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Bräunlingen: Wege, Geschichte und Fastnacht

Unterkünfte in Bräunlingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bräunlingen verbindet Themenwege und Radangebote mit Stadttoren, Museen und einem ausgeprägten Fastnachtsbrauchtum. Wenn Sie ein Hotel in Bräunlingen suchen, können Sie Ihre Reiseplanung an diesen unterschiedlichen Interessen ausrichten: Naturthemen, Radfahren, Stadtgeschichte oder örtliche Fastnacht. Die Streckenlängen und kulturellen Schwerpunkte zeigen, welche Akzente der Ort für einen Aufenthalt setzt.

Themenwege und Radangebote

Der 4,9 Kilometer lange Heckenerlebnispfad in Bräunlingen vermittelt an 25 erklärenden Tafeln Besonderheiten des Lebensraums Hecke. Zusätzlich umfasst der Pfad 25 Stationen, darunter Mitmachelemente wie Bodenfenster und Suchaufgaben. Eine Mitteilung der Stadt vom 24. September 2026 nennt ein Wildbienenhotel an Station 11. Der 6,5 Kilometer lange Bräunlinger Bierpfad behandelt an sieben Stationen Wissenswertes rund um Bier. Die beiden Wege unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Länge als auch im Thema: Hier stehen Hecke und Lebensraum, dort Wissenswertes rund ums Bier im Mittelpunkt.

Der Breg- und Brigachaue-Radweg ist ein Radweg der Quellregion Donau, führt durch Bräunlingen und ist 18,1 Kilometer lang. Für Mountainbiker gibt es den 3,9 Kilometer langen Schellenberg-Trail, der als Single-Trail bezeichnet ist. Der Heidenloch-Bikepark umfasst einen Trail-Park für technikaffine Mountainbiker. So finden sich unterschiedliche Formen des Radfahrens: eine benannte Radroute, ein einzelner Trail und ein Trail-Park.

Stadttore und Museen

Das Mühlentor, früher Niedertor genannt, ist das letzte erhaltene der ursprünglich vier Stadttore Bräunlingens und gilt heute als pittoreskes Wahrzeichen der Stadt. Seit dem 1. August 2025 können Besucherinnen und Besucher sowie andere Interessierte das historische Tor eigenständig besichtigen. Der Schlüssel ist während der Öffnungszeiten der Tourist-Information gegen Pfand erhältlich. Prüfen Sie diesen Ablauf vor Ihrem Besuch bei der Tourist-Information.

Die über 100 Jahre alte Sammlung des Kelnhof-Museums umfasst Zeugnisse aus Archäologie, Geschichte, Volkskunde und Kunst. Zur Kunstsammlung gehören Lindenholzskulpturen von Maria und Johannes aus der Zeit um 1225. Das ehemalige städtische Elektrizitätswerk wurde 1985 von der Narrenzunft zum Zunfthaus umfunktioniert und ist seither deren Heimat. Die Ausstellung über die örtliche Fasnacht und die Zunftstube wurden ebenfalls 1985 eröffnet.

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Das Bräunlinger Waldmuseum vermittelt am Triberg die Geschichte des Bräunlinger Waldes und den Lebensraum Wald – von Auerhahn bis Hobel-Zahnsäge. Damit ergänzen sich unterschiedliche kulturgeschichtliche Blickwinkel: die Themen der Kelnhof-Sammlung, die Geschichte des Zunfthauses und der Wald als Lebensraum und Gegenstand lokaler Geschichte.

Fastnacht in Bräunlingen und im Schwarzwald-Baar-Kreis

Das Bräunlinger Fastnachtstreiben beginnt bereits vor dem Schmutzigen Donnerstag: An Mariä Lichtmess springt die Urhexe aus dem Druidenstein; danach dauert das Hexenlaufen bis Aschermittwoch. Im übergeordneten Reiseziel Schwarzwald-Baar-Kreis wurde die schwäbisch-alemannische Fasnet im Dezember 2014 in das bundesweite UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Für den Schwarzwald-Baar-Kreis wird die Fastnacht als sechs Tage vom Schmotzigen Dunnschtig bis zum Aschermittwoch beschrieben. Die regionale Zeitspanne und der frühere Bräunlinger Auftakt an Mariä Lichtmess geben unterschiedliche zeitliche Perspektiven auf das Fastnachtsbrauchtum.

Weitere Reiseziele entdecken: Blumberg, Tuningen, Hüfingen, Dauchingen, Bad Dürrheim, Villingen-Schwenningen, Niedereschach, Sankt Georgen Im Schwarzwald

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schwarzwald-Baar-Kreis.

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