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Mittelstadt: Naturraum Neckarhanglagen

Unterkünfte in Mittelstadt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Mittelstadt sucht, kann die Reise zunächst thematisch planen. Die Neckarhanglagen bilden den örtlichen Natur-Schwerpunkt; Museen, Baugeschichte und Wanderwege sind zusätzliche Themen im übergeordneten Reiseziel Reutlingen. Die folgenden Orte und Fakten geben Ihnen eine Grundlage, um die Schwerpunkte Ihres Aufenthalts nach Ihren Interessen zu gewichten.

Naturraum Neckarhanglagen

Das Naturgebiet Neckarhanglagen in Mittelstadt wurde 1972 ausgewiesen und umfasst etwa acht Hektar. Zu den Landschaftselementen zählen Streuobstwiesen, ehemalige Schafweiden, Steinbruchgelände, Hecken, Teiche, Hangwald und sich entwickelnde Röhrichtbereiche. Ein Teil des Gebiets ist als Naturdenkmal ausgewiesen. So stehen offene Flächen, Gehölze und Feuchtbereiche nebeneinander – verschiedene Facetten eines vergleichsweise kleinräumigen Naturgebiets.

Auch die Tierwelt gehört zu diesem Bild. Das Schutzgebiet bietet Bruthabitat für Höhlenbrüter, Spechte, Grasmücken und Laubsänger. Pirol, Fledermäuse und Amphibien finden dort Schutz und Nahrung; die vielfältigen Lebensräume unterstützen außerdem Insekten und Spinnen. Die Angaben umfassen damit sowohl verschiedene Vogelgruppen als auch weitere Tiere, die in den unterschiedlichen Lebensräumen vorkommen.

Das NABU-Informationszentrum neben dem Mittelstadter Schutzgebiet dient als Treffpunkt für Exkursionen und Naturerlebnistage. Die Zugangsregelungen können variieren. Für Ihre Planung ist es daher sinnvoll, die Bedingungen eines konkreten Besuchs vorab zu prüfen.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Reutlingen

In Reutlingen befindet sich das Naturkundemuseum seit 1998 im denkmalgeschützten Alten Lyzeum, einem stattlichen Fachwerkbau von 1727. Einen anderen Blick auf die Stadtgeschichte eröffnet das Industriemagazin: Es zeigt Maschinen und Produkte aus der Reutlinger Textilindustrie und dem Maschinenbau. Zur Sammlung gehören ein Webstuhl der Firma Hermann Wangner aus dem Jahr 1849 und eine Dampfmaschine der Firma Ulrich Kohllöffel von 1886.

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Auch das Kunstmuseum Reutlingen im Spendhaus setzt einen eigenen Schwerpunkt: Der künstlerische Holzschnitt und Hochdruck vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart prägen seine Sammlung. Das sechsgeschossige Spendhaus wurde 1518 als Getreidespeicher der Spendenpflege errichtet. Hier treffen also ein benannter Sammlungsschwerpunkt und die ursprüngliche Funktion des Gebäudes aufeinander.

Ein weiteres historisches Bauwerk in Reutlingen ist das Tübinger Tor. Es wurde 1235 im Zuge des Baus der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet. Naturkundemuseum, Industriemagazin, Kunstmuseum und Stadttor bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte: naturkundliche Sammlungen, Industriegeschichte, Druckkunst und mittelalterliche Baugeschichte.

Wandern und Natur in Reutlingen

Der offizielle Tourenführer „Aussichtsreich“ enthält 14 Wanderstrecken, die alle im Stadtgebiet von Reutlingen liegen. Da sich die Bedingungen einzelner Wege ändern können, empfiehlt es sich, die jeweilige Strecke vor dem Aufbruch zu prüfen.

Das Naturschutzgebiet Listhof am Stadtrand von Reutlingen lässt sich bei einem Spaziergang erkunden. Das Umweltbildungszentrum Listhof bietet mehrere Naturerlebnisbereiche, Biotope und ein Krabbeltierhaus zum Erkunden und Experimentieren. Eine weitere Landschaftsmarke ist die 707 Meter hohe Achalm, Reutlingens eigener Berg und ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt. Listhof, Tourenführer und Achalm stehen für verschiedene Natur- und Outdoor-Themen im übergeordneten Reiseziel Reutlingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Reutlingen.

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