Weißenohe: Wandern, Lillach und Klosterkirche
Unterkünfte in Weißenohe
Für einen Aufenthalt in Weißenohe lassen sich unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Wanderungen an der Lillach, die Baugeschichte der Klosterkirche St. Bonifatius oder zeitgenössische Kunst im KunstRaum Weißenohe. Wenn Sie Weißenohe als Ziel für einen Hotelaufenthalt erwägen, können diese Themen Ihre Tagesplanung prägen. Sie weisen auf verschiedene Interessen: Wege und Landschaft stehen neben einem historischen Kirchenbau und einem jährlich wiederkehrenden Ausstellungsprogramm.
Wandern an der Lillach und rund um Weißenohe
Vom Weißenoher Ortsteil Dorfhaus führt ein gelb markierter Wanderweg durch den Teufelsgraben zur Lillachquelle, die gut zwei Kilometer entfernt liegt. Die Route hat damit einen benannten Ausgangsort, einen markierten Verlauf und ein konkretes Ziel. Entlang der Lillach führt außerdem ein Lehrpfad, der die Besonderheiten des Lillachtals vermittelt. Diese beiden Wegbezüge setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Wanderung aus Dorfhaus steht der Weg zur Quelle im Mittelpunkt, beim Lehrpfad die Vermittlung der Eigenheiten des Tals. Wenn Sie eine Tour nach einem konkreten Ziel oder nach ihrem inhaltlichen Schwerpunkt auswählen, helfen diese Unterschiede bei der Orientierung.
Rund um Weißenohe und Dorfhaus gibt es zahlreiche markierte Wanderwege. Der Frankenweg verläuft direkt durch Weißenohe; der Ort ist außerdem ein Einstiegspunkt für den Brauereiwanderweg „5-Seidla-Steig®“. Damit unterscheiden sich die Rollen: Beim Frankenweg verläuft der Weg direkt durch den Ort, beim 5-Seidla-Steig dient Weißenohe als Einstiegspunkt. Planen Sie eine konkrete Tour, prüfen Sie vorab die Wegverhältnisse, denn sie können sich ändern.
Sinterstufen und Schutzgeschichte
An der Lillach befinden sich die Sinterstufen, die 1976 wegen ihrer Schönheit und Besonderheit als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen wurden. Seit 1995 liegen sie in einer Schutzzone des Naturparks Fränkische Schweiz. Die beiden Jahreszahlen markieren unterschiedliche Schutzbezüge: die Ausweisung des Naturdenkmals und die spätere Lage in der Schutzzone. So lässt sich die Schutzgeschichte der Sinterstufen an zwei konkreten Daten festmachen.
Klosterkirche St. Bonifatius und Kunst
Die Pläne für die heutige Klosterkirche St. Bonifatius in Weißenohe stammen von Wolfgang Dietzenhofer (1648–1706), einem Mitglied einer oberbayerischen Baumeisterfamilie. Geweiht wurde die Kirche am Bonifatiustag 1707 durch den Bamberger Weihbischof Johann Werner Schnatz. Planung und Weihe lassen sich als zwei unterschiedliche Stationen der Baugeschichte einordnen: Dietzenhofer ist mit den Plänen verbunden, Schnatz mit der Weihe. So stehen bei der Kirche ein benannter Planer und ein genau datierter kirchlicher Meilenstein nebeneinander.
Der KunstRaum Weißenohe zeigt jedes Jahr Ausstellungen zeitgenössischer Kunst mit verschiedenen Künstlern in den Räumen der alten Mälzerei der Klosterbrauerei. Wenn Sie einen Besuch einplanen, prüfen Sie vorher die aktuellen Ausstellungstermine und den Zugang. Nach einer ausgiebigen Wanderung laden die Gaststätten in Weißenohe mit typischer fränkischer Küche zur Einkehr ein. Da sich einzelne Betriebe und Angebote ändern können, ist es sinnvoll, vorab die aktuelle Einkehrmöglichkeit für Ihren Besuch zu prüfen.
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