Schura im oberen Schönbach-Tal: Dorfgeschichte
Unterkünfte in Schura
Schura zwischen Tal und Ortsgeschichte
Schura liegt im oberen Schönbach-Tal, dessen Gelände von flachen Hängen geprägt ist. Über die Gemarkung fließt der Schönbach, den Einheimische auch Elta nennen. Tal, Hänge und Bach geben der Landschaft einen klaren Rahmen; der zweite Name Elta hält zugleich einen lokalen Sprachgebrauch fest. Wer bei der Zielwahl Landschaft und Geschichte zusammen betrachten möchte, findet in Schura beide Themen im Ort selbst: die Lage im Tal und mehrere überlieferte Ortsbezüge.
Historische Wege und kirchliche Spuren
Eine lokale Beschreibung aus dem 19. Jahrhundert schildert eine römische Straße, die von Trossingen als „grüner Weg“ und „Kirchenweg“ durch den östlichen Teil von Schura über den Römlinsbühl in Richtung Lupfen führte. Die Beschreibung hält damit sowohl die überlieferten Namen als auch den historischen Verlauf durch den Osten Schuras fest.
Ein Tuttlinger Kellerei-Lagerbuch aus dem Jahr 1570 nennt eine Kapelle in Schura, die dem heiligen Andreas geweiht war. Die Schuraer Kirche wurde 1737 in gut einem halben Jahr erbaut. Zusammen gelesen sind dies zwei zeitlich getrennte Angaben: die Erwähnung einer Kapelle und der spätere Bau der Kirche. Die Evangelische Kirchengemeinde Trossingen lädt zu Gottesdiensten in der Kirche Schura ein. Wenn Sie einen Gottesdienstbesuch einplanen, prüfen Sie die aktuellen Termine.
Dorffest und Ortsleben
Das Dorffest findet in Schura alle zwei Jahre statt. Auch nach der Eingemeindung in die Stadt Trossingen im Jahr 1971 hat sich die Ortschaft ihre Identität bewahrt; die bürgerliche Gemeinde, die Kirchengemeinde und die Vereine wirken daran aktiv und harmonisch mit. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest abstimmen möchten, prüfen Sie den konkreten Termin bei der Planung.
Im übergeordneten Reiseziel Trossingen
Auch Trossingen bietet eigene Kulturthemen. Im Deutschen Harmonikamuseum werden mehr als 25.000 Harmonika-Instrumente, Werbekataloge und weitere Dokumente auf über 800 Quadratmetern barrierefrei präsentiert. Zu den Exponaten zählen zahlreiche Mundharmonika-Raritäten, das größte spielbare Knopfakkordeon der Welt und der Musikautomat „Hohner Magic – Organa“ aus dem Jahr 1931, der Akkordeon und Schlagzeug vereint. Das Museum Auberlehaus in Trossingen widmet sich neben Dinosauriern auch der Stadtgeschichte.
Die Kulturfabrik Kesselhaus in Trossingen war einst das Kraftwerk der Matth. Hohner AG und wurde 2002 als Veranstaltungshaus eröffnet. Dort gibt es Raum für Blues-, Jazz- und Kabarettveranstaltungen. Welche Veranstaltungen zu Ihren Reisedaten stattfinden, sollten Sie gesondert prüfen.
Für Spaziergänge und Radtouren bietet das Naherholungsgebiet Gauger in Trossingen Wege, ein Wildgehege und einen Spielplatz für kleine Kinder. Als weiteres saisonales Ziel liegt das Naturbad TROASE am westlichen Stadtrand von Trossingen; es ist von Mai bis September in Betrieb. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Saisontermine.
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