Sand a.Main: Wasser, Wege und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Sand Am Main
Sand a.Main richtet sich an Reisende, die Zeit am Wasser mit Bewegung und einem Blick auf lokale Traditionen verbinden möchten. Im Mittelpunkt stehen der 40 ha große Baggersee, mehrere Wandermöglichkeiten und eine Radroute. Geschichte und Weinbau ergänzen das Bild des Ortes. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zunächst abwägen, ob Sie den See, die Wege oder die Ortsgeschichte zum Schwerpunkt Ihres Aufenthalts machen möchten.
Der Baggersee und seine Möglichkeiten
Der 40 ha große Baggersee bietet Spiel- und Liegewiesen sowie Möglichkeiten zum Baden, Campen, Stand-up-Paddeln, Bootfahren und Angeln. So können Sie am selben Ort zwischen Zeit auf den Grünflächen und Aktivitäten im oder am Wasser wählen. Wenn Camping für Sie wichtig ist, klären Sie die aktuellen Bedingungen vorab.
Der Gewässerlehrpfad vermittelt Gästen die Tier- und Pflanzenwelt im und am Wasser. Der Wanderweg S 1 „Rund um den Altmain“ ist etwa 4 km lang und verläuft nahezu deckungsgleich mit dem Gewässerlehrpfad des Sportanglervereins am Obermain. Die beiden Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Beim Lehrpfad steht die Vermittlung der Wasserwelt im Vordergrund, während der S 1 eine Wanderroute mit ungefährer Längenangabe bietet.
Zu Fuß, mit dem Rad und mit Aussicht
Als weitere Wandermöglichkeiten gehören der Life-Natur-Erlebnispfad Mainaue und der Fränkische Marienweg zum Angebot in Sand a.Main. Der Main-Steigerwald-Radweg führt von Sand a.Main aus dem Maintal in den Steigerwald. Damit ist neben den Wandermöglichkeiten auch eine Radroute mit benanntem Ausgangspunkt und klarer Richtung beschrieben. Einen Blick auf Sand und das Maintal bietet die Panoramaschaukel Sand a. Main vom Teilberg aus.
Ortsgeschichte und Korbmacherei
Die Ortsgeschichte zeigt sich in unterschiedlichen Themen. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde auf dem Hermannsberg bei Sand vermehrt Schilfsandstein abgebaut. In mehreren Korbwarenbetrieben in Sand a.Main können Technik und Geschichte der Korbmacherei besichtigt werden. Während der Schilfsandsteinabbau einen historischen Bezug zum Hermannsberg herstellt, steht bei den Korbwarenbetrieben das Handwerk mit seinen Techniken und seiner Geschichte im Mittelpunkt. Für eine gezielte Besichtigung empfiehlt es sich, die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab zu klären.
Wein und Herstellung
Seit Herbst 2015 werden die Weine des Weinguts A & E Rippstein in einer im Erdgeschoss des Wohnhauses Rippstein eingerichteten Vinothek dargeboten. Von dort besteht Blickkontakt zum Kelterhaus und zu einem Hausweinberg. Mathias Rippstein baut die Trauben aus den Lagen am Himmelsbühl im Kelterhaus und in ebenerdig erreichbaren Reiferäumen zu Wein aus. So stehen die Vinothek als Ort der Weinpräsentation und die Weinbereitung als zwei unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Wein nebeneinander. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle öffentliche Zugänglichkeit der Vinothek.
Wander- und Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Haßberge
Im übergeordneten Reiseziel Haßberge gibt es weitere Wander- und Kulturthemen. Auf dem „Burgen & Schlösser Qualitätswanderweg“ lässt sich die Natur im Deutschen Burgenwinkel wandernd erleben. Die Erlebnistouren im Naturpark Haßberge sind Halb- oder Ganztagestouren und verlaufen als Rundwege zurück zum Ausgangspunkt. Der Amtsbotenweg quert den Kamm der Haßberge von Altenstein bis nach Königsberg. So lassen sich eine Rundtour mit Rückkehr zum Start und eine Kammquerung zwischen benannten Orten unterscheiden.
Die Bettenburg gilt als Wahrzeichen der Haßberge; die Schwedenschanze ist eine Ringwallanlage aus der Hallstattzeit. Das Eisenbahnmuseum im Hofheimer Bahnhof zeigt die Geschichte und Technik der Lokalbahn Haßfurt-Hofheim. Für die Innenräume ist eine Anmeldung erforderlich; die Besichtigung erfolgt nach Vereinbarung unter 0 95 23 / 13 05. Prüfen Sie die Angaben vor der Abfahrt.
Weitere Reiseziele entdecken: Burgpreppach, Stettfeld, Gädheim, Pfarrweisach, Schindelsee, Theres, Knetzgau, Aidhausen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haßberge.