Ulm entdecken: Münster, Architektur und Wege
Unterkünfte in Ulm
Ulm verbindet markante Architektur mit Wegen im Freien und einem saisonalen Akzent im Stadtpark. Für Ihre Reiseplanung können Sie diese Themen danach ordnen, ob Sie vor allem Baukunst und Ausstellungen erleben, eine längere Strecke gehen oder einen bestimmten Reisezeitpunkt wählen möchten. Das Ulmer Münster, Rathaus und Stadthaus setzen unterschiedliche Akzente; hinzu kommen der Ulmer Höhenweg, die StadtRad-Route, die Stadtmauer und die Friedrichsau.
Münster, Rathaus und Stadthaus
Das Ulmer Münster hat mit 161,53 Metern den höchsten Kirchturm Deutschlands. Besucherinnen und Besucher können die Stufen bis zur ersten Plattform hinaufsteigen, die in 70 Metern Höhe liegt. Von dort überblicken Sie Ulm, Neu-Ulm und die Donau. Der Besuch verbindet damit einen konkreten Aufstieg mit einem Blick auf die beiden Städte und den Fluss.
Am Rathaus prägt die opulente Außenbemalung aus der Frührenaissance das Erscheinungsbild. Eine reich verzierte astronomische Uhr wurde dort um 1520 angebracht. Im Herzen Ulms steht außerdem das Stadthaus, entworfen vom amerikanischen Architekten Richard Meier. Es zeigt wechselnde Ausstellungen mit Schwerpunkten auf zeitgenössischer Fotografie, Architektur, Umwelt und sogenannter Outsider Art. So stehen historische Merkmale am Rathaus einem Stadthaus gegenüber, dessen Ausstellungen unterschiedliche zeitgenössische Themen aufgreifen.
Routen und Spaziergänge
Der 20 Kilometer lange Ulmer Höhenweg führt durch den Norden Ulms. Er ist ausgeschildert und von beiden Endpunkten aus begehbar. Unterwegs bietet er Ausblicke auf das Ulmer Münster; bei guter Sicht reicht der Blick bis zur 150 Kilometer langen Alpenkette. Die Route verbindet damit eine längere Gehstrecke mit den genannten Aussichtspunkten.
Die ausgeschilderte StadtRad-Route ist 12 Kilometer lang und führt durch Ulm und Neu-Ulm zu Sehenswürdigkeiten, Parks und Plätzen beider Städte. Damit ist sie nach der angegebenen Länge kürzer als der Ulmer Höhenweg, der durch den Norden Ulms verläuft. Die Routen unterscheiden sich also sowohl in ihrer Länge als auch darin, welche Bereiche sie laut Streckenbeschreibung einbeziehen.
Für einen Spaziergang auf der Ulmer Stadtmauer liegen auf einer Seite hübsche Gärten, auf der anderen die Donau-Wiese. An sonnigen Tagen ist diese stark besucht. Das ist eine andere Perspektive auf die Donau als der Überblick vom Münster: Hier gehören Gärten und Wiese zum beschriebenen Spaziergang, während sich die Aussicht vom Münster über Ulm, Neu-Ulm und den Fluss erstreckt.
Frühling und ein fester Termin im Juli
Die weitläufige Friedrichsau ist Ulms großer Stadtpark. Im Frühjahr sind dort Blütenteppiche verschiedener Narzissensorten eine zusätzliche Attraktion. Die Blüte gibt Ihrer Reiseplanung einen saisonalen Bezug: Wenn Sie Ulm im Frühling besuchen, gehört dieses Parkmotiv zu den besonderen Themen der Stadt.
Ein weiterer Orientierungspunkt im Kalender ist der Schwörmontag. Er ist der Feiertag der Ulmer und findet immer am vorletzten Montag im Juli statt. Wenn Sie eine Reise im Juli planen, können Sie diesen wiederkehrenden Termin bei der Wahl Ihrer Reisedaten berücksichtigen.
Ob Ihre Aufmerksamkeit eher der Höhe des Münster-Turms, den architektonischen Details am Rathaus, den wechselnden Themen im Stadthaus oder einer der beschriebenen Strecken gilt: Die Auswahl reicht von einem einzelnen Aussichtspunkt bis zu Wegen mit 12 oder 20 Kilometern. Für Ihren Aufenthalt in Ulm können Sie diese Unterschiede als Orientierung für die Schwerpunkte Ihrer Reise nutzen.
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