Ramsau b.Berchtesgaden
Unterkünfte in Ramsau Bei Berchtesgaden
Ramsau b.Berchtesgaden lässt sich über unterschiedliche Landschafts- und Kulturmotive kennenlernen. Die Wimbachklamm führt auf einer rund 200 Meter langen Strecke an steilen Felswänden entlang; der Zauberwald ist eine durch einen Felssturz geformte Bergwaldlandschaft. Am Wartstein richtet sich der Blick vom bewaldeten Gipfel auf die Berchtesgadener Bergwelt. Mit der Pfarrkirche St. Sebastian und dem historischen Ensemble kommt die Ortsgeschichte hinzu. Die Themen reichen damit von Weg und Wald über den Aussichtsblick bis zur Baugeschichte.
Schlucht, Wald und Aussicht
Der rund 200 Meter lange Wanderweg durch die Wimbachklamm führt über Brücken und Stege entlang der steilen Felswände. Die Länge und die Wegmerkmale geben ein konkretes Bild dieser Schluchtenstrecke: Hier steht das Durchqueren der Felskulisse im Mittelpunkt. Am Wartstein ist dagegen der Rundumblick prägend. Wenn Sie zwischen einem Weg durch eine Schlucht und einem Aussichtspunkt wählen, unterscheiden sich die beiden Orte also vor allem durch die Art des Landschaftserlebnisses.
Der Zauberwald am Hintersee ist eine urwüchsige Bergwaldlandschaft, die vor Jahrtausenden durch einen Felssturz und die dabei entstandenen riesigen Felsbrocken geformt wurde. Ein Fußweg durch den Zauberwald wurde vom Verschönerungsverein Ramsau 1896/97 angelegt. Hier kommen zwei verschiedene Zeitebenen zusammen: die Entstehung der Landschaft vor Jahrtausenden und der später angelegte Weg. Der Zauberwald im Bergsteigerdorf Ramsau trägt das Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“, zertifiziert vom Bayerischen Landesamt für Umwelt. Außerdem ist er eines von drei Natur-Highlights im Berchtesgadener Land.
Der Wartstein ist ein bewaldeter Aussichtspunkt oberhalb des Hintersees. Von seinem Gipfel bietet sich ein Rundumblick auf die Berchtesgadener Bergwelt. Damit unterscheidet sich der Blickpunkt von der unmittelbaren Felskulisse der Wimbachklamm und der Waldlandschaft des Zauberwalds: Hier steht die weite Aussicht im Vordergrund.
Kirche und historisches Ensemble
Die Pfarrkirche St. Sebastian wurde 1512 unter Fürstpropst Gregor Rainer erbaut und ist dem heiligen Sebastian und dem heiligen Fabian geweiht. Ihre Geschichte lässt sich auch im Zusammenhang mit den Gebäuden und Orten um sie herum betrachten: Die Kirche bildet mit ihrem historischen Friedhof, dem ehemaligen Mesnerhaus und dem westlich der Kirche gelegenen Pfarrhaus ein architektonisches Ensemble.
Baujahr, Fürstpropst und Patrozinium geben der Kirche einen konkreten historischen Rahmen. Das Ensemble ergänzt diesen Blick um die bauliche Umgebung: Statt nur ein einzelnes Gebäude zu betrachten, gehören auch Friedhof, Mesnerhaus und Pfarrhaus zu den beschriebenen Bestandteilen. So stehen in Ramsau sakrale Baugeschichte und Landschaftserleben als unterschiedliche Themen nebeneinander.
Weitere Naturbezüge
Auf dem Gelände des Klausbachhauses befinden sich ein Sinnesgarten mit Barfuß-Parcours und Klangstationen. Diese Elemente setzen andere Akzente als ein Wanderweg oder ein Aussichtspunkt: Bodenempfinden und Klänge bestimmen hier die Eindrücke. Damit umfasst die Auswahl neben den Wegen und Landschaftsblicken auch einen Ort, an dem Natur über unterschiedliche Sinneseindrücke wahrgenommen wird.
Das übergeordnete Reiseziel Berchtesgadener Land
Im übergeordneten Reiseziel Berchtesgadener Land bietet der Nationalpark Berchtesgaden auf 260 km ein vielseitiges Netz aus Wanderwegen und alpinen Steigen. Dieser regionale Maßstab unterscheidet sich deutlich von der einzelnen, rund 200 Meter langen Strecke durch die Wimbachklamm: Die Zahlen beschreiben verschiedene Größenordnungen und helfen, einzelne Wege und ein weitreichendes Wegenetz auseinanderzuhalten.
Weitere Reiseziele entdecken: Piding, Eck, Teisendorf, Weißbach A.D.Alpenstraße, Marktschellenberg, Schönau Am Königssee, Ainring, Bayerisch Gmain
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