Zum Inhalt

Buchbrunn entdecken: Kirchenkunst und bandkeramisches Langhaus

Unterkünfte in Buchbrunn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wenn Sie einen Aufenthalt in Buchbrunn planen, bieten die kulturhistorischen Themen des Ortes konkrete Anknüpfungspunkte: Kirchenkunst, Baugeschichte und ein rekonstruiertes bandkeramisches Langhaus. Die Schwerpunkte unterscheiden sich deutlich. In den Kirchen stehen einzelne Ausstattungsstücke und ihre Datierungen im Blick.

Kirchenkunst und Baugeschichte in Buchbrunn

Die St.-Maria-Magdalena-Kirche in Buchbrunn besitzt ein Bekenntnisbild von Andreas Herneisen aus dem Jahr 1606. Hinzu kommen eine spätgotische Sakramentsnische und ein Altarkreuz aus der Schule von Tilman Riemenschneider, das auf 1500 bis 1530 datiert wird. Das Kreuz gehört damit einer früheren Zeitspanne an als das Bekenntnisbild. Auch die Einordnungen unterscheiden sich: Beim Bild sind Künstler und genaues Jahr benannt, beim Kreuz stehen Schulzuordnung und Datierungsrahmen im Vordergrund. Die Sakramentsnische ergänzt die kunsthistorische Perspektive um ein spätgotisches Ausstattungsstück. Zusammen bieten diese Details einen Zugang zu unterschiedlichen Formen religiöser Kunst.

In der Kirche Mariä Himmelfahrt in Buchbrunn treffen eine andere Bauphase und ein älteres Ausstattungsstück aufeinander. Der Chorraum und die Sakristei wurden zwischen 1810 und 1825 errichtet. Über dem Hochaltar befindet sich ein großes Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert, vermutlich aus der Riemenschneider-Schule. Die Bauzeit der Räume liegt somit im frühen 19. Jahrhundert, während das Kruzifix dem 16. Jahrhundert zugeordnet ist. Die Zuschreibung bleibt mit „vermutlich“ bewusst vorsichtig. Für die Einordnung der Kirchenkunst lohnt es sich, Baugeschichte und einzelne Ausstattung getrennt zu betrachten.

Das bandkeramische Langhaus als Anschauungsobjekt

Auf dem Gelände der Verbandsschule in Buchbrunn steht ein nachgebautes bandkeramisches Langhaus. Es dient als Anschauungsobjekt und als Aktionsbereich für Schulklassen, Kinder und Jugendliche.

Anzeige

Kitzingen: weitere historische und kulturelle Themen

Im übergeordneten Reiseziel Kitzingen stehen eigene historische Schwerpunkte. Der Falterturm, früher „Falltorturm“ genannt, wurde dort von 1469 bis 1496 als Wachturm der äußeren Stadtmauer errichtet. Der 39 Meter hohe Marktturm gehörte ursprünglich zur inneren Stadtmauer und diente als Wachturm und Gefängnis. Die Alte Mainbrücke hat mittelalterliche Ursprünge und wurde erstmals im Jahr 1300 urkundlich erwähnt. Einen anderen architektonischen Akzent setzt das Rathaus am Marktplatz: Das historische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde von Hans Eckart von Schaffhausen im Stil der Renaissance errichtet. Diese Bauwerke gehören zu Kitzingen und bilden dort einen eigenständigen historischen Schwerpunkt.

Auch die Besuchsangebote in Kitzingen setzen eigene Akzente. Eine öffentliche Stadtführung führt durch das historische Zentrum und über den Marktplatz und vermittelt die Stadtgeschichte; prüfen Sie vor der Reise die Termine. Die Kitzinger Kostprobenführung verbindet Kostproben örtlicher Gastronomen mit einem exklusiven Rundgang mit Stirnlampe durch die Deusterkeller. Wenn Sie dieses Angebot einplanen, empfiehlt sich ebenfalls ein Blick auf die Termine. Für Familienausflüge ist das Kitzinger Freibad auf der Mondseeinsel eine saisonale Möglichkeit: Es verfügt über ein 50-Meter-Schwimmbecken, eine 80 Meter lange Wasserrutsche und einen Sprungturm und ist von Mai bis September geöffnet. Diese Angebote liegen in Kitzingen und ergänzen die Buchbrunner Themen um eigenständige Kultur- und Freizeitmöglichkeiten im übergeordneten Reiseziel.

Weitere Reiseziele entdecken: Segnitz, Markt Einersheim, Dettelbach, Obernbreit, Mainbernheim, Kleinlangheim, Kitzingen, Marktbreit.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kitzingen.