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Geschwend: Steinbogenbrücke, Dürracker-Geschichte und Radwege

Unterkünfte in Geschwend

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Geschwend bietet für die Wahl eines Reiseziels mehrere konkrete Anhaltspunkte: die steinerne Bogenbrücke am Prägbach, die historische Bedeutung des Dürrackers, die Geschwender Halde im Schutzgebiet und zahlreiche Radwege. So stehen Ortsgeschichte, Landschaft und Radfahren nebeneinander. Auch das übergeordnete Reiseziel Todtnau bietet eigene Natur- und Kulturthemen.

Steinerne Bogenbrücke und Ortsgeschichte

Am südlichen Rand des Unterdorfs von Geschwend überspannt die steinerne Bogenbrücke den Prägbach. Sie wurde 1864 neu erbaut und besteht aus Quadermauerwerk; zinnenartige Straßenbrüstungen akzentuieren die Brücke. Baujahr, Material und Form machen das Bauwerk zu einem konkreten Thema für alle, die sich bei der Reisezielwahl auch für Architektur und Ortsgeschichte interessieren. Die Bogenbrücke bringt damit einen eigenen baulichen Blickwinkel in den Aufenthalt ein.

Bei Geschwend liegt der Dürracker, der bereits 1488 erwähnt wurde. 1519 wurde dort das sogenannte Dürrackerrecht der Täler Todtnau und Schönau festgestellt; außerdem fanden am Dürracker jährliche Versammlungen der Talleute statt. Frühe Erwähnung, rechtliche Feststellung und Versammlungen sind unterschiedliche historische Bezugspunkte. Zusammen verknüpfen sie den Namen Dürracker mit einer älteren Nennung, einem benannten Recht und wiederkehrenden Zusammenkünften. Bis 1970 war Geschwend ländlich geprägt und verfügte über gut erhaltene alte Bausubstanz, darunter Schwarzwaldhöfe. Die ländliche Prägung und die Schwarzwaldhöfe ergänzen die Geschichte einzelner Bauwerke um den früheren Siedlungscharakter des Ortes.

Landschaft und Radwege in Geschwend

Die Geschwender Halde liegt im Naturschutzgebiet „Gletscherkessel Präg“ und unterliegt der Bannwald- und der Naturschutzgebietsverordnung. Ihr Schutzstatus gehört zur Einordnung der Landschaft und sollte bei einem Besuch mitbedacht werden. Die Wassertretstelle Geschwend befindet sich an der Adresse Im Dürracker in 79674 Todtnau. Diese Ortsangabe bietet einen konkreten Orientierungspunkt neben dem Landschaftsbezug der Halde.

Geschwend bietet zahlreiche Radwege. Wenn Radfahren für Ihre Wahl des Reiseziels eine Rolle spielt, ist das ein eigener örtlicher Schwerpunkt neben den historischen Themen. So können Sie die Radwege als Aktivitätsbezug betrachten und zugleich die Bogenbrücke, den Dürracker und die ländliche Ortsgeschichte als kulturelle Anhaltspunkte einordnen.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Todtnau

Im übergeordneten Reiseziel Todtnau gibt es Wander-, Rad- und Mountainbike-Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade mit Aussicht auf den Schwarzwald. Für die Aktivitätswahl ist die Unterscheidung hilfreich: Geschwend bietet zahlreiche Radwege, während Todtnau mit einem breiteren Spektrum an Routentypen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden beschrieben ist. Todtnau liegt außerdem im Naturpark Südschwarzwald und im Biosphärengebiet Schwarzwald, zwischen Feldberg und Belchen im oberen Wiesental.

Auch kulturgeschichtlich hat Todtnau eigene Themen. Die Dauerausstellung des Bürstenmuseums Todtnau zeigt Leben und Werk von Karl Ludwig Nessler; das Museum behandelt zudem die Geschichte der Todtnauer Bürstenindustrie von 1770 bis heute. Damit steht ein eigener regionaler Kulturbezug neben Geschwends Ortsgeschichte.

Der Todtnauer Wasserfall liegt zwischen den Ferienorten Todtnauberg und Aftersteg. Mit 97 Metern Fallhöhe ist er Baden-Württembergs höchster Naturwasserfall. Am Ortseingang von Todtnauberg überspannt ihn die 450 Meter lange BLACKFORESTLINE. Die Brücke liegt rund 120 Meter über dem Wasserfall und wird von 76-mm-Stahlseilen und 16-Meter-Pylonen getragen. Diese Angaben geben einen weiteren Natur- und Bauwerksbezug im übergeordneten Reiseziel Todtnau.

Weitere Reiseziele entdecken: Todtnauberg, Aftersteg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Todtnau.

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