Aeschach – Römergeschichte und Gartenkultur
Unterkünfte in Aeschach
Aeschach verbindet römische Spuren und Ortsgeschichte mit Gartenkultur, Parklandschaft und Freizeit am Aeschacher Ufer. Die Themen reichen von sichtbaren Relikten und historischen Namen bis zu spezialisierten Pflanzen, gestalteten Gartenbildern und einer Wanderung entlang der Ach.
Römische Spuren und Ortsgeschichte
Um 200 wurde auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Aeschach eine große römische Villa errichtet; ihre Relikte sind am Römerpark zu sehen. Am Alten Friedhof Aeschach zeigt sich römisches Baumaterial auf andere Weise: Die Mauer und die Kapelle verwenden Überreste einer römischen Villa, und Terrakottafragmente sind noch im Mauerwerk der Kapelle sichtbar. Die Villa entstand deutlich vor der Friedhofseinweihung 1512 und dem Landgut „zum Engel“, das bereits im frühen 17. Jahrhundert bekannt war.
Während früher Seuchenepidemien wurde Lindaus Friedhof von der Insel auf das Festland nach Aeschach verlegt. Der damals neue und heute alte Aeschacher Friedhof wurde 1512 eingeweiht.
Die denkmalgeschützte Klostermühle erinnert als letzter Verweis an die frühere Bedeutung der Gegend für die Stadt und ihr Umland. Das Anwesen, das heute Villa Engel heißt, war als Landgut „zum Engel“ bereits im frühen 17. Jahrhundert in der damals eigenständigen Gemeinde Aeschach bekannt. Die Zeitangaben von 1512 und dem frühen 17. Jahrhundert setzen unterschiedliche historische Bezugspunkte im Stadtteil.
Gartenkultur und Parklandschaft
Der Botanische Alpengarten am Aeschacher Ufer ist eine 1886 gegründete Spezialgärtnerei für Alpen- und Steingartenpflanzen. Mit etwa 2.000 Sorten und Raritäten aus fünf Erdteilen verbindet er einen klaren Pflanzenschwerpunkt mit einer breiten Herkunft der Pflanzen.
Im Haus zum Nussbaum im Lindauer Stadtteil Aeschach hat Gartengestalter Wolfgang Seethaler ländlich-romantische und moderne Gartenbilder geschaffen. Eine geführte Besichtigung des Gartens ist nur nach Terminabsprache und Voranmeldung möglich; berücksichtigen Sie diese Voraussetzung bei Ihrer Planung.
Der Holdereggenpark mit seiner historischen Villenanlage besitzt verschlungene Wege und kleine Ruhezonen. Wenn Sie eher eine Parklandschaft als eine spezialisierte Pflanzengärtnerei in den Blick nehmen möchten, stehen hier andere Merkmale im Vordergrund: die Wegeführung und die kleinen Bereiche zum Ausruhen.
Wege und Freizeit am Aeschacher Ufer
Zwischen Reutin und Aeschach bildet die Ach eine natürliche Grenze. Entlang ihres Flusslaufs führt eine Wanderung in die freie Natur mit Streuobstwiesen. Flusslauf, offene Landschaft und Obstwiesen geben diesem Weg einen anderen Schwerpunkt als den historischen Orten und gestalteten Gärten.
Die Minigolfanlage am Aeschacher Ufer umfasst mehr als 1.000 Quadratmeter und bietet 17 abwechslungsreiche Bahnen. Sie ergänzt die Wanderung um eine andere Form der Freizeitgestaltung. Da sich die Kursdetails ändern können, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Angaben zur Anlage.
Weitere Reiseziele entdecken: Reutin, Bad Schachen, Unterreitnau
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