheim lassen sich drei Themen unterscheiden: Weinbau, Wanderungen und die Rekonstruktion der Bestattung von „Ippsi“. Sie bieten verschiedene Ansatzpunkte für die Planung: Sie können sich mit den angebauten Rebsorten beschäftigen, eine Wanderung nach Zeit und Richtung auswählen oder vorab die Besichtigung der Fundstücke anfragen.

Weinbau und Wanderungen

Am Bullenheimer Berg befindet sich der einzige Rebsortenlehrpfad Mittelfrankens. Dort werden die angebauten Rebsorten ausführlich erläutert. Bullenheim gehört zu Markt Ippesheim. Für Gäste, die Weinbau nicht nur über eine Verkostung kennenlernen möchten, bietet der Lehrpfad einen eigenen Zugang: Die Sorten selbst stehen im Mittelpunkt, während bei den örtlichen Winzern und Heckenwirtschaften Weine aus lokalem Anbau probiert werden können.

Die Wanderwege beginnen in Ippesheim am Schloss Lichtenstein und dauern je nach Ausdauer etwa eine bis drei Stunden. Die Verläufe führen durch die Flur und Weinberge, entlang der Iff von Mühle zu Mühle oder hinauf zum Frankenberg. Für Ihre Planung stehen damit eine ungefähre Zeitspanne und unterschiedliche Wegcharaktere nebeneinander: Sie können die verfügbare Zeit und Ihr Interesse an Weinbergen, Flusslauf oder Anstieg gemeinsam berücksichtigen.

Bei den örtlichen Winzern und Heckenwirtschaften können Sie Weine aus lokalem Anbau verkosten. Die Betriebszeiten unterscheiden sich je nach Betrieb und Saison. Wenn eine Weinprobe ein fester Teil Ihrer Planung sein soll, fragen Sie beim jeweiligen Weingut nach dem passenden Zeitraum; so berücksichtigen Sie die saisonalen Unterschiede bei der Terminwahl.

„Ippsi“ im Schloss Ippesheim

Im Schloss Ippesheim ist eine Rekonstruktion der Bestattung von „Ippsi“ zusammen mit weiteren Fundstücken zu besichtigen; dafür ist eine vorherige Anfrage bei der Gemeindekanzlei erforderlich. Als eigener Kulturpunkt ergänzt dieser Besuch die Wein- und Wanderangebote um eine archäologische Perspektive.

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Im übergeordneten Reiseziel Neustadt A.D.Aisch-Bad Windsheim

Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim liegt eingebettet in die Naturparks Steigerwald und Frankenhöhe und lässt sich besonders gut zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Sein Radwegenetz umfasst Themenrunden für unterschiedliche Ansprüche, vom gemütlichen bis zum sportlichen Radeln. Eine weitere Möglichkeit für die Orientierung auf regionaler Ebene ist der knapp 100 Kilometer lange Fernradweg „vom Main zur Zenn“: Er führt durch den Landkreis und verbindet Kitzingen mit Fürth. So unterscheiden sich die regionalen Optionen sowohl im Umfang als auch im Charakter – von Themenrunden bis zu einer längeren Verbindung zwischen zwei Städten.

Zum übergeordneten Reiseziel gehören auch kulturgeschichtliche Anlaufpunkte in Bad Windsheim und Neustadt an der Aisch. Im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim steht der Bauhofstadel, der 1441–1444 errichtet wurde. Sein spätmittelalterlicher Dachstuhl überspannt stützenfrei einen etwa 360 Quadratmeter großen Innenraum. Im Aischgründer Karpfenmuseum in Neustadt an der Aisch erfahren Sie in zehn Räumen alles über die mehr als 1250-jährige Tradition der Karpfenzucht. Die beiden Themen setzen unterschiedliche Akzente: hier ein mittelalterlicher Dachstuhl, dort die lange Tradition der Karpfenzucht.

Weitere Reiseziele entdecken: Neustadt An Der Aisch, Weigenheim, Münchsteinach, Neuhof An Der Zenn, Bad Windsheim, Uehlfeld, Obernzenn, Gerhardshofen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neustadt A.D.Aisch-Bad Windsheim.

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