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Gießübl: Denkmalgeschützte Baukultur

Unterkünfte in Gießübl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gießübl richtet den Blick auf ländliche Baukultur. An den Adressen Oberer Gießübl 4 und 13a stehen denkmalgeschützte Bauten mit unterschiedlichen Bauformen im Mittelpunkt: ein Hofensemble mit mehreren datierten Bestandteilen und ein ehemaliges Ausgedingehaus. Hauzenberg, das übergeordnete Reiseziel, setzt mit Natur- und Kulturangeboten einen eigenen thematischen Akzent.

Denkmalgeschützte Baukultur in Gießübl

Mit Stand 29. Januar 2026 sind das ländliche Ensemble am Oberen Gießübl 4 und das ehemalige Ausgedingehaus am Oberen Gießübl 13a denkmalgeschützt. Zum Ensemble am Haus Nr. 4 gehören ein zweigeschossiges Bauernhaus in Granitquaderbauweise aus dem Jahr 1842, ein zugehöriger Doppelbackofen von 1818, eine Granit-Hofmauer von 1913 und eine Scheune aus dem 19. beziehungsweise 20. Jahrhundert. Der Backofen ist der älteste der exakt datierten Bestandteile, die Hofmauer der jüngste.

Das ehemalige Ausgedingehaus am Oberen Gießübl 13a stammt aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Es ist als Blockbau mit Schindel- oder Holzverschalung, vorspringendem Giebeldach und zwei Giebelgalerien beschrieben. Damit stehen an den beiden Adressen unterschiedliche bauliche Schwerpunkte: ein Hofensemble mit mehreren zugehörigen Bestandteilen und ein einzelnes Haus mit einer markanten Blockbauform.

Hauzenberg als übergeordnetes Reiseziel: Wege und Wasser

Im übergeordneten Reiseziel Hauzenberg verläuft der 1,6 Kilometer lange Naturerlebnispfad am Staffelbach als Rundweg. Seine Strecke führt am Staffelbach, Eckmühlbach und Eckmühlhölzl entlang. Zwölf Stationen laden dazu ein, die Natur vor Ort näher zu erkunden; an jeder Station ist mindestens eine Audiodatei zu hören.

Der Freudensee in Hauzenberg ist ein jahrhundertealter, etwa sieben Hektar großer Stausee mit Freizeiteinrichtungen. Ein Rundweg führt über weite Strecken an einer naturnahen Uferzone und weitgehend unberührter Natur entlang und lädt das ganze Jahr zum Wandern ein. Die beiden Hauzenberger Wege unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung: Beim Naturerlebnispfad stehen Stationen und Audio im Mittelpunkt, am Freudensee der Uferweg und das ganzjährige Wandern.

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Granit, Graphit und weitere Aktivitäten in Hauzenberg

Im Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg geht es um Granit, von seiner Geologie über Abbau und Verarbeitung bis zu seiner Verwendung. Die multimedial inszenierten Ausstellungen reichen von der Erdgeschichte bis zur Eisenbahn. Zum Zentrum gehört außerdem ein Schausteinbruch, der Besucher zum Verweilen einlädt.

Das Besucherbergwerk Graphit Kropfmühl in Hauzenberg bietet ein unterirdisches Bergerlebnis, das bis in 45 Meter Tiefe hinabführt. Barrierefrei zugänglich ist der Museums- und Ausstellungsbereich; diese Aussage gilt nicht für die unterirdische Tour. Die Ausstellungstexte im Museum sind auf Deutsch und Englisch verfasst. Wenn die Sprache für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie die Angabe vor der Anreise. Für die Themenwahl ist der Unterschied zum Granitzentrum klar: Dort stehen die Geologie und Verarbeitung von Granit im Vordergrund, im Besucherbergwerk das unterirdische Graphiterlebnis.

Hauzenberg liegt in einem Radgebiet mit einem Wegenetz von mehr als 380 Kilometern; dazu gehören der Granit-Radweg und der Stollen-Radweg. Da sich die Netzlänge ändern kann, prüfen Sie für eine zeitkritische Planung die aktuelle Angabe. Der Rocco-Park in Hauzenberg bietet eine Skate- und Fahrradanlage, Klettermöglichkeiten, Sprung- und Rutschangebote sowie Fußball und Streetball.

Weitere Reiseziele entdecken: Raßreuth

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hauzenberg.

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