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Die Baugeschichte der St.-Laurentius-Kirche und verschiedene Wanderwege bilden zwei unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt in Deißlingen. Bei den Wanderungen können Sie Streckenlänge, Verlauf und – für eine Etappe – die ungefähre Dauer vergleichen.
St.-Laurentius-Kirche: Baugeschichte und Kunst
Die heutige St.-Laurentius-Kirche in Deißlingen wurde im frühgotischen Stil erbaut. Während des Baus der heutigen Kirche wurde die Vorgängerkirche im Frühjahr 1880 abgerissen. Der Grundstein der römisch-katholischen Pfarrkirche in Deißlingen wurde am 27. Juli 1880 gelegt. Die Daten geben einen zeitlichen Rahmen für die Baugeschichte, ohne Abbruch und Grundsteinlegung zu einem Ereignis zusammenzufassen.
Auch die Maße und ein Kunstwerk gehören zu den konkreten Merkmalen der Kirche: Der Turm ist bis zur Spitze 56,6 Meter hoch. Im Chor befindet sich ein abstraktes Betonglasfenster von Romuald Hengstler. So reichen die kulturhistorischen Anknüpfungspunkte vom Baustil und der Bauchronologie bis zu einem benannten Werk und einer genau bezifferten Turmhöhe.
Wandern: zwei leichte Strecken im Vergleich
Der markierte Neckarweg führt durch das Zentrum von Deißlingen. Seine Etappe von Deißlingen nach Rottweil ist als leicht eingestuft, 9,73 Kilometer lang und dauert etwa 2 Stunden 30 Minuten. Prüfen Sie vor dem Wandern die aktuelle Beschilderung. Die Paradiestour Neckartäle ist ebenfalls leicht eingestuft, fast steigungsfrei und 7,76 Kilometer lang; sie führt bis nach Deißlingen. Damit ist sie kürzer als die Neckarweg-Etappe. Für diese sind sowohl die ungefähre Dauer als auch die Streckenlänge angegeben.
Die beiden Routen bieten unterschiedliche Planungsdaten: Beim Neckarweg lässt sich die Streckenlänge mit einer ungefähren Gehzeit verbinden, während bei der Paradiestour das fast steigungsfreie Profil ein konkreter Vergleichspunkt ist. Beide sind als leicht eingestuft. Welche Strecke für Sie infrage kommt, hängt daher auch davon ab, ob Sie die angegebene Dauer oder den nahezu steigungsarmen Verlauf stärker gewichten.
Landschaft und Wege im näheren Umfeld
Im näheren Umfeld führen weitere Wege zu unterschiedlichen Landschaftsthemen. Die zweite Etappe des Neckarwegs folgt der Eschach bis zu ihrer Mündung in den Neckar bei Rottweil; dort fließt die Eschach in ihrem natürlichen Bett. Eine Etappe des Neckarwegs führt zu einem Wildgehege im Eschachtal. Der Eckhof liegt in einem Naturschutzgebiet mit ausgedehnten zusammenhängenden Wacholderheiden, die bedrohten Tier- und Pflanzenarten Rückzugsraum bieten.
Auch beim Radfahren ist ein eigener Routenname gebräuchlich: Der Abschnitt des Neckartal-Radwegs bei Dauchingen und Deißlingen wird „Neckartäle“ genannt. Flusslauf, Wildgehege und Wacholderheiden stehen damit für verschiedene Natur- und Wegthemen im näheren Umfeld, ohne dass sie alle derselben Route zugeordnet werden.
In Rottweil: Museen, Römergeschichte und Technik
In Rottweil selbst zeigt das Salinenmuseum Unteres Bohrhaus die Siedesalzgewinnung in Originalgebäuden, mit originalen Geräten, einem Wasserrad und zwei Solepumpen. Das Museum erklärt außerdem Geschichte und Bedeutung der ehemaligen Königlichen Saline Wilhelmshall, die als ältester Industriebetrieb Rottweils bezeichnet wird. Entlang des Römerpfades in der Rottweiler Altstadt informieren Stelen über wichtige Punkte der ehemaligen römischen Stadt.
Im Dominikanermuseum führt die Abteilung „Römisches Rottweil – Arae Flaviae“ durch einen Tag im römischen Rottweil: vom Forum am Morgen über öffentliche und private Termine bis zum Festmahl am Abend des 4. August 186 n. Chr. Rekonstruktionen und interaktive Bereiche ergänzen die Ausstellung. Große und kleine Besucher können dort eine römische Wolltunika, ein Kettenhemd, einen Helm oder Schild eines römischen Soldaten sowie den Sattel eines römischen Reiters ausprobieren. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob dieses Mitmachangebot verfügbar ist.
Ein weiterer Rottweiler Bezugspunkt ist der Testturm: In zwölf Schächten werden moderne Aufzüge getestet und zertifiziert; ihre Fahrgeschwindigkeit beträgt bis zu 18 Meter pro Sekunde. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Bahnhof Rottweil nennt die Besucherinformation werktags den Bus 5011 und samstags sowie sonntags einen Rufbus. Da sich Verkehrsinformationen ändern können, prüfen Sie die Verbindung vor der Fahrt. Der Rottweiler Narrensprung beginnt am Fasnetmontag beim Glockenschlag um 8 Uhr hinter dem Schwarzen Tor. Der genaue Termin variiert jährlich und sollte für das jeweilige Reisejahr geprüft werden.
Weitere Reiseziele entdecken: Fluorn-Winzeln, Oberndorf Am Neckar, Dietingen, Villingendorf, Dornhan, Bösingen, Wellendingen, Dunningen.
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