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Schöntal – Klosterarchitektur im Jagsttal

Unterkünfte in Schöntal

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Schöntal sucht, kann den Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: Die Klosterkirche und die Neue Abtei stehen für barocke Baukunst, Neusaß führt zur Geschichte der Klostergründung, und die Heiliggrabkapelle verbindet eine besondere Bauform mit einem ansteigenden Weg. Für Schloss Aschhausen gilt eine eigene Besuchsbedingung: Besichtigungen werden telefonisch vereinbart.

File:Kloster Schöntal Schöntal 20190216 032.jpg File:Kloster Schöntal Schöntal 20190216 032.jpg Foto: Tilman2007 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kloster Schöntal und barocke Baukunst

Kloster Schöntal liegt im Jagsttal in Hohenlohe. Die barocke Klosterkirche besitzt eine imposante Doppelturmfassade und wurde von 1708 bis 1736 als hohe, lichte, kreuzförmige Halle errichtet. 1736 wurde sie geweiht. Die Neue Abtei entstand von 1737 bis 1749 und besitzt ein reich geschmücktes Treppenhaus. In der Neuen Abtei befindet sich außerdem die Grablege des Ritters Götz von Berlichingen. Die beiden Bauwerke stehen für eng aufeinanderfolgende Bauphasen: Auf die Errichtung und Weihe der Kirche folgte der Bau der Neuen Abtei.

Neusaß und die Anfänge des Klosters

Neusaß liegt oberhalb von Kloster Schöntal zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern. Der Ort gilt als Urzelle des Klosters Schöntal. Kaiser Friedrich I. Barbarossa bestätigte die Klostergründung 1157 in einem Schutzbrief. Ortsbezeichnung und Urkunde geben dabei unterschiedliche Hinweise: Neusaß gilt als ursprünglicher Ort des Klosters, während das Jahr 1157 die Bestätigung durch Barbarossa einordnet.

Heiliggrabkapelle: Oktogon und Talblick

Auf dem Kreuzberg steht die Heiliggrabkapelle, ein schlankes Oktogon. Sie wurde von 1716 bis 1720 nach einem Entwurf von Balthasar Neumann erbaut; Bernhard Schießer führte den Bau aus. Im Vergleich zur kreuzförmigen Klosterkirche setzt das Oktogon einen anderen architektonischen Akzent. Zur Kapelle führt ein etwa 300 Meter langer Fußweg bergauf; von dort bietet sich ein Ausblick über das Tal. Planen Sie den Weg als kurzen, ansteigenden Abschnitt ein und prüfen Sie die Wegverhältnisse vor Ort.

Schloss Aschhausen und Besuchsbedingungen

Schloss Aschhausen erhebt sich über dem Erlenbachtal, einem Seitental der Jagst. Es wurde im 17. oder 18. Jahrhundert erbaut und befindet sich im Privatbesitz der Familie Zeppelin-Aschhausen. Besichtigungen werden telefonisch unter 07943 2358 vereinbart; bestätigen Sie die aktuelle Verfügbarkeit vor Ihrem Besuch. Schlossbesuch und Kapellenweg verlangen unterschiedliche Vorbereitung: Für Aschhausen zählt die telefonische Vereinbarung, bei der Kapelle der ansteigende Fußweg.

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Gärten und Bademöglichkeit an der Jagst

Der neu gestaltete Konventgarten lädt zum Ausruhen, Spazierengehen und Verweilen ein. Der Kreuzgarten verfügt über einen Kinderspielplatz. Da sich Gartenarrangements und Spielplatzausstattung ändern können, prüfen Sie bei Bedarf die aktuelle Situation, wenn diese Punkte für Ihre Planung wichtig sind.

Am Wehr in Kloster Schöntal gibt es eine unbewachte Bademöglichkeit in der fließenden Jagst. Das Wasser wird nicht beprobt und unterliegt keiner Kontrolle. Prüfen Sie die örtliche Situation vor dem Schwimmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ingelfingen, Niedernhall, Öhringen, Sindringen, Kupferzell, Krautheim, Mulfingen, Bretzfeld

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hohenlohe.

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