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Unterroth entdecken: Kirche, Landschaft und Wandern

Unterkünfte in Unterroth

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Unterroth bietet für die Reiseplanung drei gut greifbare Themen: die hügelige Landschaft zwischen Roth und Günz, die katholische Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus sowie den Ortsteil Matzenhofen mit seiner Wallfahrtskirche.

Landschaft und Orientierung

Unterroth liegt auf einer hügeligen, teilweise bewaldeten Hochfläche zwischen den Flüssen Roth und Günz. Die Landschaft lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein und gibt dem Aufenthalt einen klaren Naturbezug.

Für die Straßenorientierung sind die Staatsstraße 2020 und die Kreisstraße NU 5 wichtig: Sie kreuzen sich in Unterroth. Die NU 5 verbindet den Ort mit der etwa fünf Kilometer nordwestlich gelegenen A7-Anschlussstelle Illertissen (AS 124). Wenn Sie mit dem Auto anreisen, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Verkehrsbedingungen.

Die Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus

Die katholische Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus ist ein Saalbau mit eingezogenem Polygonalchor und einem Satteldachturm im nördlichen Winkel. Der Turm und die Chormauern stammen etwa aus dem Jahr 1500. Später, 1922, wurde das Langhaus nach Plänen von David Eberle nach Westen erweitert. An der Kirche lassen sich so unterschiedliche Bauphasen unterscheiden: die ungefähre Datierung von Turm und Chorwänden und die spätere Erweiterung des Langhauses.

Im Chor befinden sich Stuckarbeiten von Michael Eitele. Zugleich ist der spätgotische Sattelturm seit vielen Jahrzehnten Nistplatz für Störche. Architektur, künstlerisches Detail und langjährige Storchenbeobachtung geben der Kirche jeweils einen eigenen Blickwinkel.

Matzenhofen und die Rechbergroute

Im Ortsteil Matzenhofen steht die Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Muttergottes auf einer Anhöhe in einem Waldstück. Sie wurde 1751 erbaut und besitzt Fresken von Franz Martin Kuen. Die Kirche gilt als beliebtes Ausflugsziel und setzt mit ihrer Wallfahrtsgeschichte einen anderen Schwerpunkt als die Pfarrkirche St. Gordian und Epimachus in Unterroth.

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Auch der Startpunkt der Rechbergroute liegt in Matzenhofen: Die Route beginnt bei Matzenhofen 4, 89299 Unterroth, unterhalb der Wallfahrtskapelle. Ihre Länge beträgt 15,8 Kilometer. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Weg- und Parkbedingungen.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm

Im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm ergänzen eigenständige Kulturthemen die Perspektive auf Unterroth. Das Edwin Scharff Museum am Petrusplatz mitten in Neu-Ulm vereint ein Kunstmuseum und ein Kindermuseum unter einem Dach. Im Kindermuseum laden Experimentier- und Mitmachstationen kleine und große Besucherinnen und Besucher zum aktiven Mitmachen ein. Einen anderen historischen Schwerpunkt setzt der Museumsturm des Archäologischen Parks Caelius Mons in Kellmünz: Er wurde auf antiken Fundamenten errichtet und dokumentiert die Geschichte der römischen Provinz Raetien sowie Forschungsergebnisse der Ausgrabungen.

Das Klostermuseum Roggenburg stellt die Geschichte des Reichsstifts und seines Territoriums von der Gründung im Jahr 1126 bis zur Säkularisierung 1803 dar. Im Mittelpunkt stehen Werke sakraler Kunst aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu Barock, Volksfrömmigkeit und Ordensgeschichte. So unterscheiden sich die Themen der Museen deutlich: vom Zusammenspiel aus Kunst- und Kindermuseum in Neu-Ulm über römische Geschichte in Kellmünz bis zur Kloster- und Ordensgeschichte in Roggenburg.

Auch Natur- und Freizeitinteressen haben im übergeordneten Reiseziel Neu-Ulm eigene Anknüpfungspunkte. Im Neu-Ulmer Stadtteil Gerlenhofen liegt das Vogelschutzgebiet Plessenteich, an dem bereits 200 verschiedene Vogelarten gesichtet wurden. Ein Beobachtungsturm bietet zu jeder Jahreszeit Ausblicke auf rastende oder brütende Vögel. Das Museum der Gartenkultur umfasst mehr als zwanzig Themengärten, darunter den 2025 erweiterten Insektengarten und den Garten „Heilpflanzen der Welt“.

Das Bayerische Bienenmuseum ermöglicht von Ostern bis Oktober, eine Bienenkönigin mit ihrem Hofstaat in einem gläsernen Schaukasten zu beobachten und Einblicke in das Bienenleben zu gewinnen. Im Donaubad in Neu-Ulm können Gäste die Sauna nutzen; das Bad bietet winterlichen Eisspaß auf einer Eissportanlage. Zeitlich reicht das Spektrum von den Ausblicken auf rastende oder brütende Vögel, die der Beobachtungsturm am Plessenteich zu jeder Jahreszeit bietet, über die Beobachtung einer Bienenkönigin mit ihrem Hofstaat im Schaukasten des Bayerischen Bienenmuseums von Ostern bis Oktober bis zum winterlichen Eisspaß auf einer Eissportanlage im Donaubad.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Buch.

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