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Büsingen am Hochrhein: Bergkirche und Exklavenweg

Unterkünfte in Büsingen Am Hochrhein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Büsingen am Hochrhein bietet mit der romanischen Bergkirche St. Michael und dem Büsinger Exklavenweg konkrete Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt mit historischem Schwerpunkt. Die Wegstationen, die Baugeschichte der Kirche und die Geschichte der Familie Im Thurn eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf den Ort. Wenn Sie ein Hotel in Büsingen suchen, können diese Themen helfen, den inhaltlichen Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu wählen.

Bergkirche und Ortsgeschichte

Die St. Michael-Kirche auf dem Kirchberg bei Büsingen gehört zu den ältesten Gotteshäusern der Heimat. Trotz verschiedener Restaurierungen und baulicher Veränderungen zeigt die Bergkirche noch immer das Aussehen eines romanischen Baues, der im Wesentlichen ins 11. und 12. Jahrhundert zurückdatieren dürfte. Wer sich für Architektur interessiert, kann die romanische Erscheinung zusammen mit den späteren Veränderungen als einen eigenen Schwerpunkt der Ortsgeschichte betrachten.

Von 1535 bis 1854 hatte die Adelsfamilie Im Thurn aus Schaffhausen Büsingen als Lehen von Österreich. In diese Zeit fällt die Entführung Eberhard Im Thurns: Am 10. April 1693 wurde er vor dem Junkernhaus entführt. Das Ereignis verhinderte letztlich Büsingens Einbindung in die Schweiz und führte zur heutigen En- beziehungsweise Exklavensituation. Die Jahreszahlen helfen, die länger angelegte Lehensgeschichte von der einzelnen, genau datierten Entführungsepisode zu unterscheiden.

Der Büsinger Exklavenweg

Der Büsinger Exklavenweg führt an der Rheinmühle, dem Junkerhaus und der romanischen Bergkirche vorbei. Seine Stationen lassen sich mit den historischen Themen des Ortes verbinden: Die Bergkirche steht für die romanische Baugeschichte; das Junkerhaus ist mit der Entführung Eberhard Im Thurns im Jahr 1693 verbunden. Die Rheinmühle ist eine weitere benannte Wegstation. So kommen auf dem Weg konkrete Ortsmarken und unterschiedliche Aspekte der Büsinger Geschichte zusammen.

Ergänzende Reiseoptionen im übergeordneten Reiseziel Konstanz

Im übergeordneten Reiseziel Konstanz bietet die Insel Mainau einen eigenen Besuchsschwerpunkt. Im Schmetterlingshaus leben bis zu 120 verschiedene Schmetterlingsarten und -unterarten aus den tropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas, Afrikas und Asiens. Die Tierzusammenstellung kann sich ändern; prüfen Sie deshalb vor einem Besuch die aktuellen Besucherinformationen.

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Zum Eingang der Insel Mainau halten die Ringbuslinien 4/13 und 13/4 nahe dem Eingang. Sie verkehren zwischen Konstanz/Bahnhof und den Ortsteilen Litzelstetten, Wallhausen, Dingelsdorf und Dettingen. Wenn Sie diese Verbindung nutzen möchten, prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne vor der Fahrt.

Eine weitere regionale Wegoption ist der gut ausgeschilderte Premiumwanderweg SeeGang. Er ist 53 Kilometer lang, verbindet Überlingen und Konstanz und führt durch den Bodenseekreis sowie den Landkreis Konstanz. Damit ist er durch Länge, Endpunkte und Verlauf beschrieben; beim Büsinger Exklavenweg stehen dagegen die benannten örtlichen Stationen im Mittelpunkt. Diese unterschiedlichen Angaben helfen, die regional ausgewiesene Strecke und den Weg mit konkreten Büsinger Landmarken einzuordnen.

Im übergeordneten Reiseziel Konstanz erhalten Übernachtungsgäste in 14 teilnehmenden Orten beim Check-in die BODENSEECARD WEST. Sie gilt als Freifahrtschein im Landkreis Konstanz bis Stein am Rhein und Überlingen, bietet 20 Prozent Ermäßigung bei der Untersee-Schifffahrt sowie reduzierte Museumseintritte. Prüfen Sie vor der Reise, welche Orte teilnehmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Aach, Engen, Seelfingen, Tengen, Mühlhausen-Ehingen, Hilzingen, Eigeltingen, Konstanz.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Konstanz.