Aftholderberg
Unterkünfte in Aftholderberg
Aftholderberg verbindet Baugeschichte mit einer besonderen geographischen Lage: Die Kirche St. Eulogius steht auf einer Wasserscheide, und eine Radtour durch das Ruhestetter Ried führt durch den Ort. Hinzu kommt ein jährlich im Juli stattfindendes Fest zu Ehren des Pferdepatrons St. Eulogius. Wenn Sie ein Hotel suchen, bieten diese Themen konkrete Anhaltspunkte für die Wahl des Reiseziels: Sie können Kulturgeschichte, einen Veranstaltungstermin und eine Radtour als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten.
St. Eulogius: Baugeschichte und Wasserscheide
Die Kirche St. Eulogius hat gotische Grundmauern. 1824 wurde sie erweitert; Restaurierungen erfolgten 1892 und in den 1980er-Jahren. Ihre Lage auf einer Wasserscheide gibt dem Bau eine weitere Besonderheit: Regen von der einen Dachseite fließt zum Rhein, von der anderen zur Donau. An einer Wasserscheide fließt Wasser in unterschiedliche Flusssysteme ab; hier zeigt sich der Unterschied direkt an den Dachseiten der Kirche. Wer sich für Architektur interessiert, kann so mehrere Bauphasen mit einer anschaulichen geographischen Eigenheit verbinden.
Das Eulogiusfest im Juli
Alljährlich im Juli findet in Aftholderberg auf Einladung des St.-Eulogiusvereins Aftholderberg ein Fest zu Ehren des Pferdepatrons St. Eulogius statt. Dazu gehören eine Pferdesegnung und ein feierlicher Gottesdienst. Der Termin verbindet den kirchlichen Anlass mit der Rolle des Heiligen als Pferdepatron und unterscheidet sich damit von einem ganzjährig sichtbaren Bauwerk. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie den Termin für das jeweilige Jahr vor Ihrer Reise.
Mit dem Rad durch das Ruhestetter Ried
Die Radtour von Pfullendorf durch das Ruhestetter Ried führt durch Aftholderberg. Für die Strecke sind 30,22 km und etwa 2 Stunden und 30 Minuten angegeben. Die Dauer ist eine Näherung; zusammen mit der Länge gibt sie Ihnen einen greifbaren Rahmen für den Zeitaufwand. An der überregionalen grün-weißen Radwegebeschilderung ist die Tour mit blauen P1-Routenetiketten gekennzeichnet. Da Streckenangaben gelegentlich aktualisiert und Markierungen erneuert oder verändert werden können, lohnt sich vor der Fahrt ein Blick auf aktuelle Routendaten und die Beschilderung.
Weitere Kulturorte in Herdwangen-Schönach
Herdwangen-Schönach ist das übergeordnete Reiseziel; dort finden sich weitere Kulturorte. Auf dem Ramsberg weist die Kapelle St. Wendelin bauliche Substanz aus der hochmittelalterlichen Burganlage der Grafen von Ramsberg und Pfullendorf aus dem 11. Jahrhundert auf. In Großschönach wurde die dem heiligen Antonius geweihte Kirche um 1384 erbaut. Auch die Lourdes-Grotten unterscheiden sich nach Standort und Geschichte: Am Hüttenbrühl steht eine 1890 errichtete, der Jungfrau Maria geweihte Grotte; im Ramsberger Tobel errichteten Bürger aus Großschönach 1908 eine Lourdes-Grotte. Die Lourdes-Grotte Großschönach zieht besonders im Mai viele Gläubige zu Andachten an.
Einen anderen kulturellen Schwerpunkt bildet die Kunsthalle Kleinschönach im übergeordneten Reiseziel Herdwangen-Schönach. Sie ist eine Ateliergemeinschaft verschiedener Künstler und hat sich mit Ausstellungen und Veranstaltungen zu einem Kulturzentrum in der Region entwickelt.
Wandern und Natur im übergeordneten Reiseziel
Der Linzgauer Jakobsweg gehört im übergeordneten Reiseziel Herdwangen-Schönach zum weitläufigen Wanderwegenetz. Die offene Wandergruppe „Dienstagswanderer“ trifft sich vom Frühling bis in den Spätherbst jeden Dienstagnachmittag zum Wandern und heißt Gäste, Einheimische wie Urlauber willkommen. Die aktuellen Treffangaben können Sie im Mitteilungsblatt prüfen, wenn Sie mitwandern möchten. Auch das Naturschutzgebiet Ruhestetter Ried bietet einen eigenen Blick auf die Landschaft: Seine Feuchtwiesen, Seggenriede und Schilfröhrichte bilden einen wertvollen Lebensraum. Rund um Herdwangen-Schönach ermöglichen verkehrsberuhigte Straßen und Radwege abwechslungsreiche Radtouren.
Weitere Reiseziele entdecken: Kleinschönach.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Herdwangen-Schönach.