Inzigkofen: Museen, Park und Donau
Unterkünfte in Inzigkofen
Inzigkofen vereint zwei unterschiedliche Museumsthemen mit dem Fürstlichen Park und der Donau samt Felsental nahe dem Kloster. So stehen für die Reiseplanung sowohl regionale Alltagsgeschichte und Klosterkultur als auch gestaltete Parklandschaft und Natur im Blick. Die einzelnen Orte geben dem Aufenthalt verschiedene Schwerpunkte, ohne dass sie auf dasselbe Thema hinauslaufen.
Zwei Museen, zwei Blickwinkel
Das Bauernmuseum Inzigkofen befindet sich in der ehemaligen Zehntscheuer des Klosters Inzigkofen. Seine umfangreiche Sammlung umfasst Geräte und Gegenstände aus dem vorwiegend bäuerlichen Leben der Region. Das Klostermuseum setzt einen anderen Akzent: Dort geht es um Objekte zur Geschichte, zum Kunstschaffen und zur Frömmigkeit des ehemaligen Augustinerinnenklosters. Wenn Sie beide Themen vergleichen, begegnen Ihnen somit regionale bäuerliche Kultur und die Geschichte des Klosters aus unterschiedlichen Perspektiven.
Im Bauernmuseum können Besucher den funktionstüchtigen Säulengöpel als Antrieb ausprobieren. Über Riemen ist er mit weiteren Geräten verbunden; die Verbindung zeigt, wie der Göpel als Antrieb in die Gerätesammlung eingebunden ist. Für das Bauernmuseum sind Öffnungszeiten von Mai bis Oktober jeweils am ersten und dritten Sonntag von 14 bis 17 Uhr angegeben. Prüfen Sie die Zeiten vor der Anreise, damit Sie Ihren Besuch danach planen können.
Fürstlicher Park und Donau
Die Sigmaringer Fürstin Amalie Zephyrine ließ den Fürstlichen Park Inzigkofen im Stil eines englischen Landschaftsgartens anlegen; Inzigkofen war ihr Lieblingsaufenthaltsort. Diese historische Verbindung prägt den Blick auf den Park: Zur Landschaft gehört eine bewusst gestaltete Anlage, deren Stil benannt ist. Der Amalienfelsen zählt zu den Sehenswürdigkeiten im Fürstlichen Park und ergänzt die Geschichte der Anlage um ein konkretes Ziel innerhalb des Parks.
Eine schwankende Hängebrücke über die Donau verbindet die südlichen und nördlichen Teile des Fürstlichen Parks. Von Kloster Inzigkofen sind es nur wenige Minuten bis zur Donau und zum Felsental, das der Fluss über Jahrmillionen geschaffen hat. Damit stehen im lokalen Landschaftsthema sowohl einzelne Parkmerkmale als auch die über lange Zeit entstandene Flusslandschaft. Für Sie ergibt sich ein klarer Wechsel zwischen den Ausstellungen, der Parkgeschichte und dem Naturraum an der Donau.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Sigmaringen
Auch Sigmaringen selbst bietet einen eigenen historischen Schwerpunkt: Schloss Sigmaringen entwickelte sich von einer mittelalterlichen Burg zu einem fürstlichen Residenzschloss und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Schlossführungen vermitteln fast 1.000 Jahre Geschichte des Hauses Hohenzollern. Das ergänzt die Klostergeschichte Inzigkofens um eine andere historische Perspektive, ohne die beiden Orte zu einem einzigen Ziel zusammenzufassen.
Für Wanderinteressen nennt das übergeordnete Reiseziel Sigmaringen fünf DonauFelsenLäufe, die durch das Donautal, das Schmeiental und das Tal der Lauchert führen. Damit stehen Parkmerkmale wie Amalienfelsen und Hängebrücke einer Auswahl von fünf Wanderwegen durch drei benannte Täler gegenüber. So können Sie unterscheiden, ob Sie vor allem die kulturgeschichtlichen Themen und den Fürstlichen Park Inzigkofen in den Blick nehmen oder auch die Wanderwege des übergeordneten Reiseziels Sigmaringen berücksichtigen möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Beuron, Schwäblishausen, Sauldorf, Schwenningen, Bad Saulgau, Gammertingen, Wald, Illmensee
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sigmaringen.