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Elztal zwischen Wanderwegen und Geschichte

Unterkünfte in Elztal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Elztal lässt sich auf unterschiedlichen Wegen und über seine Baugeschichte erkunden. Zu den Themen vor Ort gehören Rundwanderwege, ein Radweg zwischen Mosbach und Dallau sowie historische Bauwerke. Die Routen unterscheiden sich in ihrer Form: Ein etwa fünf Kilometer langer Rundwanderweg beginnt an einem ehemaligen Kalkofen, während weitere Stationen am Rundweg im Mariental liegen.

Wanderwege und Radroute

Entlang der Minervatour stehen zwei markante Elemente: eine Jupiterbank, die Micha Reichert entworfen und gefertigt hat, sowie Rekonstruktionen von Holzpalisaden, die detailgetreu historischen Vorbildern nachempfunden sind. Sitzobjekt und Palisaden setzen unterschiedliche Akzente entlang derselben Tour.

Der etwa 5 km lange Kalkofen-Rundwanderweg beginnt am ehemaligen, renovierten Kalkofen „Fahr“ in Dallau. Ab dem Römerweg ist er mit weißen Schildern mit der Aufschrift „Kalkofenweg“ markiert.

Am Rundweg im Mariental in Dallau liegen die Stationen Wurzelino, Naturbadewanne, Kneippbecken, Sinnespfad und Steinkreis. Die Namen der fünf Punkte geben dem Weg einen anderen Charakter als dem Kalkofen-Rundwanderweg: Hier gehören mehrere benannte Stationen zur Routenbeschreibung.

Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Gegend erkunden: Ein gut ausgeschilderter Radweg führt von Mosbach kommend entlang der Elz, parallel zur Bahnlinie, über Neckarburken bis nach Dallau. So stehen Rundwanderwege und eine Radroute mit ausdrücklich beschriebener Richtung nebeneinander – eine hilfreiche Unterscheidung, wenn Sie für Ihre Reise eine passende Art der Erkundung auswählen.

Kirchen, Schloss und Torreste

Die Georgskirche in Rittersbach verbindet Baugeschichte aus mehreren Jahrhunderten. Sie wurde 1886 nach Plänen von Ludwig Maier im neuromanischen Stil errichtet. An ihrer Stelle hatte zuvor ein älteres Bauwerk gestanden, das aus dem 14. Jahrhundert stammte und im 18. Jahrhundert renoviert worden war. In der Kirche befinden sich zudem Kopien der zum Weltkulturerbe gehörenden Fresken von St. Georg in Reichenau-Oberzell. Fritz Kohlund fertigte sie 1888 an.

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Vom ehemaligen Wasserschloss des Deutschen Ordens in Schloss Dallau sind ein runder Eckturm und der Palas mit mittelalterlichem Treppengiebel erhalten. Der Begriff Palas bezeichnet den Hauptbau einer Burganlage; zusammen mit dem Turm gehört er zu den konkret benannten erhaltenen Teilen des früheren Wasserschlosses.

Ein weiteres sichtbares Zeugnis liegt am Ortsausgang von Neckarburken in Richtung Dallau: Dort sind Reste des Westtors, der „Porta Decumana“, zu sehen. Die genaue Ortsangabe macht den Torrest zu einem eigenen Punkt in der historischen Erkundung, neben den Bauwerken in Rittersbach und Dallau.

Ein kulinarischer Blick auf den Neckar-Odenwald-Kreis

Auch der übergeordnete Neckar-Odenwald-Kreis bietet regionale kulinarische Anlässe. Auf Bauernmärkten und Direktvermarktertagen können Besucher mit Erzeugern ins Gespräch kommen, Fragen stellen und regionale Lebensmittel probieren. Beim jährlich stattfindenden „Brunch auf dem Bauernhof“ gehören einheimische Produkte wie geräucherte Forelle, würziger Käse und selbstgebackenes Brot zum Angebot. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Termine und teilnehmenden Höfe ebenso wie die Orte und Zeiten der Märkte.

Weitere Reiseziele entdecken: Schollbrunn, Neckarmühlbach, Schefflenz, Ravenstein, Mudau, Fahrenbach, Mosbach, Obrigheim.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neckar-Odenwald-Kreis.

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