Eichenbühl: Breitenstein, Erf und Erftal-Mühlen-Radweg
Unterkünfte in Eichenbühl
Eichenbühl verbindet einen historischen Wegpunkt am Ortsrand mit bewaldeten Gründen am Flüsschen Erf und einem Radweg, der über Eichenbühl führt. Damit stehen für einen Aufenthalt verschiedene Themen nebeneinander: Geschichte, Kulturlandschaft und eine beschriebene Radroute. Im Mittelpunkt bleibt Eichenbühl; das übergeordnete Reiseziel Miltenberg eröffnet darüber hinaus eigene regionale Kultur- und Landschaftsthemen.
Wegmarken und kulturelle Prägung
Am Ortsrand von Eichenbühl liegt der Breitenstein, auch Breiter Stein genannt. Der historische Grenz- und Wegpunkt befindet sich an einer alten Heer- und Handelsstraße, der sogenannten „Römerstraße“.
Bildstöcke prägen in Eichenbühl und seinen Ortsteilen das Orts- und Landschaftsbild. Sie erinnern an Tradition, Glauben und besondere Ereignisse. Die Bildstöcke stehen für die kulturelle Prägung Eichenbühls und seiner Ortsteile; der Breitenstein ist dagegen ein einzelner historischer Wegpunkt.
Auch für besondere Anlässe gibt es einen konkreten Bezug: In der Gemeinde Eichenbühl sind in der Valentinuskapelle standesamtliche Trauungen möglich. Wenn Sie diese Möglichkeit in Ihre Planung einbeziehen, bestätigen Sie aktuelle Absprachen direkt mit der Gemeinde.
Bewaldete Gründe und Radroute
Zu den bewaldeten Gründen am Flüsschen Erf zählen Kohlgrund, Schippachtal, Wannenberg und Steinerberg. Die Namen geben den einzelnen Bereichen eine konkrete Bezeichnung innerhalb der Landschaft Eichenbühls; gemeinsam ist ihnen der bewaldete Charakter am Flüsschen.
Der Erftal-Mühlen-Radweg führt von Bürgstadt über Eichenbühl und Riedern nach Hardheim. Die gesamte Strecke ist etwa 25 km lang. Für Ihre Zeitplanung ist wichtig, die Angabe auf den vollständigen Streckenverlauf zu beziehen. Prüfen Sie vor dem Radeln die örtlichen Bedingungen.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Miltenberg
Im übergeordneten Reiseziel Miltenberg liegt der Landkreis zwischen Odenwald und Spessart; tief eingeschnittene Fluss- und Bachtäler prägen die Landschaft. In Miltenberg selbst zeigt das Museum Stadt die Stadt- und Regionalgeschichte in drei historischen Fachwerkhäusern am Marktplatz, dem Schnatterloch.
Das Miltenberger Felsenmeer ist ein Naturdenkmal und entstand während der letzten Eiszeiten vor 2,58 Millionen bis 11.700 Jahren. Für die Orientierung: Vom Ausgangspunkt an der Mildenburg führt der Stadtrundgang durch den Stadtwald und durch das Steintor; nach der Abzweigung am Steintor ist das Felsenmeer nach etwa 600 Metern erreichbar.
Der Miltenberger Stadtpark wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Stil eines englischen Parks und als Arboretum angelegt. Heute umfasst er nahezu 150 verschiedene Baum- und Straucharten. Damit ergänzen Parkgestaltung und die benannten Baum- und Straucharten die Themen Stadtgeschichte und Naturdenkmal um einen eigenen Garten- und Landschaftsaspekt.
Die Kulturwochen des Landkreises Miltenberg finden jedes Jahr ab Mitte September mit einem vielfältigen Programm für Groß und Klein statt. Dazu gehören Konzerte mit klassischer und zeitgenössischer Musik sowie Veranstaltungsformate mit Jazz und elektronischer Musik. Die konkreten Termine variieren; prüfen Sie die Veranstaltungsdaten, wenn Sie die Kulturwochen in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Laudenbach, Miltenberg, Schneeberg, Eschau, Stadtprozelten, Erftal, Kleinwallstadt, Niedernberg.
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