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Lamerdingen: Kirchen, Gennach und Radroute

Unterkünfte in Lamerdingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lamerdingen verbindet eine durch die Gennach geprägte Landschaft mit markanten kirchlichen Bauwerken und einem Abschnitt der Schlossparkradrunde im Allgäu. Für die Planung eines Aufenthalts ergeben sich damit drei konkrete Blickwinkel: der lineare Grünzug am Fluss, die Baugeschichte der Kirchen und eine Radroute, die durch Lamerdingen führt. Besonders prägend sind die Pfarrkirche St. Martin, St. Stephan in Großkitzighofen und der barocke Kapellenbildstock. Sie setzen jeweils andere Akzente, sodass sich Natur- und Kulturthemen in einer Reiseplanung auseinanderhalten lassen.

Gennach und Radroute

Die Gennach durchfließt Lamerdingen und bildet dort mit ihrem seitlichen Baumbestand einen linearen Grünzug. Der Flusslauf und die Bäume gehören dabei zusammen: Erst ihr Zusammenspiel macht den Grünzug zu einem klar unterscheidbaren Landschaftsmerkmal. Für die Einordnung Lamerdingens stehen so eine lineare Naturform und mehrere einzelne Bauwerke nebeneinander.

Für eine Radreise bietet die Schlossparkradrunde im Allgäu einen konkreten Bezug: Ihr dritter Abschnitt führt über Buchloe nach Lamerdingen und Gennach. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Routenbedingungen.

Kirchen und barocke Baukunst

Die Pfarrkirche St. Martin gilt als besonders sehenswert und besteht in Lamerdingen seit dem 11. Jahrhundert; erwähnt wurde sie bereits 1067. Der historische Zeitrahmen steht neben späteren baulichen und künstlerischen Details: Die Kirche besitzt einen spätbarocken Laternenturm, und in ihrem Inneren befindet sich das große Fresko „Tod und Verklärung des Hl. Martin“. Das Fresko ist dem Kirchenpatron gewidmet. So begegnen Ihnen an St. Martin frühe Geschichte und barocke Gestaltung in einem Bauwerk – ein konkreter kulturgeschichtlicher Schwerpunkt für die Ortswahl.

In Großkitzighofen ist St. Stephan durch seinen Turm und ein historisches Deckenbild charakterisiert. Der Turm ist rund 50 m hoch und gilt als höchstes Gebäude der Gemeinde Lamerdingen. Das Deckengemälde von Johann Baptist Enderle stammt aus dem Jahr 1737. Die ungefähre Höhe vermittelt eine Vorstellung von der Dimension des Turms; das datierte Gemälde ergänzt sie um ein konkretes Werk und einen Künstlernamen.

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Der Kapellenbildstock ist ein weiteres Baudenkmal barocker Volksfrömmigkeit in Lamerdingen. Er gilt als bedeutend und in seiner Gestaltung selten und befindet sich in Privatbesitz. Seine Renovierung wurde im Juli 2017 abgeschlossen und mit einer Segnung gefeiert. Der Bildstock ergänzt die Pfarrkirchen als eigene Bauform. Mit St. Martin, St. Stephan und dem Bildstock reicht das kulturhistorische Spektrum damit von Pfarrkirchen mit unterschiedlichen historischen Merkmalen bis zu einem privat besessenen Baudenkmal barocker Volksfrömmigkeit.

Der regionale Rahmen: Ostallgäu

Im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu ist der Landschaftsmaßstab ein weiterer: Im Südwesten des Landkreises Ostallgäu gehören die Berge zum Vilser Gebirge, im Südosten des Kreises zum Ammergebirge. Die Hochplatte ist mit 2.082 Metern der höchste Berg des Ostallgäus. Auch für Rad- und Wanderthemen gibt es einen regionalen Rahmen: Die RadReiseRegion Ostallgäu umfasst Regionalrouten über das gesamte Ostallgäu, 25 bis 76 Kilometer lang und durchgängig beschildert; jede hat ein eigenes Thema. Zudem gibt es im Ostallgäu 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in Natur und Orten zeigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Waal, Ronsberg, Eisenberg, Füssen, Rieden am Forggensee, Marktoberdorf, Eggenthal, Obergünzburg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostallgäu.

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