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Weisenbach – Wandern, Latschigbad und Brauchtum

Unterkünfte in Weisenbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Weisenbach bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: Wanderungen am Weisenbacher Steig, das Latschigbad sowie Ortsgeschichte und wiederkehrende Bräuche. Bei der Suche nach einem Hotel in Weisenbach können Sie zunächst überlegen, ob der Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf einer Tour, einem Badbesuch oder kulturellen Terminen liegen soll. Die Themen setzen verschiedene Akzente für Ihre Planung.

Wandern am Weisenbacher Steig

Die Etappe des Weisenbacher Steigs links der Murg beginnt und endet an der Stadtbahnhaltestelle in Weisenbach. Der Weisenbacher Steig rechts der Murg wurde 2024 eröffnet. Diese Strecke ist eine anspruchsvolle Rundtour für Wanderer mit guter Kondition und beginnt ebenfalls an der Stadtbahnhaltestelle. Damit unterscheiden sich die beiden Touren vor allem durch ihre beschriebene Form und Anforderung: Bei der linken Etappe sind Start und Ende an der Haltestelle genannt; die rechte ist eine anspruchsvolle Rundtour, für die gute Kondition vorausgesetzt wird.

Kurz vor dem Ziel des Weisenbacher Steigs rechts der Murg besteht die Möglichkeit, sich im Latschigbad Weisenbach zu erfrischen. Das Bad lässt sich so als möglicher Zwischenpunkt nahe dem Tourende in die Planung einbeziehen. Wenn Sie Wandern und einen Badbesuch verbinden möchten, prüfen Sie die aktuellen Öffnungszeiten des Latschigbads vor Ihrem Besuch.

Latschigbad mit Becken und Spielmöglichkeiten

Das Latschigbad verfügt über ein 50-Meter-Schwimmerbecken mit Sprungturm. Dazu kommen ein Nichtschwimmerbecken mit Wasserrutsche und ein Planschbecken für kleine Kinder. Für jüngere Kinder gibt es außerdem einen schattigen Sandkasten und gepflegte Spielgeräte. Die Ausstattung setzt damit unterschiedliche Schwerpunkte: Schwimmen und Springen im großen Becken, Wasserspaß im Nichtschwimmerbereich sowie Spielmöglichkeiten für kleine Kinder.

Wenn das Bad für Ihre Reiseplanung wichtig ist, orientieren Sie sich an den Öffnungszeiten für den gewünschten Besuchstag. So können Sie den Badbesuch passend zu Ihrem Aufenthalt einplanen, ohne ihn an eine bestimmte Wanderung oder einen festen Tagesablauf zu binden.

Kapelle und Heimatstube

Die Wendelinus-Kapelle in Weisenbach wurde erstmals 1404 in ebersteinischen Urkunden erwähnt und 2014 grundlegend saniert. Die beiden Jahreszahlen markieren unterschiedliche Aspekte ihrer Geschichte: die frühe urkundliche Erwähnung und eine spätere umfassende Sanierung. Damit bietet die Kapelle einen konkreten Anknüpfungspunkt für alle, die sich für die historische Entwicklung des Ortes interessieren.

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Ein weiterer lokaler Geschichtsort ist die Heimatstube. Sie wurde 1999 in einer ehemaligen Zehntscheuer eröffnet und zeigt in unregelmäßigen Abständen wechselnde Ausstellungen. Anders als bei einem festen Ausstellungsrhythmus können die Themen also wechseln; erkundigen Sie sich vorab, welche Ausstellung aktuell zu sehen ist, wenn Sie die Heimatstube besuchen möchten.

Bräuche und wiederkehrende Termine

Zur Fastnacht findet in Weisenbach alljährlich ein karnevalistischer Umzug statt. In der Karwoche ziehen Gruppen von Jungen und Mädchen durch den Ort und pflegen den traditionellen Brauch des Rätschens, Rasselns oder Klepperns. Beide Bräuche sind an bestimmte Abschnitte des Jahres gebunden und geben einen Einblick in unterschiedliche lokale Traditionen.

Zum Jahresprogramm gehören außerdem die jährlich stattfindenden Stubenabende, die im Wechsel zwischen Weisenbach und Au ausgerichtet werden. Auf dem Programm stehen Bauernvesper, Moschd und regionale Mundartdichter. Wer seine Reise an einem dieser Termine ausrichten möchte, sollte die aktuellen Veranstaltungsdaten vor der Planung prüfen. So lassen sich die Fastnacht, die Bräuche in der Karwoche und die wechselnden Stubenabende als unterschiedliche Anlässe für einen Besuch einordnen.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Rastatt

Im übergeordneten Reiseziel Rastatt ergänzen weitere kulturelle Themen den Blick auf die Region. Das Stadtmuseum Rastatt befindet sich in einem barocken Stadtpalais gegenüber dem Residenzschloss. Seine Dauerausstellungen behandeln die Geschichte Rastatts in den vergangenen 300 Jahren sowie die Ur- und Frühgeschichte. Schloss Rastatt war die erste auf deutschem Boden errichtete barocke Residenz und wurde nach dem Vorbild von Versailles gestaltet. Stadtgeschichte und barocke Residenzarchitektur bilden damit zwei eigene Schwerpunkte im Rastatt-Kontext.

Weitere Reiseziele entdecken: Forbach, Ottersweier, Moos, Gernsbach, Rastatt, Steinmauern, Loffenau und Kuppenheim.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rastatt.