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Gremmelsbach: Aussichtspunkte und Geschichte

Unterkünfte in Gremmelsbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie eine Übernachtung in Gremmelsbach erwägen, bieten Aussichtspunkte und Ortsgeschichte zwei konkrete Anhaltspunkte für Ihre Reiseplanung. Die Orte setzen unterschiedliche Akzente: Sie können Panoramen betrachten, bauliche Spuren einer Burg erkunden oder sich mit historischen Wegen und Kulturdenkmälern befassen.

Aussichtspunkte und Burgreste

Der Großvaterstuhl fällt schon durch seine Form auf: Der Aussichtspunkt besteht aus einem Thron, der aus einem Baumstamm herausgesägt wurde, und bietet ein Panorama der abwechslungsreichen Schwarzwaldlandschaft. Beim Dreibahnenblick steht eine andere Angabe im Vordergrund: Von dort reicht das Panorama über 180 Grad. Beide Aussichtspunkte bieten somit einen Blick auf die Landschaft, werden aber durch unterschiedliche Merkmale charakterisiert.

Auf dem Unteren Schlossfelsen im Triberger Ortsteil Gremmelsbach liegen Überreste der einstigen Burg Alt-Hornberg. Zu den erhaltenen Spuren zählen eine zwei Meter tiefe Wasserzisterne, Balkenlager, Mauersockel und Trümmerhalden. Diese verschiedenen Relikte geben dem Ort mehr als einen einzelnen sichtbaren Anhaltspunkt für seine frühere Nutzung. Der Felsen ist über eine abenteuerliche Stufenanlage zugänglich. Von dort bietet sich ein Panoramablick in das tief gelegene Gutachtal und auf die umliegenden Schwarzwaldhöhen.

Ortsgeschichte und Kulturdenkmäler

Auch die Geschichte der Hohnenkapelle ist mit einem praktischen Anliegen verbunden: Sie wurde 1685 erbaut, um den Einwohnern von Gremmelsbach den Kirchweg zu verkürzen. Ein weiterer historischer Hinweis betrifft Ignaz (Joseph Anton) Speckle. Erzherzog Ferdinand beauftragte ihn 1805 damit, den Kirchenbau von Gremmelsbach zu organisieren. Die beiden Angaben beleuchten unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: den Anlass für den Bau der Kapelle und eine Person, die mit der Organisation des Kirchenbaus betraut war.

Am Steinbishof steht die 1777 erbaute Hofkapelle; der Steinbishof zählt zu den ältesten Höfen im Dorf. Zur Kulturlandschaft gehören außerdem über 20 Flurkreuze, die Kulturdenkmäler sind. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für historische Zeugnisse interessieren, sind dies konkrete Namen, Bauzeiten und Denkmäler, an denen sich die lokale Geschichte festmachen lässt.

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Der Historische Wanderweg Gremmelsbach führt zu geschichtsträchtigen Standorten. Damit verbindet er seine Route ausdrücklich mit dem Thema Ortsgeschichte. Die genannten Zeugnisse lassen zugleich erkennen, dass sich dieses Thema nicht auf eine einzelne Bauzeit oder eine einzige Art von Denkmal beschränkt: Kapellen, Höfe, Flurkreuze und die Spuren der Burg Alt-Hornberg stehen für verschiedene historische Bezugspunkte.

Weitere historische und regionale Bezüge

Ein eigener technikgeschichtlicher Bezug ist der Bau des 911 m langen „Gremmelsbacher Tunnels“. Wegen der Härte des Granits war er eine der schwierigsten Unternehmungen auf dieser Strecke. Die Länge und der ausdrücklich genannte Grund für die Schwierigkeit geben diesem historischen Hinweis einen konkreten Maßstab, ohne dass dafür die Strecke näher bestimmt werden muss.

Auch das Naturschutzgebiet „Schlossberg-Hauberg“ hat einen über den Ort hinausreichenden räumlichen Bezug. Es liegt nahezu deckungsgleich mit einer Teilfläche des FFH-Gebiets auf den Gemarkungen von Triberg und Hornberg. Außerdem liegt es im großflächigen Vogelschutzgebiet „Mittlerer Schwarzwald“. Diese Einordnung ergänzt die Aussichtspunkte und Kulturdenkmäler um einen regionalen Schutzgebietszusammenhang.

Weitere Reiseziele entdecken: Mönchweiler, Kappel, Niedereschach, Vöhrenbach, Bad Dürrheim, Blumberg, Gütenbach, Schonach Im Schwarzwald

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwarzwald-Baar-Kreis.

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