Ortenberg: Panoramaweg, Schloss und Bühlwegkirche
Unterkünfte in Ortenberg
Ortenberg verbindet den Panoramaweg mit Weinbau-Themen und historischen Bauwerken. Für die Reiseplanung sind drei Perspektiven besonders greifbar: die Route mit ihren Stationen, die saisonale Zugänglichkeit von Schloss Ortenberg und die Baugeschichte der Bühlwegkirche Maria Ruh. So können Sie abwägen, ob Weinbau, Schlossgeschichte oder Sakralarchitektur Ihren Aufenthalt prägen soll.
Panoramaweg: Weinbau und Wegbezüge
Der Ortenberger Panoramaweg führt vom Griesacker-Gedenkstein nahe der Grenze zu Fessenbach bis zum Schloss Ortenberg und kann in beide Richtungen begangen werden. Seine weinbaulichen Stationen sind verschieden: Hinweistafeln informieren über den Weinbau, eine Schauparzelle zeigt verschiedene Erziehungsformen für Reben, und der Sortengarten des Weingutes Schloss Ortenberg umfasst mehr als 30 beschriebene Rebsorten. Der Felix-Burda-Park ist in den Panoramaweg eingebettet; das gut ausgebaute Netz der Ortenberger Wald-Pfade ist an ihn angebunden. Die Endpunkte geben Orientierung für den Wegverlauf, während Tafeln, Schauparzelle und Sortengarten das Weinbauthema auf unterschiedliche Weise erschließen.
Schloss Ortenberg und der Gluggelistein
Gabriel Leonhard von Berckholtz ließ Schloss Ortenberg zwischen 1838 und 1843 in seiner heutigen Form errichten. Während der Sommermonate sind der Obere Burghof und die Turmanlage von Schloss Ortenberg für jedermann zugänglich. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Regelungen. Schlossführungen können für Gruppen ab 20 Personen über die Jugendherberge gebucht werden. Der saisonale Zugang zu den genannten Bereichen und eine geführte Gruppenbesichtigung sind unterschiedliche Besuchsformen; klären Sie aktuelle Buchungsmodalitäten direkt mit der Jugendherberge.
Vom Kammweg hinter dem Ortenberger Schloss ist der Gluggelistein, auch Bibelistein genannt, gut zu sehen. Der Menhir stammt aus der späten Jungsteinzeit. Damit stehen zwei unterschiedliche historische Zeitbezüge nebeneinander: die heutige Schlossform des 19. Jahrhunderts und ein Menhir aus der späten Jungsteinzeit.
Bühlwegkirche und Baugeschichte
Die Bühlwegkirche Maria Ruh ist eine der Muttergottes geweihte Wallfahrtskirche. Die heutige Bühlwegkapelle wurde 1497 im spätgotischen Stil erbaut und im 18. Jahrhundert um barocke Elemente ergänzt. Im Inneren befinden sich wiederentdeckte spätmittelalterliche Fresken. Die Baugeschichte lässt sich so zeitlich einordnen: Auf die spätgotische Errichtung folgten barocke Ergänzungen; die Fresken geben zugleich Einblick in spätmittelalterliche Wandmalerei.
Die katholische Pfarrgemeinde bietet Führungen in der Bühlwegkapelle an. Fragen Sie dort nach den aktuellen Führungsarrangements. So haben Sie für die Planung sowohl die saisonalen Zugangsbedingungen am Schloss als auch eine eigene Anlaufstelle für Führungen in der Kapelle im Blick.
Ortenaukreis als übergeordneter Reiserahmen
Im übergeordneten Reiseziel Ortenaukreis liegt die Landschaft zwischen Rhein und Schwarzwald. Der Kreis umfasst 23 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von rund 3.110 Hektar. Sie erstrecken sich von der Rheinebene bis in die Höhenlagen des Schwarzwaldes.
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