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Roßtal entdecken: Archäologie und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Roßtal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Roßtal verbindet archäologische Spuren, Kirchenkunst und Plätze wie die Spitzweed. Der Archäologische Rundweg führt über mehrere Stationen am Oberen Markt im Kernort. Für Ihren Aufenthalt ergibt sich so ein klarer Schwerpunkt auf Ortsgeschichte; weitere Akzente setzen der Klostergarten auf dem Außengelände des Museumshofs und die Pfarrkirche St. Laurentius.

Archäologie und Ortsgeschichte

Der Archäologische Rundweg Roßtal bezieht das ehemalige Richteramt der Markgrafen in Roßtal ein und führt an den Ausgrabungsstätten der ehemaligen Burg vorbei. Großformatige Schautafeln erläutern die Geschichte von „urbs horsadal“, der Bezeichnung Roßtals bei seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 954. Die Informationstafeln des Rundwegs haben jeweils zwei Tafelbereiche; der untere enthält kindgerechte Texte und Darstellungen. Die Führungen im Markt Roßtal setzen einen anderen Schwerpunkt: Sie vermitteln Geschichten über Gebäude und Plätze des alten Marktes. Prüfen Sie ihre Verfügbarkeit beim lokalen Veranstalter.

Der Klostergarten auf dem Außengelände des Museumshofs in Roßtal ist nach frühmittelalterlichem Vorbild angelegt. Neben den archäologischen Stationen setzt er einen eigenen Schwerpunkt: Im Mittelpunkt steht hier die Gartenanlage, während der Rundweg mehrere Stationen bündelt.

Kirchenkunst und weitere Eindrücke

An der Pfarrkirche St. Laurentius stehen ein Detail am Turm und die Wappenfolge auf der Empore nebeneinander. Der 52 Meter hohe Turm trägt auf der Südseite oberhalb der Spitze des gotischen Fensters einen mit Köpfen verzierten Fries; ein Frauenkopf wird als Darstellung der Nürnberger Burggräfin Elisabeth angesehen. Die Empore trägt im unteren, dem Chor nächstliegenden Abschnitt Hohenzollern- und Brandenburger Wappen, das von Burggräfin Elisabeth eingebrachte Wittelsbacher Wappen sowie das Wappen des Burggrafen von Nürnberg.

An der Spitzweed laden Bänke zum Verweilen und Beobachten der Fische im Teich ein. Im Frühsommer ist dort außerdem ein „Forschkonzert“ zu hören.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Fürth

Im übergeordneten Reiseziel Fürth finden sich weitere Kultur- und Naturthemen an unterschiedlichen Orten. In Ammerndorf bietet der Kunst- und Naturweg vier Themenrouten durch Kunst- und Naturräume; der Lehrpfad beginnt am Dreschmaschinenhaus. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen lokalen Hinweise. In Cadolzburg besitzt die Burg Cadolzburg erhaltene Bauteile aus der Zeit um 1250 und beherbergt das interaktive Burgerlebnismuseum „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“; aktuelle Besucherinformationen erhalten Sie beim Betreiber. In Langenzenn stammt die ehemalige Klosteranlage der Augustiner-Chorherren aus dem Jahr 1409 und besitzt einen besonders gut erhaltenen Kreuzgang.

Der KulturWanderweg Hohenzollern ist eine Tageswanderung im Landkreis Fürth von Roßtal nach Langenzenn über Feld- und Waldwege. Kulturelle und historische Stationen liegen in Roßtal, Cadolzburg und Langenzenn. Für die Auswahl stehen damit unterschiedliche Maßstäbe gegenüber: mehrere Stationen am Oberen Markt im Kernort oder die als Tageswanderung beschriebene Strecke von Roßtal nach Langenzenn.

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