Kusterdingen entdecken
Unterkünfte in Kusterdingen
Die Marienkirche führt zur spätgotischen Ortsgeschichte, der Klosterhof ist mit der Kulturarbeit in der Gesamtgemeinde verbunden, und ein Teil des Naturschutzgebiets Blaulach liegt auf dem Gemeindegebiet.
Marienkirche und Baugeschichte
Die Kusterdinger Marienkirche wurde 1506 an der Stelle einer Vorgängerkirche neu erbaut. Die evangelische Pfarrkirche ist ein einheitlicher spätgotischer Bau von 1506/07; ihre Deckenmalereien stammen ebenfalls aus dieser Zeit. Umfassend renoviert wurde die Kirche 1886/87, 1954/55 und 2000/01. So lassen sich die ursprüngliche Bauzeit und die späteren Erneuerungsphasen zeitlich unterscheiden. Für Gäste, die sich für Architekturgeschichte interessieren, bietet die Kirche einen konkreten Bezugspunkt in Kusterdingen.
Kultur und Orientierung vor Ort
Der Klosterhof ergänzt die Baugeschichte um einen Bezug zum Kulturleben: Er ist Spielstätte des Arbeitskreises Kunst im Rathaus. Der Arbeitskreis möchte das kulturelle Leben der Gesamtgemeinde Kusterdingen ehrenamtlich fördern. Damit stehen die Marienkirche und der Klosterhof für unterschiedliche Aspekte des Orts – historische Architektur auf der einen und einen Veranstaltungsort für die Kulturarbeit auf der anderen Seite.
Beim Klosterhof befindet sich das Bürger- und Kulturhaus in der Tübinger Straße 5–7. Es ist barrierefrei zugänglich. Prüfen Sie diese Zugänglichkeitsangabe vor Ihrer Anreise erneut.
Blaulach und Landschaft
Auf dem Gemeindegebiet von Kusterdingen liegt ein Teil des Naturschutzgebiets Blaulach. Die Gesamtfläche des Schutzgebiets beträgt 12 Hektar; diese Größe bezieht sich auf das ganze Gebiet, nicht allein auf den Teil innerhalb Kusterdingens. Damit ergänzt die geschützte Landschaft die Ortsbezüge rund um Kirche und Klosterhof um einen Naturaspekt.
Anreise und öffentlicher Verkehr
Kusterdingen ist über die B28 und die B27 gut an den Straßenverkehr angeschlossen. Der öffentliche Personennahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau organisiert. So können Sie Ihre Anreise nach den für Sie passenden Verkehrsmitteln planen, ohne die Straßenanbindung mit einem bestimmten Fahrplanangebot gleichzusetzen.
Tübingen als übergeordnetes Reiseziel
Zum übergeordneten Reiseziel Tübingen gehört als regionaler Bezug der Landkreis Tübingen. Er erstreckt sich zwischen dem wald- und tälerreichen Naturpark Schönbuch im Norden und dem Albtrauf im Süden. Neckar, Ammer und Steinlach haben das Schichtstufenland des Landkreises durchbrochen und einen vielfältig strukturierten Raum geschaffen. Zum Landschaftsbild gehören die bewaldeten Gebiete des Rammert und des Naturparks Schönbuch, Hochflächen mit weiten Ausblicken, Streuobstwiesen und Weinberge. Diese regionale Perspektive ergänzt die konkreten Ortsbezüge in Kusterdingen um eine breitere Landschaftsbeschreibung.
Auch kulturell umfasst das übergeordnete Reiseziel Tübingen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Museum Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen ist weltweit das einzige Universitätsmuseum mit Exponaten aus zwei UNESCO-Welterbeeinträgen. Es zeigt 40.000 Jahre alte figürliche Kunstwerke sowie die ältesten Musikinstrumente. Das Keltermuseum Unterjesingen widmet sich einer anderen Sammlung: Zu sehen sind Gerätschaften und Objekte aus dem Wein- und Hopfenanbau sowie aus der Land- und Hauswirtschaft seit dem 19. Jahrhundert. So unterscheiden sich die Museumsinhalte deutlich – von archäologischen Sammlungen bis zu Gegenständen aus Weinbau und Alltagswirtschaft.
Bei Schloss Bebenhausen sind die Innenräume nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Zugangsinformationen, da sich die Zugangsregelung ändern kann.
Weitere Reiseziele entdecken: Mössingen, Kirchentellinsfurt, Rottenburg Am Neckar, Ammerbuch, Nehren, Bühl, Starzach, Stetten Am Kalten Markt
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tübingen.