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Niederstotzingen: Eiszeit, Wallfahrtsgeschichte und Rundwege

Unterkünfte in Niederstotzingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Niederstotzingen vereint eiszeitliche Archäologie am Vogelherd, Wallfahrtsgeschichte in Stetten und Wege durch Stadt und Teilorte. Die Ziele sprechen unterschiedliche Interessen an: Sie können den archäologischen Schwerpunkt, die Geschichte der Wallfahrtskirche oder einen Rundgang als Ausgangspunkt Ihrer Reiseplanung nehmen.

Eiszeit am Vogelherd

Die Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen gehört seit Sommer 2017 zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Sie ist derzeit nicht zugänglich (Stand: 25. September 2026); ihr Zugang kann sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor einem Besuch die aktuelle Zugangssituation. Im Besucherzentrum des Archäoparks Vogelherd in Niederstotzingen-Stetten können Sie das Original des aus Mammutelfenbein gefertigten Mammuts aus der Höhle betrachten.

Der Archäopark vermittelt die Eiszeit im Freigelände mit einer abenteuerlichen Spurensuche. Sinneserfahrungen, die Darstellung der Dimensionen eines Mammuts und Informationen zur damaligen Vegetation machen unterschiedliche Aspekte der Lebenswelt zum Thema. Bei Experten können Sie zudem elementare Überlebenstechniken erlernen. Das Konzept reicht damit vom archäologischen Objekt bis zu Fragen nach der damaligen Umwelt und dem Überleben.

Wallfahrtskirche in Stetten

Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Niederstotzingen-Stetten beherbergt in ihrer Gnadenkapelle eine Schwarze Madonna. Auch die Baugeschichte ist mit der Wallfahrt verbunden: Als die Schlosskapelle wegen des wachsenden Pilgerstroms zu klein geworden war, entschied sich Baron M. A. von Riedheim für den Neubau einer Wallfahrtskirche mit Gnadenkapelle. Christian Wiedemann erhielt den Auftrag für Planung und Ausführung in den Jahren 1732 bis 1735. So lassen sich die besondere Verehrungsstätte und der Anlass für den Kirchenneubau gemeinsam in den Blick nehmen.

Rundgänge und Wege

Der Stadtrundgang beginnt am Bahnhof, dauert ungefähr 1 bis 1,5 Stunden und kann jederzeit verkürzt werden. Der Rundweg ist für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Der Natur- und Kultur-Rundweg durch Niederstotzingen ist 18 Kilometer lang und führt durch sämtliche Teilorte der Stadt. Weiße Bodenmarkierungen sowie das schwarze 650-Jahre-Logo kennzeichnen ihn. Der Panorama-Höhenweg beginnt an der Stadthalle Niederstotzingen und führt kurz bergauf zum Galgenberg auf 498 Metern über dem Meeresspiegel.

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Die Angaben beantworten unterschiedliche Planungsfragen: Beim Stadtrundgang stehen ungefähre Dauer und Verkürzbarkeit im Vordergrund, beim Natur- und Kultur-Rundweg Streckenlänge und die Route durch alle Teilorte. Der Panorama-Höhenweg ist durch seinen kurzen Anstieg und den Galgenberg als Ziel beschrieben. So können Sie die drei Wege anhand der jeweils genannten Orientierungspunkte und Streckeninformationen unterscheiden.

Landschaft im übergeordneten Reiseziel Heidenheim

Im übergeordneten Reiseziel Heidenheim gehören Karstphänomene, lebhafte Flussläufe, Wälder und Heideflächen zum Landschaftsbild der Heidenheimer Brenzregion. Der zertifizierte Albschäferweg führt über 158 km durch diese Region, eine von Wanderschäferei geprägte Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb. Der Weg ist den Schäfern und ihren Herden gewidmet.

Weitere Reiseziele entdecken: Herbrechtingen, Nattheim, Heidenheim an der Brenz, Giengen an der Brenz, Königsbronn, Steinheim am Albuch, Dischingen und Gerstetten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Heidenheim.

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